1. Name ist nicht gleich Programm
Hand aufs Herz: Wer von Euch hat bei uns schon mal vergebens nach Shampoo gesucht? Unser Learning: Eine URL (und der ursprüngliche Firmenname „KoRo Drogerie“) kann für ordentlich Verwirrung sorgen, ist aber eben auch DNA. Im Jahr 2014 starteten unsere Gründer Kosta und Robert mit der Idee, Waschmittel in Großpackungen zu verkaufen. Doch die zündende Idee kam von Kostas Frau Michelle: Auf Nüsse und Trockenfrüchte switchen, aber das Bulk-Prinzip beibehalten! Gesagt, getan.
Den Namen haben wir behalten, auch wenn wir heute eher für cremiges Mus als für Weichspüler bekannt sind. Wir haben gelernt, dass wir mit der ständigen Verwirrung ganz gut leben können, solange wir Euch regelmäßig aufklären.
2. Ohne Social Media, ohne uns
Neben unseren cremigen Nussmusen und unseren Großpackungen, sind wir vor allem für eines bekannt: unsere Social-Media-Accounts! Erinnerst Du Dich noch an „KoRo goes Only Fans", KoRo-Produkte im Teleshopping-Format oder den legendären Adventskalender-Rap? Unser wichtigstes Learning aus 12 Jahren: Man darf sich selbst nicht zu ernst nehmen, um ernsthaft gut zu sein.
Unser Social-Media-Team genießt deshalb bis heute kreative Freiheit, die irgendwo zwischen seriösen Nachhaltigkeits-Insights, unfassbar leckeren Rezepten und dem ganz normalen Office-Chaos pendelt. Ob wir nun Memes „KoRo-fizieren“, unsere Office-Hunde zu heimlichen CEOs befördern oder mit dem Mini-Mikrofon Freiwillige für Umfragen jagen – bei uns wird es nie langweilig.
3. KoRo goes Supermarkt
Ab 2021 haben wir den Sprung aus dem Browser direkt ins Supermarktregal gewagt. Was bei Alnatura begann, hat sich mittlerweile zu einer festen Foodie-Freundschaft mit dm, Rossmann, Rewe und Edeka ausgeweitet – und stetig kommen neue Märkte hinzu! Unser Learning dabei? So bequem Online-Shopping auch ist, manchmal muss man ein Glas Nussmus einfach mal kurz in der Hand halten, um zu wissen: Das mus(s) mit! Wir wollen genau dort sein, wo Dein Alltag stattfindet – denn neue KoRo-Fans erreicht man am besten da, wo der Hunger spontan zuschlägt.
4. 365 Tage Fairness statt 24 Stunden Rabattschlacht
Wir bleiben uns treu: Bei uns gibt es keine künstlichen Rabatt-Codes, dafür faire Preise an 365 Tagen im Jahr. Wir finden, dass unsere Produkte jeden Tag schmecken sollen – und nicht nur, wenn irgendwo bunte Prozente locken. So steht unser Beige Friday für 0 % Rabatt und 100 % Qualität als Gegenposition zum Überkonsum.
Sales gibt es bei uns nur mit gutem Grund – zum Beispiel, um Lebensmittel vor dem Ablaufdatum zu retten oder Platz im Lager zu schaffen. Die Lektion nach 12 Jahren: Ehrlichkeit bei den Preisen schafft mehr Vertrauen als jede kurzfristige Schnäppchen-Jagd.
5. Snacks als Türöffner zum Vorratsschrank
Unsere Großpackungen sind legendär – wir lieben und leben sie! Aber wer kennt sie nicht: die „Commitment Issues“, wenn man zum ersten Mal vor einem 1-kg-Beutel Studentenfutter steht? Da bekommt man kurz weiche Knie. Wir haben gemerkt: Großpackungen sind unser Herzstück, aber Snacks in Probiergröße sind der ideale Türöffner für das erste Date. Ob im Supermarktregal oder als kleiner Test im Warenkorb – die „Kleinen“ nehmen die Angst vor der großen Bindung. Wenn es dann funkt, folgt die Bulk-Bestellung ganz von allein.
6. Der KoRo-Logo-Fail
Manchmal sieht man vor lauter Nüssen das Logo nicht. 2023 haben wir es geschafft, unseren Haferriegel in das Bordbistro der Deutschen Bahn zu bringen. Ein riesiger Meilenstein! Es gab nur ein winziges Detail, das wir – und damit meinen wir alle zwölf am Projekt beteiligten Personen – in sämtlichen Korrekturschleifen übersehen haben: Unser Logo war nicht auf der Verpackung. Kein Witz.
Woran hat’s jelegen? Wahrscheinlich waren alle so im Kreativ-Tunnel, dass das Offensichtliche einfach unsichtbar wurde. Aber a win is a win: Ihr habt uns am Design erkannt und den Riegel auch inkognito quer durchs Land gesnackt. Unser Learning für die nächsten 12 Jahre? Bei wichtigen Druckfreigaben lassen wir ab sofort immer noch eine dreizehnte Person drüberschauen. Sicher ist sicher.
7. Cafés als Touchpoints
Unsere Produkte sind viel zu tasty, um sie nur im Vorratsschrank zu verstecken. Deshalb dachten wir uns damals: Warum nicht einen Ort schaffen, an dem man sie direkt „ready to eat“ vernaschen kann? Gesagt, getan! Im Mai 2022 öffnete das erste KoRo Café in Berlin Mitte seine Tore. Ob cremiger Porridge oder unser legendäres Bananenbrot – wir haben gelernt, dass unsere Cafés die idealen Touchpoints sind, um KoRo mit allen Sinnen zu erleben.
Und das Beste ist: Wer sich verliebt, kann viele Produkte direkt mitnehmen und zu Hause genießen. Mittlerweile sind wir mit dem Konzept sogar schon in Mailand am Start und – pssst – wir liebäugeln bereits sehr konkret mit der Stadt der (Nuss-)Liebe. Paris, bist Du bereit?
8. Snacken kennt keine (Länder-)Grenzen
Wer hätte damals gedacht, dass wir nicht nur deutsche Vorratskammern füllen, sondern auch in Frankreich und Italien groß mitmischen? Wir haben gemerkt: Man darf und sollte groß träumen! Ob es nun „Manifestieren“ war oder die harte Arbeit unseres Teams – unsere Vision von Transparenz und Qualität kommt über alle Grenzen hinweg an. Mittlerweile wird in fast ganz Europa leidenschaftlich gesnackt. Und wer weiß, was als Nächstes folgt?
9. Trocken schlägt frisch
Offen für Neues zu sein, ist schon irgendwie KoRo-Motto. Deshalb wollten wir 2021 frisches „Fleisch“ ins Sortiment aufnehmen – Fruchtfleisch natürlich. Wir hatten uns in die grüne Jackfruit verliebt und boten sie als 6-kg-Früchtchen im Shop an. Das Projekt wurde jedoch schnell wieder eingestampft: Die Früchte kamen einfach nicht so frisch an, wie wir es uns erträumt hatten. Einen Versuch war’s wert, aber die Lektion saß: Wir bleiben bei unserer Expertise – trockene Produkte mit langer Haltbarkeit.
10. Nur Kooperationen mit „Perfect Matches“
Wir haben über die Jahre gemerkt: KoRo funktioniert am besten, wenn wir uns mit Menschen zusammentun, die genauso ticken wie wir. Uns geht es nicht um trockene Business-Deals, sondern um echte Begeisterung für den Inhalt im Glas. Ob Judo-Legende Teddy Riner in Frankreich oder die inspirierende Bebe Vio in Italien – Leidenschaft ist die Basis. Auch unsere Veganuary-Kampagne 2025 mit fitgreenmind war ein absolutes Match! Solche Partnerschaften sind für uns das Nussmus auf dem Porridge: Sie inspirieren uns und zeigen, dass die KoRo-Family weit über unser Berliner Office hinausreicht.
11. Weniger Produkte sind manchmal mehr
Holzeisenbahn, Reiskocher und Brotdosen von KoRo? Jap, gab's alles. Damals waren wir so euphorisch, dass wir Dir die komplette Allround-Ausstattung für Dein Leben liefern wollten. Das Ende vom Lied? Wir saßen auf einer Menge Non-Food-Produkten und haben realisiert: Unsere wahre Stärke liegt in Lebensmitteln. Wir bleiben unserem Kern treu und konzentrieren uns auf das, was wir am besten können: Nüsse, Trockenfrüchte und alles, was man daraus Geniales machen kann – von cremigen Nussmusen bis zu unseren Proteinriegeln. Man muss eben nicht alles anbieten, um alles für seine Kund:innen zu sein.
12. Beige bleibt beige
Vielleicht hast Du es im Supermarkt schon entdeckt: Unsere Nussmuse strahlen Dir seit Juli 2025 in einem frischen Verpackungsdesign entgegen! Wir haben gelernt, dass man im Regal zwischen Tausenden Produkten manchmal ein bisschen lauter „Hier!“ rufen muss. Deshalb haben wir das Logo vergrößert, schicke Illustrationen ergänzt und die Farbcodes optimiert.
Aber keine Sorge: Wir bleiben uns und unserem legendären KoRo-Beige treu. Das Design-Update ist für uns der nächste große Schritt vom reinen Online-Shop hinein in Deinen Alltag, ohne dabei unsere Wurzeln zu vergessen. Wir sind zwar erwachsener geworden, aber im Kern immer noch dieselben. Auf die nächsten 12 Jahre in Beige!