Pinienkerne - Samen, die es in sich haben

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Nicht mehr wegzudenken im Orient, nicht mehr wegzudenken im Mittelmeerraum: Pinienkerne haben in vielen Gebieten bereits für Begeisterung gesorgt. Doch was macht ihn so besonders? Wieso ist er so beliebt für die Herstellung von Pesto, Dips oder Soßen und leckeres Topping auf Salaten oder Pastagerichten? Diesen Fragen werden wir im Folgenden auf den Grund gehen.

Allgemeine Informationen

Herkunft, Merkmale und Anbau von Pinienkernen

Wenn man vom klassischen Pinienkern spricht, meint man zumeist den geschälten Samen, der aus der Pinie (pinius pinea) gewonnen wird. Ursprünglich, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, aus Kleinasien stammend, wachsen die Pinien schon seit mehreren tausend Jahren in den Regionen des Mittelmeerraumes und in Südamerika.

Um die kleinen, etwa 2 cm großen Kerne zu ernten, bedarf es einer Menge Mut und Arbeit. Nachdem sie etwa 3 Jahre lang in den Zapfen der mediterranen Bäume herangereift sind, geht es für die Erntenden ungefähr 30 m in die Höhe. Nun gilt es, die Zapfen möglichst unbeschadet zu Boden zu bringen und anschließend wird gepult, bis die Hände wund sind. Jeder einzelne Pinienkern wird mühevoll per Hand aus dem Zapfen gelöst. Die Schale wird entfernt und auch die Samenhaut muss verschwinden.

Nach diesem Prozess ist der Kern fertig zum Verzehr. Durch diesen langwierigen und vor allem aufwendigen Vorgang der Gewinnung, lässt sich ein oftmals hoher Preis für Pininenkerne erklären. Unter kulinarische Freunden wird er deswegen auch sehr wertgeschätzt.

Geschmack

Der kleine, im Geschmack leicht harzig und mandelartig schmeckende Pinienkern hat eine creme-weiche Konsistenz und lässt sich mit vielen verschiedenen Aromen und Zutaten zu leckeren Gerichten kombinieren.

Ernährungsphysiologie 

Pinienkerne haben zwar einen relativ hohen Fettanteil, dabei handelt es sich aber größtenteils um ungesättigte Fettsäuren, die eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper haben sollen. Die vielfältige Nuss ist dazu noch cholesterinfrei, wodurch es sich anbietet diese im Rahmen einer cholesterinarmen Ernährung einzusetzen. Außerdem sind sie reich an Vitamin E (12,4 mg/100 g), Vitaminen der B-Gruppe und Phosphor (510 mg/100 g).

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100 g):

  • Brennwert (kcal): 673
  • Fett: 66 g
  • Kohlenhydrate: 13 g
  • Eiweiß: 13 g

Verwendung

Ob im Salat, zu Nudeln, Reis, Quinoa, Couscous oder im Müsli: Pinienkerne passen zu süßen, aber auch herzhaften Gerichten aller Art. Der kleine Multifunktionskern kann Schwung in fast jedes Gericht bringen und wertet diese geschmacklich auf.

 

3 Rezeptinspirationen:

 

Tags: Körner, Wiki
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