Pekannuss – die etwas andere Walnuss

Während sie in den USA große Popularität genießt, ist die Pekannuss hier zu Lande noch nicht ganz so bekannt. In diesem Beitrag findest Du alle Informationen rund um die leckere Pekannuss!

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In Texas gibt es bestimmt niemanden, der die Pekannuss noch nie probiert, geschweige denn noch nie von ihr gehört hat. Hier zu Lande sieht das ganze wohl ein bisschen anders aus. Oder bei wem steht die Pekannuss auf dem alltäglichen Speiseplan? Dabei hat sie sehr viel zu bieten. Nicht umsonst ist sie zum offiziellen Staatsbaum in Texas erklärt worden. In diesem Artikel wollen wir uns die Pekannuss etwas genauer anschauen.

Allgemeine Informationen

Herkunft, Vorkommen und Merkmale

Der Pekannussbaum (Carya illinoinensis) gehört zu der Familie der Walnussgewächse. Schaut man sich die Form des Kerns an, lässt sich in jedem Fall eine gewisse Ähnlichkeit erkennen. Die äußeren Schalen unterscheiden sich jedoch. Die Schale der Pekannuss ist glatt und länglich, wohingegen die der Walnuss rau und rund ist.

Der Pekannussbaum kommt ursprünglich aus Nordamerika und kann bis zu 40 m hoch werden. Die reifen Früchte sind dunkelbraun und eiförmig, genauso wie die enthaltenen Kerne. Die Schale des Kerns ist sehr dünn und kann daher ohne Probleme mit den Händen geknackt werden. Die Pekannusskerne schmecken sehr buttrig süß.

Heute wird die Pekannuss auch auf Hawaii, in Australien, Brasilien, China, Israel, Peru und Südafrika angebaut. Die Erntezeit der Pekannuss ist von November bis Januar.

In Amerika hat der Pekannussbaum einen ganz besonderen Stellenwert. Die Pflanze sicherte den Indianern damals im Winter das Überleben, da sie Temperaturen von -20 Grad aushält und den Ureinwohnern so als Hauptnahrungsmitteln in der kalten Jahreszeit diente.

Seit 1996 wird die Nuss am 14. April mit dem National Pecan Day gefeiert und geehrt. Außerdem wurde der Baum in Texas als offizieller Staatsbaum ernannt.

Ernährungsphysiologie

Mit über 700 kcal auf 100 g wird der ein oder andere die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Doch der hohe Kalorienwert kommt durch den 70%-igen Fettgehalt der Nüsse. Aber was hier auf keinen Fall übersehen werden darf: fast 70% der Fette bestehen aus ungesättigten Fettsäuren! Somit liefern die Pekannüsse ein unglaublich wertvolles Fett für unseren Körper. Der Trick dabei ist einfach der gleiche, wie bei vielen anderen Dingen im Leben: immer alles in Maßen.

Zusätzlich dazu glänzen die Pekannüsse mit einem hohen Vitamin B1- Gehalt (860.00 µg/100 g), Zink (5.30 mg/100 g), Vitamin B7 (30.00 µg/100 g), Vitamin E (3060.00 µg/100 g), Kalium (500.00 mg/100 g), Magnesium (140 mg/100 g) und Kupfer (1100.00 µg/ 100 g).

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100 g):

  • Brennwert (kcal): 759
  • Fett: 72 g
  • Kohlenhydrate: 13,9 g
  • Eiweiß: 9,2 g
  • Ballaststoffe: 9,6 g

Verwendung

Die Pekannüsse sind natürlich roh ein wahrer Genuss und werden daher auch am liebsten und am meisten einfach von der Hand in den Mund verzehrt. Die Nuss fühlt sich jedoch auch sowohl in herzhaften Gerichten und Soßen, als auch in Schokolade pudelwohl. Ebenso kann man die Pekannuss als hochwertiges Öl verzehren oder auch selber Pekannussmus herstellen. Durch den hohen Fettgehalt der Nüsse wird diese besonders cremig und aromatisch. Die Pekannuss kann außerdem, wie auch viele andere Nüsse, den perfekten Crunch im Müsli oder den selbstgemachten Powerriegeln liefern.

Rezepte

Kokos-Pekan Nussbutter und Pfannkuchen

Schoko-Pekan-Tarte

Tags: Wiki, Nüsse
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