Was Du über Salz wissen solltest

Wir tauchen ein in die Welt der Salze. Wenn Du Dich schon immer gefragt hast, welche Salzsorten es gibt und woher sie kommen, dann solltest Du jetzt unbedingt weiterlesen.

Was Du über Salz wissen solltest

Salz ist aus unserem Speiseplan heute kaum noch wegzudenken. Es verleiht unserem Essen einen intensiveren Geschmack und ist dabei auch noch wichtiger Lieferant für Mineralien. Doch Salz ist nicht gleich Salz. Es gibt zahlreiche Arten von Salz, von Meersalz bis hin zu Steinsalz. Welche Salzsorten es gibt, was sie besonders macht und welches Salz das gesündeste ist, verraten wir Dir hier.

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Woher kommt das Salz?

Unterschieden wird üblicherweise zwischen Meersalz, Steinsalz und Siedesalz. Maßgeblich für die Unterscheidung ist die Herkunft des jeweiligen Salzes. Meersalz hat seinen Ursprung im Meer, während Steinsalz in Salzbergwerken abgebaut und Siedesalz aus unterirdischen Salinen gewonnen wird. Rund 70 Prozent des handelsgebräuchlich produzierten Speisesalzes ist Steinsalz, der Rest ist in der Regel Meersalz. Steinsalz kann sowohl nass aus als trocken gewonnen werden, während Meersalz üblicherweise in Salzgärten gewonnen wird.

Welche besonderen Salze gibt es?

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Bei der Gewinnung des Meersalzes entsteht das sogenannte „Fleur de Sel“ – die Salzblume. Fleur des Sel. Die durch Wind und Sonne bedingte Verdunstung des Meerwassers, lässt in den Salzbecken oberflächliche Salzblumen entstehen, welche manuell abgeschöpft und getrocknet werden. Die Besonderheit von Fleur de Sel besteht außerdem darin, dass es nicht weiterverarbeitet, sondern naturbelassen in den Handel gerät. Ein hoher Magnesium- und Calciumanteil, sowie überdurchschnittlich große Salzkristalle, die das Salz sehr geschmacksintensiv und knusprig machen, sind ursächlich dafür, dass das Fleur de Sel als das kostbarste Salz der Welt gehandelt wird. Fleur de Sel ist ein Finishing-Salz, das bedeutet, dass es nicht zum Kochen, sondern erst danach, sozusagen als Garnitur, verwendet wird.

Ein weiteres wertvolles Meersalz, ist das schwarze Lava-Salz, das in Hawaii abgebaut wird. Die schwarze Farbe des Salzes ist durch die darin enthaltene Aktivkohle. Dadurch erhält das Salz ein rauchiges, nussiges Aroma. Das Lava-Salz sollte ebenfalls nur zur Verfeinerung der Speisen nach dem Garen verwendet werden. 

Daneben gibt es noch das Himalaya-Salz, das – wie der Name schon verrät- aus dem Himalaya exportiert wird. Charakteristisch für dieses Salz ist seine rosa Farbe. Das Himalaya-Salz ist ein Steinsalz und wird als besonders gesundheitsfördernd gehandelt. 

Auch Wüstensalz, Saphirsalz oder Rauchsalz gelten als beliebte, exotische Salzsorten.

Welche Zusatzstoffe findet man im Speisesalz?

Neben der Ursprungsunterscheidung, kann man die Salze auch nach ihren Inhaltsstoffen aufteilen. Grundsätzlich besteht jedes Salz hauptsächlich aus Natriumchlorid. Doch unsere Speisesalze werden meist noch mit weiteren Inhaltsstoffen und Spurenelementen angereichert, um den gesundheitlichen Nutzen des Salzes noch weiter zu fördern.

Ungeachtet ob Meer-, Stein- oder Siedesalz, werden häufig Jod, Fluorid oder Folsäure beigemengt. Jod kann Dir dabei helfen, Deine Schilddrüsenfunktion zu unterstützen. Fluorid kennst Du vielleicht von Deiner Zahnpasta. Aber auch in unserem Salz sorgt Fluorid für Zahngesundheit. Salz mit Folsäure kann Dich vor Stoffwechsel- und Wachstumsstörungen schützen. Doch Achtung! Die wertvolle Folsäure wird bei zu hoher Erhitzung zerstört. Daher sollte Salz mit Folsäure immer erst nach dem Kochen oder bei kalten Speisen zum Einsatz kommen. 

Warum ist Salz wichtig für Deinen Körper?

Neben der Funktion als Würzmittel, ist Salz auch in gesundheitlicher Hinsicht unentbehrlich. Salz bzw. Natriumchlorid regelt den Wasserhaushalt in Deinem Körper. Außerdem sorgt Salz in Deinem Körper für die Reizweiterleitung und Muskelentspannung. Würdest Du also kein Salz konsumieren, dann könntest Du einfach gesagt, Deine Arme oder Beine nicht bewegen. Selbst Dein Herzmuskel könnte ganz ohne Salz nicht funktionieren. Auch Dein Knochenaufbau benötigt Natriumchlorid. Außerdem sorgt die Aufnahme von Salz dafür, dass Dein Körper Salzsäure in Deinem Magen bildet, die notwendig dafür ist, die aufgenommene Nahrung aufzuspalten.

Wichtig ist es, wie bei fast jedem Lebensmittel, dass Du es mit dem Salzkonsum dennoch nicht übertreibst. Denn zu viel Salz kann schädlich sein und Deine Nierenfunktion belasten, sowie Deinen Blutdruck erhöhen. Empfohlen werden zwischen 5-6 Gramm Salz pro Tag, weniger als 2 Gramm sollten es allerdings auch nicht sein. Eigentlich ist es nicht wirklich schwer, eine angemessene Dosis an Salz zu konsumieren. Du solltest dafür sensibilisiert sein, dass viele Fertiggerichte, wie etwa Fertigpizza oder Suppen, einen deutlich überhöhten Salzgehalt aufweisen. Daher gilt: Wenn Du Deine Speisen selbst zubereitest und darauf achtest, Dein Essen nicht zu stark zu übersalzen, solltest Du auf der sicheren Seite sein.

 

Tags: korowissen
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