Draufsicht auf ein geordnetes Muster aus Cashewkernen auf einem hellgrünen Hintergrund mit harten Schatten.
CO₂-Fußabdruck unserer Produkte erklärt

Treibhausgasemissionen im Blick

Transparent sind bei uns nicht nur die durchsichtigen Großpackungen im Regal. Es zieht sich durch alles, was wir tun! Auch bei unseren Produkten schauen wir genau hin: Kein Snack taucht einfach so aus dem Nichts in Deinem Vorratsschrank auf, sondern hat eine Reise hinter sich und damit auch Auswirkungen auf das Klima. Genau das möchten wir offen mit Dir kommunizieren! Für maximalen Durchblick arbeiten wir mit dem sogenannten Produkt-CO₂-Fußabdruck (PCF).

Was ist ein Produkt-CO₂-Fußabdruck?

Kurz gesagt: Ein PCF quantifiziert die Treibhausgasemissionen von einem einzelnen Produkt. Hierbei ist wichtig zu wissen, dass ein Produkt-CO₂-Fußabdruck keine vollständige Ökobilanz ist, wie etwa ein Life Cycle Assessment (LCA). Faktoren wie Wasserverbrauch oder Landnutzung bleiben hier bewusst außen vor. Der PCF konzentriert sich rein auf den Klimaeinfluss in Form von Treibhausgasemissionen.

Mehr Durchblick beim Snacken

Für alle, die es noch genauer wissen wollen: In unserer Methodik-Dokumentation kannst Du nachlesen, wie die Hochrechnung im Detail funktioniert, welche Datenquellen sowie Annahmen verwendet werden und auf welchen methodischen Grundlagen sie basiert.

Wo wir aktuell stehen

Transparenz braucht Zeit und verlässliche Daten. Aktuell haben wir den Fußabdruck für eine gezielte Auswahl an Produkten hochgerechnet. Du kannst Dich natürlich durch unser gesamtes Sortiment klicken und nachzählen – oder einfach einen Blick in unseren Nachhaltigkeitsbericht werfen: Dort erfährst Du, dass wir mittlerweile für über 100 Produkte den PCF online haben. Unser Ziel ist klar: Wir arbeiten uns Schritt für Schritt durch das Sortiment!

Cradle-to-Gate-Prinzip: Wo unser Richtwert ansetzt

Wir bilanzieren nach dem Cradle-to-Gate-Prinzip. Das heißt, wir erfassen die wesentlichen Schritte von der Ernte auf dem Feld (bzw. Gewinnung der Rohstoffe) über die Verarbeitung bis zum Lagereingang bei KoRo, um einen Richtwert zu errechnen.

Dieses Flussdiagramm illustriert den Produktlebenszyklus nach dem „Cradle-to-Gate“-Prinzip, beginnend bei der Rohstoffgewinnung auf der Farm („Cradle“). Pfeile markieren den Weg über Transportwege (Straße, See, Schiene) zur Verarbeitung und anschließenden Verpackung oder Abfüllung. Ein zentrales Textfeld erläutert dabei, dass verarbeitete Zutaten für Zwischenschritte (z. B. Kakao zu Schokolade) erneut transportiert werden können, bevor sie zum Endprodukt werden. Der Prozess endet nach einem finalen Transport am Werkstor („Gate“) vor dem KoRo-Lager, welches explizit als außerhalb des Bilanzierungsrahmens (PCF) gekennzeichnet ist.

Volle Transparenz: „Richtwert“ erklärt

Warum wir von „Richtwerten“ sprechen, statt mit vermeintlich exakten Analysen zu blenden? Ganz einfach: Unsere aktuellen Werte basieren derzeit noch stark auf Sekundärdaten – also auf allgemeinen Durchschnittswerten aus anerkannten Datenbanken – und noch nicht auf den spezifischen Daten direkt aus unserer eigenen Lieferkette. Zudem haben wir die Hochrechnungen zwar intern sorgfältig geprüft, sie aber keinem externen Audit unterzogen.

Blick nach vorn: Wo geht die PCF-Reise hin?

Unsere PCF-Werte sind erst der Startschuss: In Zukunft sollen sie uns dabei helfen, unseren Corporate Carbon Footprint (CCF) – also die Gesamtemissionen unseres Unternehmens – noch genauer zu berechnen.

Dafür wollen wir immer mehr Primärdaten direkt aus unserer Lieferkette sammeln, um unsere Richtwerte noch präziser zu errechnen. Und wer weiß: Vielleicht kannst Du künftig verschiedene KoRo-Produkte direkt im Shop miteinander vergleichen, um auf einen Blick zu sehen, wie sich ihre PCF-Werte unterscheiden. Eines steht fest: Wir stehen erst am Anfang und haben noch viel vor!