Oliven- oder Kokosöl?

Wir machen es Dir einfach und haben die wichtigsten Informationen über die beiden Öle für Dich herausgefunden.

Oliven- oder Kokosöl?

Öl ist nicht gleich Öl. Das hast Du sicher bereits mitbekommen, in einer Welt in der manche Menschen sogar ihre komplette Ernährung auf fettreichem Essen basieren. Pflanzliche Fette und Öle sind keineswegs grundsätzlich schuld an erhöhten Cholesterinwerten, Übergewicht und Co.! In letzter Zeit ist vor allem eine Diskussion zwischen Kokos- und Olivenöl entfacht. Wir schauen mal was dahinter steckt und wofür man die beiden Öle verwenden kann.

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Sind Pflanzenöle gesund?

Wir wissen Fette sind wunderbare Geschmacksträger, die unser Gerichte schmackhafter machen. Gleichzeitig übernehmen sie wichtige Funktionen. Zum Beispiel schützen sie uns vor Kälte und sind Stoßdämpfer für unsere Organe. Neben der Tatsache, dass sie für ein längeres Sättigungsgefühl sorgen, helfen sie Vitaminen wie Vitamin K, D und E überhaupt erst in unserem Körper aufgenommen zu werden. Denn es sind sogenannte fettlösliche Vitamine, die unser Organismus nur im Zusammenspiel mit Fett aufspalten kann.

Ob man Pflanzenöl generell als gesund bezeichnen kann hängt vor allem auch von der Menge, der Herstellung und der Zusammensetzung der Fettsäuren ab. Fett enthält reichlich Kalorien, das solltest Du beim Konsumieren berücksichtigen. Pflanzliche Öle enthalten ungesättigte und gesättigte Fettsäuren. Ernährungsexperten empfehlen grundsätzlich mehr ungesättigte als gesättigte Fettsäuren zu sich zu nehmen.

Olivenöl – der mediterrane Klassiker

Beim Olivenöl solltest Du hochwertiges Olivenöl von konventionellen, qualitätsärmeren Sorten differenzieren, denn hier kann es tatsächlich große Unterschiede geben. Wir widmen uns lediglich der nativen Variante, also dem kaltgepressten Olivenöl, sprich, der reinsten Form. Es ist genauso wie Du es Dir vorstellst: Oliven werden ausgepresst und die Flüssigkeit direkt in Flaschen abgefüllt. Der größte Unterschied von Olivenöl zu anderen naturbelassenen Speiseölen liegt darin, dass im Gegensatz zu anderen Ölen das Olivenöl nicht hoch erhitzt werden sollte.

Warme Speisen mit Olivenöl

Es gibt Studien die zeigen, dass manche der gesunden Stoffe im nativen Olivenöl bei sehr starker Hitze zerstört werden können. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass es schädlich wird, sondern nur das Stoffe verloren gehen. Außerdem kann das Öl bei so hohen Temperaturen seinen typischen Geschmack verlieren.

Um Dir eine Hilfestellung zu geben: Eine zu starke Hitze, beim Braten, mit nativem Olivenöl ist dann erreicht, wenn das Öl beginnt in der Pfanne zu rauchen. Diese Reaktion nennt man Rauchpunkt und sollte (bei allen Pflanzenölen) vermieden werden, wenn Du das Beste aus dem Öl rausholen möchtest.

Beim Backen kannst Du problemlos Olivenöl verwenden. Es hat allerdings einen sehr eigenen Geschmack und ist deswegen nicht für jedes Rezept geeignet.

Kalte Speisen mit Olivenöl

Natives Olivenöl ist hervorragend für kalte Speisen geeignet, wie zum Beispiel für Vorspeisen und Salate. Bei Desserts musst Du etwas aufpassen, da natives Olivenöl aufgrund seiner Reinheit einen sehr charakteristischen und intensiven Geschmack haben kann. Dieser wird bei manchen Süßspeisen als störend empfunden.

Kokosöl – zum Braten, Backen und gerne zum Eincremen

Das native und kaltgepresste Kokosöl wird durch Pressen ohne Hitze, mit schonenden Verfahren aus der Kokosnuss gewonnen, sodass möglichst wenig Inhaltsstoffe verloren gehen. Kokosöl passt sich seiner Umgebungstemperatur an, das heißt, bei einer Umgebungstemperatur unter 25°C nimmt es eine feste Konsistenz an. Deshalb ist es praktischer Kokosöl bei Raumtemperatur und nicht im Kühlschrank zu lagern.

Warme Speisen mit Kokosöl

Wegen seiner hohen Hitzebeständigkeit eignet sich naturbelassenes Kokosöl sehr gut zum Backen, Braten und Kochen. Der Rauchpunkt liegt bei ca. 200° C, also höher als bei vielen anderen Pflanzenölen. Kokosöl behält somit bei relativ hohen Temperaturen seine gesundheitsfördernden Eigenschaften. Es ist besonders beliebt für asiatische Gerichte und ist speziell bei Currys nicht mehr wegzudenken.

Auch beim Backen von, beispielsweise, Kuchen und Keksen, kann es Butter ersetzen und je nach Rezept durch die fruchtigen Kokosaromen wunderbar passen. Inzwischen gibt es eine ganze Menge leckerer Backrezepte mit Kokosfett.

Kalte Speisen mit Kokosöl

Kokosöl kann ebenfalls wie Olivenöl für alle kalten Speisen verwendet werden. Es ist durch seine Konsistenz und seinen dezent-exotischen Geschmack sehr gut für cremige Desserts geeignet. Deine Smoothies kannst Du auch mit Kokosöl aufpeppen. Denk allerdings daran, dass Kokosöl bei kühlen Temperaturen schnell fest wird.

Balance ist der Schlüssel

Beide Öle sind, sowohl für heiße, als auch kalte Speisen verwendbar. Der Rauchpunkt bei Kokosfett liegt höher als bei Olivenöl. Dafür wird Olivenöl bei niedrigen Temperaturen nicht so schnell fest. Jedes Fett bringt seine eignen Vor- und Nachteile mit sich. Außerdem sind Geschmäcker verschieden. Am besten bindest Du beide Öle in Deinen Speiseplan ein, denn umso ausgewogener und vielseitiger Deine Ernährung ist, desto mehr kannst Du garantieren, dass Dein Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgt ist um fit durch den stressigen Alltag zu starten.

Tags: korowissen
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