Was können Açai-Bowls wirklich?

Açai-Bowls sind im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Jeder Instagrammer feiert dieses Frühstück auf seinem Account. In diesem Artikel erzählen wir mehr über die Beere, die als Superfood zelebriert wird.

Und während uns das Wasser im Mund zusammen läuft fragen wir uns dennoch:

Was genau ist überhaupt Açai? Ist es genauso gesund, wie behauptet? Kann man eine Bowl wirklich so leicht nachmachen und wenn ja, wie? Und worauf musst Du achten, wenn Du sie Dir auswärts kaufst?

Was ist Açai?

Açai heißt eine Frucht aus Brasilien. Sie gilt dort unter den Surfern schon seit langem als Superfood und sieht aus wie eine Kreuzung aus Blaubeere und Weintraube. Der Geschmack wird verglichen mit Bitterschokolade und geht Richtung erdig-beerig. Insgesamt soll die reife Açaibeere eher mäßig gut munden.

Tatsächlich ist wissenschaftlich bestätigt, dass sich in der Beere viele Mineral- und Ballaststoffe und Kalzium befinden. Der Hauptgrund für den Hype sind jedoch sogenannte Anthocyane. Es sind die dunklen Farbstoffe der Frucht, auch Antioxidantien genannt. Sie unterstützen den Körper dabei, sich vor freie Radikale zu schützen. Diese greifen den menschlichen Körper an und sollen sogar verantwortlich sein für Krankheiten, wie z.B. für Entzündungen oder gar für Krebs.

Klingt genial, oder? Allerdings gibt es bisher keine wissenschaftlichen Belege für den Hype und es ist fragwürdig, welche Menge der Açai-Inhaltsstoffe der Mensch fähig ist aufzunehmen. Übrigens befinden sich ähnliche Inhaltsstoffe auch in den heimischen Brom- und Holunderbeeren.

Enttäuscht? Musst Du nicht sein. Trotzdem ist die Frucht wie alle anderen Beeren gesund, voller Vitamine und Mineralien! Außerdem schmecken die Bowls traumhaft und sehen wundervoll aus.

Woraus besteht eine typische Açai Bowl?

Eine klassische Açai-Bowl hat als Basis eine Art kalten Açai-Brei, der an Eiscreme erinnert. Er kann mit verschiedenen Zutaten gemischt werden und eine unendliche Zahl von Toppings bilden den krönenden Abschluss. Im Grunde kann jeder nach Lust und Laune seine eigene Bowl kreieren und das Internet ist voll von leckeren Rezeptideen.

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Denk allerdings daran, dass Açai Bowls nicht wenige Kalorien haben. Man kann bei einer typischen Bowl (je nach Größe) schon mal mit bis zu 400 kcal rechnen. Allerdings bereiten sie einem ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl.

Wie kannst Du sie nachmachen?

Die klassischen Açai-Bowls werden mit gefrorenem Fruchtpüree, Bananen und Mandelmilch erstellt. Manchmal kommt noch Agavendicksaft oder ein alternatives Süßungsmittel hinzu. Das gefrorene Fruchtpüree ist allerdings in Deutschland schwer zu bekommen. Deswegen bilden Pulver oder normales Püree eine gute Alternative.

Jetzt erklären wir Dir, wie Du Dir Deine eigene Bowl kreieren kannst:

Für eine Bowl mit Açai-Pulver brauchst Du:

Zutaten:

  • gefrorene Bananenstücke
  • gefrorene Beeren (z.B.: Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren, usw.)
  • Eventuell Agavendicksaft oder anderes Süßungsmittel
  • Mandelmilch (Alternativ kannst Du auch andere Varianten verwenden, wie Kokosmilch, Haselnussmilch etc.)

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mixer geben und cremig mixen. Alternativ kannst Du die Zutaten in einer Schüssel mit einem Pürierstab vermengen.

Je nachdem wie Du die Konsistenz haben möchtest - einfach die Mengen variieren. Mehr Milch für eine flüssigere Bowl und mehr gefrorene Früchte für eine festere Creme.

Die Toppings

Wenn Du Deine Açai-Bowl machst sind Dir keine Grenzen gesetzt! Von frischen und getrockneten Früchten, über Nüsse, bis hin zu Samen kannst Du alles verwenden. Beliebt sind z.B.: Kokoschips, Kakao-Nibs, Amaranth, Chiasamen, Gojibeeren und Nussmus. Unsere persönlichen Favoriten sind Maulbeeren und Haselnussmus! Ein Traum!

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Worauf musst Du auswärts achten?

Eine Açai-Bowl ist eine tolle Sache für unterwegs. Wenn Du Dir eine Bowl holst und sie nicht selber gemacht hast, solltest Du immer nach den Inhaltsstoffen fragen. Manchmal werden Toppings verwendet, die zusätzlich Zucker enthalten. Auch im Açai-Brei befindet sich oftmals mehr Süße als notwendig.

Es ist tatsächlich sicherer, Deine Bowl selbst zu kreieren. Dann weißt du ganz genau, dass nur die Lebensmittel drin stecken, die Du auch drin haben möchtest. Wie das geht hast Du jetzt gelernt. Viel Spaß beim Ausprobieren! Wenn Du eine tolle eigene Rezept-Idee hast, kannst Du sie gerne auf Instagram posten und uns verlinken mit #korolicious.

Rezeptideen

In unserem Food Journal findest Du zahlreiche Smoothie Bowl Rezepte. Dieses Rezept ist extra an Bowls mit Açai inspiriert. Einfach mal ausprobieren!

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