THEMENWOCHE TAG 5 | Raw Food

Die Rohkostbewegung gibt es schon lange. Schon der alte Mathematiker Phytagoras war überzeugter Rohköstler. Auch heutzutage ist der Verzehr roher Lebensmitteln hoch im Kurs.

Raw Food ist in aller Munde. Wir erläutern Dir, was dahintersteckt, was Raw Food bedeutet, warum man sich nach diesem Konzept ernähren sollte und was die Vor- und Nachteile dieser Ernährungsweise sind.

Raw Food Trend - was steckt dahinter?

Das Erfolgsgeheimnis hinter dem Raw Food ist, dass die Speisen nicht über 45 Grad erwärmt werden. Dadurch bleiben so ziemlich alle Nährstoffe im Essen erhalten, auch solche die nicht hitzebeständig sind. Daher haben Raw Food Gerichte viel mehr Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente als gekochte Gerichte.

Das bedeutet allerdings nicht, dass sich Raw Food Anhänger ausschließlich vegan ernähren müssen. Andere greifen einfach auf Rohmilchkäse und rohes oder getrocknetes Fleisch oder sogar Fisch zurück.

Die Anhänger des Raw Food Trends sind überzeugt, dass beim Kochen von Speisen die natürlichen Enzyme im Essen zerstört werden. Dadurch werden die nahrhaften Bestandteile und die lebensspendende Energie der rohen Lebensmittel reduziert.

Was bedeutet Raw Food?

Raw Food ist manchen vielleicht besser bekannt unter dem Namen Rohkost. Das Ernährungskonzept wird auf Englisch auch als „Raw Foodism“ oder „Raw Veganism“ bezeichnet – schließlich nimmt man ausschließlich rohe, unverarbeitete Produkte zu sich.

Die Nahrungsmittel werden nicht raffiniert, pasteurisiert, mit Pestiziden behandelt oder anderweitig verarbeitet. Stattdessen werden die Produkte beim Raw Food zu Saft und Pasten verarbeitet, gedörrt, eingeweicht oder zum Keimen gebracht.

Warum sollte man sich nach diesem Ernährungstrend ernähren?

Anhänger der Rohkosternährungsweise schwören auf den Wandel, den die Veränderung der Essgwohnheiten zu Raw Food, in ihr Leben gebracht hat. Sie berichten über mehr Energie und Vitalität, mehr Lebensfreude und ein hohes Maß an Konzentrationsfähigkeit. Und darüber, dass Rohkost nicht nur Gurkenscheiben und Karottensticks bedeutet, sondern auch leckere Smoothies, Desserts, Kuchen und sogar Brote möglich macht – also die pure Vielfalt. Darüber hinaus ist es umweltschonend, da man die Herdplatte zuhause gar nicht braucht.

Bei vielen ruft die Raw Food Ernährung allerdings Unverträglichkeiten hervor, da die rohe Kost schwerer zu verdauen ist. Für Allergiker und Kinder ist dieses Ernährungskonzept ungeeignet. Wer sonst eher selten zu rohen Lebensmitteln greift, könnte nach der Umstellung auf Rohkost vielleicht Probleme mit dem Verdauungstrakt bekommen. Deshalb vertragen viele Menschen Rohkost in großen Mengen nicht so gut.

Was sind Vor- und Nachteile dieser Ernährungsweise?

Die Rohkosternährung hat einige positive Aspekte. Hauptsächlich, weil beim Raw Food frische und ungekochte Früchte und Gemüsesorten verzehrt werden und auf Junk-Food und zusätzlichen Zucker verzichtet wird. Es könnte sein, dass eine Raw Food Ernährung wegen weniger Kalorien zu Gewichtsverlust führt und dass durch die Frische und den Nährwert der Lebensmittel eine Verbesserung der Gesundheit eintritt.

Ein Nachteil ist, dass nicht jeder einfach problemlos zum puren Raw Food wechseln kann. Dem Körper fällt es mitunter schwer aus den rohen Lebensmitteln Kalorien und Nährstoffe zu ziehen. Daher kann es schnell zu einer Entmaterialisierung und damit verbundenen Folgeerscheinungen kommen. Wenn du dich also entscheidest auf Rohkost umzusteigen, dann versuche so oft wie möglich auf unkonventionelles Obst und Gemüse zurückzugreifen, also sprich auf Wildobst und Wildkräuter, denn diese haben im Gegenteil zu Lebensmitteln aus dem Supermarkt deutlich mehr Mineralstoffe und Spurenelemente. Besonders reich an Mineralstoffen sind Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren. Eine super Möglichkeit deinen Mineralstoffhaushalt aufzutanken bzw. im Gleichgewicht zu halten sind Wildkräutersmoothies. Smoothis allgemein haben den Vorteil, dass sie schon „vorverdaut“ sind, wodurch Dein Körper mehr Nährstoffe aufnehmen kann.

Zudem solltest du darauf achten, wenn du viel zuckerhaltiges Obst zu Dir nimmst den Fettanteil (enthalten in Nüssen, Ölen, Avocado, Rohmilcherzeugnissen und Samen) zu reduzieren, da der Körper bei einem geringeren Fettanteil die im Obst enthaltene Fructose besser aufnehmen kann.

Denn wenn Du im Verhältnis zu den süßen Früchten zu viel Fett zu Dir nimmst, steigt Dein Blutzucker an und Deine Bauchspeicheldrüse muss mehr Insulin ausschütten, wodurch der Bedarf Deines Körpers an Mineralstoffen ansteigt und es dadurch durchaus zu einer Entmaterialisierung kommen könnte.

Manche Nahrungsmittel, wie Kartoffeln oder Erbsen müssen jedoch tatsächlich erwärmt werden, damit der Körper etwas damit anfangen kann.

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Tags: Themenwoche
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