THEMENWOCHE TAG 6 | Clean Eating

Clean Eating ist schon lange im Trend. Im Grunde bedeutet Clean Eating eine gesunde, frische und „saubere“ Ernährung. Clean Eating ist keine Diät, sondern ein umfassendes Ernährungskonzept für alle, die sich selbst etwas Gutes tun wollen.

Der Food-Trend Clean Eating kommt aus den USA – dort schwören schon seit längerer Zeit viele Menschen auf dieses Ernährungskonzept.

Das Geheimnis hinter Clean Eating ist – wie der Name schon sagt – eine „saubere Ernährung“. Das heißt, verarbeitete und unnatürliche Lebensmittel gehören ebenso der Vergangenheit an, wie Weißmehl, Industriezucker oder andere chemische Substanzen und Inhaltsstoffe.

Das Clean-Eating-Konzept verspricht, dass Du Dich weitestgehend frei entscheiden kannst, in dem was Du essen möchtest – denn es gibt keine strengen Vorgaben was Mengen und Portionsgrößen betrifft.

Vielfalt mit Clean Eating

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Wer nun denkt, beim Clean Eating müsste man auf Vieles verzichten, liegt allerdings daneben: Jedes Rezept kann auch Clean zubereitet werden. Das bewusste Essen und der Spaß beim Kochen stehen eindeutig im Vordergrund. Gerade dadaurch, dass Du Dich viel intensiver mit den Zutaten beschäftigst und wirst Du den Spaß am Kochen für Dich entdecken und probierst viele neue Produkte aus, die Dir vorher wahrscheinlich noch gar nicht bekannt waren.

Eigentlich besticht Clean Eating durch seine Vielfalt bei den Ernährungsmöglichkeiten. Dein nächstes Mittagessen könnte aus einer Schüssel Quinoa mit Rosenkohl, Hummus und einem grünen Salat bestehen. Das Dressing mixt Du Dir einfach selber nach Deinem Geschmack aus Essig, Öl und verschiedenen Kräutern. Dazu kannst Du einen leckeren Smoothie trinken, damit Du Deinen Körper mit vielen Vitaminen aus frischem Obst versorgst. Falls dann noch Platz für Nachtisch ist, eignen sich Bliss Balls bestens um Dein Lunch abzurunden.

Wie Du inzwischen vielleicht merkst: Clean Eating ist die perfekte Möglichkeit neue Rezepte und Zutaten auszuprobieren.

Dabei trifft man nämlich auch immer wieder auf neue, Dir bis dahin vielleicht unbekannte Nahrungsmittel: in den letzten Jahren kamen beispielsweise Chia-Samen, grünes Bananenmehl oder Avocados ins Gespräch und gehören nun in vielen Küchen inzwischen zur Grundausstattung.

Welche Nahrungsmittel gehören zum Clean Eating?

Eine verbindliche Aufstellung von Zutaten, die typisch für Clean Eating sind, gibt es nicht. Tatsächliche gehören frisches Gemüse und Obst, Nüsse, Reis, aber auch Hummus oder Jogurt zum Clean-Eating-Konzept. Am besten natürlich in Bio-Qualität.

Es wird jedoch immer darauf geachtet – insbesondere bei verarbeiteten Produkten – dass keine Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder raffinierte Zucker zum Einsatz kommen. Einige Varianten des Clean Eatings empfehlen gar den Verzicht auf gluten- oder laktosehaltige Produkte.

Eine einfache Möglichkeit Clean-Eating-Gerichte zuzubereiten sind Bowls. In die Bowls kommen ausschließlich frische Zutaten und sie eigenen sich daher bestens für „saubere Ernährung“. Dabei wählst Du eine Kohlenhydratquelle Deiner Wahl, wie zum Beispiel Nudeln, Reis, Couscous oder Quinoa. Und ergänzt die Bowl mit frischen Zutaten Deiner Wahl. Dabei sollte der größte Anteil aus frischem Gemüse oder auch Obst bestehen. Das ergänzt Du mit selbtgemachten Dressing, Nussmus, Avocado oder auch Hummus. Und ganz nebenbei sehen die Bowls auch noch super aus und sind einfach vorzubereiten und mitzunehmen.

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Herkunft und Entstehung vom Clean-Eating-Konzept

Um zu verstehen, was Clean Eating eigentlich alles bedeutet, ist es nützlich die Entstehungsgeschichte des Ernährungstrends kennenzulernen.

Eines der ersten Bücher zum Clean Eating aus dem Jahre 2007 kommt von der ehemaligen Bodybuilderin und Fitnesstrainerin Tosca Reno. Das Essprogramm der US-Amerikanerin orientiert sich an der Bodybuilder-Szene der 1970-er Jahre.

Das bedeutet: viel Eiweiß, wenig Zucker und Kohlenhydrate sowie wenig Fett und viel Frisches. Dadurch soll überflüssiges Körperfett verbrannt und der Aufbau von Muskel befördert werden

Die Clean-Eating-Bewegung entstand auch als Reaktion auf das typische amerikanische Fast Food. Ein weiterer Autor, der sich mit dem Thema beschäftigt hat ist der Journalist Michael Pollan.

Seine Prinzipien besagen unter anderem, dass man nichts essen sollte, was die Urgroßmutter nicht auch als Essen erkannt hätte. Produkte mit mehr als fünf Zutaten fallen weg, ebenso wie Produkte, die in allen Sprachen gleich heißen.

Die Faustregel lautet: Iss richtiges Essen. Nicht zu viel. Und vor allem Pflanzenkost.

Auch in Deutschland ist der Trend inzwischen angekommen. In einigen Großstädten gibt es inzwischen Restaurants, die ihre Gerichte ausschließlich nach diesem Ernährungskonzept zubereiten.

Weiterhin gibt es mehrere Blog-Projekte, die sich dem Clean Eating verschrieben haben. Dort findest Du eine riesige Auswahl an Rezepthinweisen und Tipps rund um den Clean-Eating-Lifestyle.

Mehr als ein Ernährungskonzept

Im Prinzip erinnert Clean Eating an die gute alte Vollwerternährung aus den 1980er Jahren. Viel Gemüse und Vollkorn, mageres Fleisch und wenig Fett stehen an der Tagesordnung. Doch Clean Eating kann mehr sein, als nur ein einfaches Ernährungskonzept – es geht nämlich um das gesamte Wohlbefinden. Und das sollte mit der richtigen Ernährung einhergehen.

Ein wichtiger Ratschlag von Clean-Eating-Pionieren lautet, dass man auf keinen Fall auf das Frühstück verzichten sollte. Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages und sollte bereits innerhalb der ersten Stunde nach dem Aufstehen eingenommen werden. Dadurch ist der perfekte Start in den Tag garantiert und der Heißhunger über den Tag wird zurückgehalten.

Darüber hinaus gibt es viele Hinweise, wie man als Sauberesser leben sollte. Zum leichten, nahrhaften Essen gehört eine gesunde Mischung aus Sport und Meditation. Denn beim Clean Eating geht es ebenfalls um eine bewusste und stressfreie Lebensweise.

Tags: Themenwoche
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