Nussmuse im Überblick

Ob in Açai Bowl, Protein Smoothie oder Thai Curry - Nussmuse sind in der Küche kaum noch wegzudenken. Inzwischen gibt es eine wunderbare Vielfalt. Wir geben Dir einen kleinen Überblick.

Was früher nur in Reformhäusern und Bioläden zu finden war, gibt es heute in jedem Supermarkt. Der Boom veganer Lebensmittel hat dafür gesorgt, dass es neben den Klassikern wie Erdnuss- und Mandelmus inzwischen beinahe jede Nuss in Musform gibt. Woraus Nussmus besteht, wie vielfältig die Auswahl inzwischen ist und wofür Du es jeweils verwenden kannst, stellen wir Dir hier vor.

2018-12-11_Nussmus

Was ist Nussmus?

Bei Nussmus handelt es sich um gemahlene Nüsse, die aufgrund ihres hohen Fettgehalts eine Art Püree ergeben. Der entstanden Masse wird nichts mehr zusätzlich beigefügt. Deshalb ist das Lebensmittel mit seinen reinen Inhaltsstoffen begehrt, z.B. bei veganer Ernährungsweise oder im Clean-Eating.
Aufgrund des hohen natürlichen Anteils an Nussöl hält sich Nussmus sehr lange. Wenn sich das Öl oben absetzt, kannst Du es mithilfe einer Gabel wieder unterrühren, bevor Du es verwendest. Nussmus wird je nach Sorte bei Raumtemperatur flüssig-cremig und im Kühlschrank cremig-fest. Abhängig vom persönlichen Geschmack kann es für süße, als auch für herzhafte Speisen verwendet werden.

Nussmus ist nicht gleich Nusscreme

Wenn Du Dich bewusst ernähren willst, ist beim Kauf darauf zu achten, dass Du keine Nusscreme kaufst. Denn in Nusscremes oder -butter sind Zusatzstoffe enthalten wie z.B. Zucker oder Stabilisatoren. Auch bei der bekannten Variante - der Erdnussbutter - sind oft Zusätze beigefügt. Schau am besten immer auf die Rückseite der Produkte. Bei reinem Cashewmus sollten beispielsweise unter den aufgezählten Inhaltsstoffen nur Cashewnüsse stehen - sonst nichts.

Sortenvielfalt und Verwendung

Theoretisch kann aus jeder Nuss Nussmus hergestellt werden. Je nach Art haben die Muse etwas unterschiedliche Konsistenzen und Farben und können zum Zubereiten verschiedener Speisen eingesetzt werden.

Erdnussmus

Erdnussmus schmeckt bekanntermaßen recht intensiv. Es ist besonders in den USA beliebt und wird dort als peanut butter bezeichnet. Du kannst es als Aufstrich, für asiatische Gerichte, Suppen und Dressings verwenden. Es macht sich gut in Soßen und ist der absolute Renner beim Thema Backen. Ob Cookies, Kuchen oder Desserts – probier‘ Dich einfach aus.

Mandelmus

Das Mus ist im Handel in zwei Varianten erhältlich: Braunes und weißes Mandelmus. Ersteres besteht aus gerösteten Mandeln mit Haut. Für das weiße Mus werden die Mandeln in blanchierter und roher Form verwendet. Im Vergleich schmeckt das braune durch die Röstung deutlich kräftiger. Dafür wird das weiße als reiner bezeichnet und ist angeblich bekömmlicher. Unabhängig davon handelt es sich um einen echten Alleskönner: Ob als Soßengrundlage, in Suppen, Dressings, Gemüsepfannen, in Smoothies, beim Kuchenbacken, als Pralinenfüllung oder Käseersatz auf veganer Pizza: Die Vielfalt an Rezepten mit Mandelmus ist sagenhaft!

Haselnussmus

Der aromatische und leicht süße Geschmack von Haselnussmus passt besonders gut zu süßen Gerichten. Bei Brot, Desserts, Gebäck, Smoothies oder Frühstücks Bowls verleiht es Deinen Mahlzeiten eine nussige Note. Wer experimentierfreudig ist kann sich mit dem Mus an Gemüsepfannen oder Dressings wagen. In Kombination mit Kakaopulver und etwas Süßungsmittel kannst Du daraus auch einen klasse Brotaufstrich zaubern.

Macadamianussmus

Außergewöhnlich schmeckt das luxuriöse Macadamiamus! Es passt eher zu süßen Speisen oder verleiht Deinem Brot einen leckeren, aber extravaganten Geschmack.

Pekannussmus

Dieses Mus ist eine wahre Rarität, denn Du findest es nicht in jedem Supermarkt in reiner Form. Es eignet sich für leckere Salate, als Brotaufstrich, in Soßen und es gibt sogar Rezepte, bei denen Pekannussmus in veganen Burger-Parties zum Einsatz kommt. Lecker ist es ebenfalls beim Verfeinern von Kuchen, Desserts und Co.!

Cashewnussmus

Das Cashewmus ist - wie die Nuss an sich - eher mild im Geschmack. Daher eignet es sich zum Abrunden von Gemüsegerichten und Soßen perfekt. Du kannst es allerdings ebenso als Dessert-Basis verwenden. In Pfannkuchen oder Cremes macht es sich ebenfalls sehr gut. Wie fast jedes Mus kannst Du es auch als Brotaufstrich verwenden.

Sesamnussmus

Sesammus ist unter dem Namen Tahin bekannt. Die intensiv schmeckende Creme kommt ursprünglich aus dem arabischen Raum und besteht aus Sesamsamen, die entweder in geschälter oder ungeschälter Form gemahlen werden. Es bildet z.B. die Basis für die inzwischen weltweit bekannte Kichererbsenpaste Hummus. Besonders gut passt Tahin zu asiatischen Gerichten, würzig-pikanten Soßen und Salatdressings. 

Kokosnussmus

Hier handelt es sich um frisches, zerkleinertes Fruchtfleisch der Kokosnuss. Dieses wird getrocknet und vermahlen. Die Anwendung in der Küche ist sehr vielfältig. Es verfeinert süße Rezepte für beispielsweise Pralinen, Kuchen, Kekse, Smoothies oder das Müsli am Morgen. In herzhaften Suppen und Currys bringt es eine angenehme und feine Kokosnote. Dieses Mus wird im Kühlschrank hart und erst bei Raumtemperatur cremig. Im kalten Zustand kannst Du es sogar raspeln oder splittern. Wenn Du es in einem Wasserbad erhitzt bildet es einen leckeren Überzug für Kuchen oder Pralinen.

Kürbiskernmus

Dieses sattgrüne Mus verleiht kalten sowie warmen Speisen eine pikante Geschmacksnote. Besonders geeignet ist es durch seine cremige Konsistenz für Suppen, Dressings, Pestos, Soßen und Gemüsegerichte. Selbst Süßspeisen können zubereitet werden, wie beispielsweise Kürbis-Eis. Für Allergiker bietet das Mus eine tolle Alternative zu Erdnuss- oder Cashewmus. Auch optisch verleiht es langweiligen Gerichten den passenden Touch!

Pistanzienmus

Das aromatische Mus ist aufgrund seiner grünen Farbe schon optisch ein Highlight in der Küche. Neben süßen Speisen, wie Smoothie Bowls, Eis, Dessertcremes, Kuchen und Co., ist es in herzhaften Soßen, Salaten, Suppen, Reis- oder Nudelpfannen ein Genuss.

Gesundheitliche Vorteile

Jede Nuss hat für sich besondere Eigenschaften. Sie gelten als schmackhaft, sättigend und können gut für Herz und Kreislauf sein. Über Jahrzehnte galten Nüsse wegen ihres hohen Fettgehalts als nicht empfehlenswert für Menschen mit Gewichtsproblemen. Studien haben das inzwischen widerlegt. Jedoch sollten auch Nüsse und Nussmuse nur in Maßen genossen werden.

Nüsse haben zwar viele Kalorien, trotzdem liefern sie hauptsächlich einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren und können eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben.

Wenn Du mehr über die einzelnen Nüsse erfahren willst, durchstöbere doch mal in unserem Foodjournal die interessanten Artikel zu den Nusssorten.

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