Zimt – der kleine, aber feine Unterschied

Zimt zählt zu den ältesten Gewürzen und soll bereits im alten China um das 3. Jahrtausend v. Chr. weit bekannt gewesen sein.

Woher stammt Zimt?

Unseren Zimt gewinnen wir vom Ceylon-Zimtbaum, der auch als „Echter Zimtbaum“ bezeichnet wird. Der Zimtbaum zählt zu der Familie der Lorbeergewächse und stammt ursprüngliche aus Sri Lanka, wo auch wir unseren Zimt her beziehen.

Die Zimtgewinnung bedarf einiger Arbeit, denn die zarten inneren Rindenschichten müssen per Hand abgeschlagen und durch einen Längs- und Rundschnitt entrindet werden. Über Nacht werden die etwa ein Meter langen Rindenstücke fermentiert. Am nächsten Tag wird das Äußere der Rinde abgeschabt, um an das Inneren zu gelangen, da hier der stärksten Zimtgehalt enthalten ist. Der innere Teil der Rinde rollt sich dabei von beiden Seiten ein und wird zunächst im Schatten und anschließend in der Sonne getrocknet. Hierbei entsteht die rotbraune Färbung.

Welche Zimtsorten gibt es?

Im Wesentlichen lassen sich zwei Zimtarten unterscheiden:

  1. Oftmals ist die Rede von Ceylon Zimt (Kaneel). In weiten Teilen Europas ist er aufgrund seines feineren Aromas beliebter und somit verbreiteter. Grundsätzlich ist Ceylon-Zimt duftiger und süßer und enthält im Unterschied zu Cassia Zimt nur sehr geringe Mengen an Cumarin, die für den Menschen gesundheitlich unbedenklich sind.
  2. Der Chinesische Zimt (Cassia Zimt) hingegen hat wegen seines höheren Gehalts an ätherischen Ölen ein ausgeprägt scharfes und stärkeres Aroma.

Für den Fall, dass die Sorte nicht auf der Packung ausgewiesen ist, kann häufig auch die Herkunft Aufschluss geben: Ceylon Zimt kommt in der Regel aus Madagaskar oder Sri Lanka. Cassia Zimt allerdings wird vornehmlich aus Südchina oder Indonesien importiert.

Außerdem kann ein genauer Blick auf die Zimtstangen weiterhelfen:

Ceylon-Zimt kannst Du relativ einfach an seinen sehr dünnen und ineinander gerollten Rindenschichten erkennen. Die Rinde einer Cassia Zimtstange ist vergleichsweise dicker und an den Seiten eingerollt.

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Zimt in der Weihnachtszeit

Liegt der herrliche Geruch von Zimt in der Luft, kannst Du Dir sicher sein, dass die Weihnachtszeit bevorsteht, denn kaum ein Gewürz ist so charakteristisch für den Advent und Weihnachten. Es ist eines der beliebtesten Gewürze überhaupt, um nicht nur süße, sondern auch herzhafte Gerichte aufzuwerten. Zimt eignet sich ideal zu den allseits bekannten Zimtschnecken, Bratäpfeln und Milchreis. Besonders zum Backen von Gebäck, wie Lebkuchen, Plätzchen und Zimtschnecken möchte man auf Zimt nicht verzichten. Doch auch wenn Dir zunächst Süßspeisen in den Sinn kommen, so kann Zimt seinen Geschmack auch hervorragend in herzhaften Gerichten, wie beispielsweise Fleisch und Fisch entfalten. Selbst frisch gepressten Fruchtsäften kann das Gewürz eine besondere Note verleihen. Kombiniert mit anderen orientalischen Gewürzen, wie Kardamon oder Ingwer ebenfalls wunderbar verwendet werden. Nicht zu vergessen ist selbstverständlich die Verwendung in Glühwein, Punsch und Tee, um heißen Getränken eine zusätzliche aromatische Würze zu verleihen. Schließlich gibt es kaum etwas Schöneres, als von innen heraus gewärmt zu werden.

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