Walnuss - ein kleines Kraftpaket

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Die Walnuss - bei uns eigentlich nichts Besonderes. Häufig finden wir sie an Nikolaus zusammen mit Erdnüssen, Mandarinen und Schokolade in unseren Stiefeln. Aber habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, was die Walnuss eigentlich alles kann? So oder so könnt ihr in diesem Artikel sicher noch etwas Neues erfahren.

Allgemeine Informationen

Herkunft, Anbau und Merkmale der Walnuss

Obwohl die Walnuss heutzutage im Mittelmeerraum und generell in der gemäßigten Klimazone weit verbreitet ist, stammt sie eigentlich ursprünglich aus Asien. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass sie schon seit der Jungsteinzeit von Menschen als Nahrungsmittel genutzt wird. Bei den Griechen und Römern waren Walnüsse sogar ein Symbol der Fruchtbarkeit. Zu den führenden Ländern in der Produktion gehören heute die USA, China, Türkei und der Iran.

Ein Walnussbaum kann bis zu 30 Meter hoch und ca. 150-160 Jahre alt werden. Mit seinem tief wurzelnden Pfahl-Herzwurzelsystem verankert er sich fest im Boden und bildet in der Regel eine breite, abgerundete Krone. Ab einem Alter von 10-20 Jahren fängt der Baum an, Früchte zu tragen, mit zunehmendem Alter nimmt der Walnuss-Ertrag dann ab. Bienen hat er zur Befruchtung nicht nötig, denn männliche und weibliche Blüten wachsen an einem Baum und der Wind sorgt für den Rest. Optisch lassen diese sich sogar unterscheiden: Die männlichen Blüten wachsen in Büscheln, die Weiblichen sind meist unscheinbarer und wachsen zu zweit. Saison hat der Walnussbaum in Europa von September bis Oktober.

Das Holz des Baumes ist ein sehr begehrtes Edelholz und seine Verwendung beschränkt sich ausschließlich auf hochwertige Gegenstände.

Ernährungsphysiologie

Mit einem Fettgehalt von ca. 84% steht die Walnuss relativ weit oben auf der Liste der fetthaltigen Lebensmittel. Allerdings sind das in erster Linie essentielle Fette für den menschlichen Körper. Von allen Nüssen hat sie den höchsten Gehalt an Linolensäure (7490 mg/100 g). Das sind Omega-3-Fettsäuren, welche sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken.

Des Weiteren hat die Walnuss einen recht hohen Anteil des Spurenelements Zink aufzuweisen (2,7 mg/100 g), welches wichtig für Leber und Haare ist. Auch Vitamin E (6 mg/100 g) und Vitamin B6 (0,87 mg/100 g) sind ausreichend enthalten. Vitamin B6 kann förderlich für die Konzentration sein und hilft Müdigkeit und Nervosität vorzubeugen.

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100 g):

  • Brennwert (kcal): 663
  • Eiweiß: 15 g
  • Kohlenhydrate: 12 g
  • Fett: 62 g

Verwendung & Rezepte

Natürlich lassen sich Walnüsse ideal als kleiner Snack zwischendurch oder im Studentenfutter mit ein paar Trockenfrüchten genießen. Ein kleiner Geheimtipp: einfach bei einer Medjoul Dattel den Kern entfernen, eine Walnuss hineindrücken und mit Schokolade ummanteln - schmeckt noch besser als Pralinen! Aber es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, Walnüsse einzusetzen.

Zum Beispiel als Backzutat oder im Müsli. Super machen sich gehackte Walnüsse beispielsweise im Karotten- oder Nusskuchen oder als Basis für rohe Kuchen oder Kekse. Aber auch gemahlene Walnusskerne eignen sich ideal zum Verfeinern von Kuchen, Muffins, Pancakes aber auch Smoothies und Porridge.

Herzhaft passt die Walnuss perfekt zum Waldorfsalat aber auch einem Salat aus Feldsalat, Apfel und Karotte. Eine weitere, hervorragende Möglichkeit sind Tortellini mit Walnuss-Füllung. Wer mag, kann auch mit einer Art Walnusspesto experimentieren. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Testet unbedingt auch das Walnussöl, das sich super in frischen Salaten oder zum Herstellen von Dips und Pesto eignet.

 

Tags: Nüsse, Wiki
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