10 Ernährungsmythen

Noch nie kursierten so viele Informationen über Diäten, Ernährung und Co. im Internet wie heute - und jeden Tag werden es mehr. Wir räumen mit zehn kleinen Themen für Dich auf!

2019_01_08_Erna-hrungsmythen-1Die richtige Ernährung ist ja ohnehin schon ziemlich kompliziert und nicht selten scheiden sich in puncto Essen die Geister. Neben zahlreichen Diäten, Ernährungsformen und Unverträglichkeiten tummeln sich immer wieder einige Ernährungsmythen im Internet. Wir haben 10 dieser Ernährungsmythen für Dich ausgesucht und auf ihre Richtigkeit geprüft.

1) Wer nach 18 Uhr isst nimmt zu

Eine weit verbreiteter Glaube, der sich hartnäckig hält, ist dass essen nach 18 Uhr eher dazu führt dass man zunimmt. Die These: Abends ist der Stoffwechsel am langsamsten und der Körper kann die aufgenommene Nahrung nicht mehr so gut verwerten wie am Tag. Aber stimmt das wirklich?
NEIN! Es ist nicht erwiesen, dass spät essen ursächlich für eine Gewichtszunahme ist. Grundsätzlich kommt es immer darauf an, wie viel insgesamt gegessen wird. Dabei ist es unwichtig, ob die Pizza um 12 Uhr mittags oder um 20 Uhr abends gegessen wurde. Ausschlaggebend ist nur, ob Du mehr gegessen hast, als Du verbrennst.

2) Bei Muskelkater sollst Du Ingwer essen

Schon wieder nicht genug gedehnt, oder zu ambitioniert gewesen? Muskelkater lässt sich manchmal nicht vermeiden. Was wäre, wenn es dagegen ein Heilmittel gäbe? Die These: Dieses Wundermittel lautet Ingwer. Das in ihm enthaltene Gingerol hat Einfluss auf die glatte Muskulatur. Aber ist das wirklich so?
JA! Tatsächlich beeinflusst der Stoff Gingerol, der für den typisch scharfen Ingwer-Geschmack sorgt, die glatte Muskulatur des Menschen. Studien mit Sportlern haben bewiesen, dass der Konsum von Ingwer die Entzündungswerte, welche bei Muskelkater erhöht sind, im Blut bis zu 25 % verringern kann.

3) Frische Lebensmittel sollst Du immer im Kühlschrank aufbewahren

Vielleicht kennst Du das, dass manche Menschen grundsätzlich alles in den Kühlschrank stellen - egal ob Obst, Gemüse oder sogar Brot. Die These: Da es im Kühlschrank kalt ist bleiben die Lebensmittel länger frisch. Aber ist das so richtig?
NEIN! Manche Lebensmittel profitieren zwar von einer kühlen Lagerung, wie etwa Beeren. Manche verlieren dadurch allerdings ihren Geschmack. Dies ist zum Beispiel bei Tomaten, Zwiebeln oder Knoblauch der Fall.

4) Lebensmittel „ohne Zuckerzusatz“ sind zuckerfrei

Lebensmittelbezeichnungen sind manchmal ein eigenes Kapitel für sich. Zuckerarm, zuckerfrei, ohne Zuckerzusatz oder keine Süßstoffe – wer blickt da noch durch? Ein weit verbreiteter Irrglaube lautet, dass das Etikett „ohne Zuckerzusatz“ gleichbedeutend mit „zuckerfrei“ ist. Aber ist das richtig?
NEIN! Ohne Zuckerzusatz bzw. Zuckerzusätze bedeutet lediglich, dass kein weiterer Zucker zugesetzt wurde. Das Lebensmittel an sich kann aber durchaus von Natur aus Zucker enthalten. Dies muss zwar im Inhaltsstoffverzeichnis angegeben werden, hindert den Hersteller aber nicht daran, den Verzicht auf Zuckerzusätze zu Werbezwecken einzusetzen.

5) Frischobst ist gesünder als Trockenobst

Häufig erlebt man, dass dazu geraten wird anstatt zum Trockenobst lieber zur frischen Alternative zu greifen. Die These: Frischobst ist gesünder, denn der Trocknungsprozess entzieht dem Obst Vitamine und Mineralstoffe. Aber stimmt das auch?
NEIN! Die allermeisten Mineralstoffe und Vitamine vertragen den Trocknungsprozess ohne Schäden und lassen sich konservieren. Lediglich Vitamin C ist manchmal etwas empfindlich. Das schonendste Verfahren ist das sogenannte Gefriertrocknen, wie zum Beispiel bei unseren Erdbeerscheiben. Hier bleiben alle Stoffe, bis auf das Wasser, in den Erdbeeren erhalten.

6) Cranberries beugen Blasenentzündungen vor

Cranberries schmecken säuerlich-süß und passen sowohl ins Müsli als auch als Snack zwischendurch. Dass diese mit der Preiselbeere verwandte Cranberry aber deutlich mehr kann, als nur gut zu schmecken, wird häufig behauptet. Die These: Cranberries enthalten Antioxidantien und entzündungshemmende Inhaltsstoffe, die sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Aber stimmt das wirklich?
JA! Zwar gibt es keine eindeutigen Studien, die einen Wirkungszusammenhang zwischen Cranberries und dem Ausbleiben einer Blasenentzündung belegen. Allerdings ist es bewiesen, dass die in der Cranberry enthaltenen Stoffe durchaus geeignet sind, einer Blasenentzündung vorzubeugen. Vor allem wiederkehrenden Entzündungen kann durch die entzündungshemmende Wirkung vorgebeugt werden.

7) Nüsse machen dick

Nüsse enthalten viel Fett und viele Kalorien. Daher wird ihnen oft nachgesagt dass sie dick machen. Aber ist das auch wirklich so?
NEIN! Nüsse sind zwar sehr fett- und kalorienreich, enthalten aber ungesättigte Fettsäuren. Diese sind sättigend, sorgen für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel und beugen so Heißhunger-Attacken vor. Dadurch kann eine Handvoll Nüsse am Tag sogar beim Abnehmen helfen. Wie wäre es z.B. mit unserer Edelnussmischung?

8) Light-Produkte helfen beim Abnehmen

Light-Produkte haben häufig weniger Kalorien als die Standardvariante und werden daher gerne als Diät-Lebensmittel konsumiert. Die These: Der Konsum von Light-Produkten führt dazu, dass man weniger Kalorien aufnimmt und damit besser abnimmt. Ist das so?
NEIN! Zwar sind Light-Produkte in der Regel kalorienärmer, allerdings wird der Geschmack dafür häufig durch ein Mehr an Zucker aufgewertet. Denn kalorienärmer werden die Produkte häufig durch den Entzug von Fett, das den Geschmack intensiviert. Zuckerärmere Alternativen enthalten hingegen Süßstoffe, die zu Heißhunger-Attacken führen können.  

9) Du sollst jeden Tag mindestens 2 Liter Wasser trinken

Trinken ist gesund - mindestens 2 Liter am Tag sollten es sein. Kaum ein Ernährungsdogma ist so etabliert wie dieses. Die These: Wasser sorgt für einen funktionierenden Organismus und reinigt das Blut von Giftstoffen. Stimmt das denn?
JA! In der Tat braucht ein gesunder durchschnittlicher Körper in etwa 2 bis 2,5 Liter Wasser am Tag um optimal zu funktionieren. Die Flüssigkeit reinigt das Blut und fördert so die Lebertätigkeit. Außerdem ist eine ausreichende Hydration förderlich für Deine Konzentration.

10) Erdnüsse sind keine Nüsse

Erdnüsse sind Nüsse, das suggeriert schließlich schon ihr Name – oder ist das vielleicht ein Trugschluss?
JEIN! Erdnüsse heißen zwar Nüsse, sind aber eigentlich Hülsenfrüchte, zumindest im botanischen Sinne. Sie gehören damit zur gleichen Kategorie wie etwa Erbsen oder Linsen. Allerdings können Erdnüsse auch roh gegessen werden, was bei Hülsenfrüchten nicht der Fall ist. Damit kann man die Erdnuss sowohl als Nuss, als auch als Hülsenfrucht bezeichnen. 

Hättest Du alles gewusst? JA, NEIN, JEIN!

Tags: korowissen
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