Nüsse einweichen

Alle echten Nussliebhaber sollten darüber Bescheid wissen: Wenn Du Nüsse regelmäßig verzehrst ist ein Einweichen dringend zu empfehlen!

Nüsse einweichen – Was denken wir uns nur dabei?

Nüsse einzuweichen gehört nicht zu Deinen bevorzugten Varianten, um diese in Deine Ernährung einzubauen und es leuchtet Dir auch nicht unbedingt ein, wieso Du jetzt damit anfangen solltest? Doch das Einweichen von Nüssen kann Dir wirklich etwas bringen.

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Welchen Vorteil kannst Du daraus ziehen?

Ob Einweichen für Dich überhaupt Sinn macht hängt damit zusammen, wie oft Du Nüsse zu Dir nimmst. Wenn Du nur in der Weihnachtszeit die obligatorischen Walnüsse knabberst, bevor Du den Schokoladennikolaus vernichtest, dann solltest Du zwar drüber nachdenken, generell Nüsse in Deine Ernährung einzubauen, aber die Weihnachtsnüsse musst Du natürlich nicht einweichen.

Bist Du jedoch ein größerer Nussliebhaber, dann solltest Du das Einweichen von Nüssen in Erwägung ziehen. Denn in Nüssen sind Stoffe enthalten, die, wenn sie sich in Deinem Körper anreichern, nicht förderlich für Deine Gesundheit sind. Du ermöglichst das Anreichern im Körper, indem Du regelmäßig Nüsse verzehrst und dadurch die Stoffe nicht abgebaut werden können. Also sorgst Du damit für einen Pegel (fast genauso wie nachdem vierten Bier) der nicht förderlich für Dein Wohlbefinden ist. Der Stoff, der dafür verantwortlich ist, nennt sich Phytinsäure. Indem Du die Nüsse einweichst, sorgst Du dafür, dass dieser Stoff in den Nüssen neutralisiert wird.

Was ist diese Phytinsäure überhaupt?

Dieser Stoff wird von Pflanzen benötigt, damit die Keimlinge sprießen können und dadurch eine Reproduktion stattfinden kann. Dadurch ist der Stoff für die Pflanze essenziell. Nüsse sind eben nicht nur die leckere Knabberalternative, sondern sorgen auch dafür, dass der Strauch Nachkömmlinge erzeugen kann. Aufgrund dessen ist die Konzentration der Phytinsäure in den Nüssen besonders hoch.

Prinzipiell ist das ja nichts Schlechtes, aber der Nachteil ist, dass diese Säure in Deinem Körper wichtige Mineralien und Nährstoffe bindet. Stoffe, wie Eisen, Zink und andere werden von der Säure so gebündelt, dass Dein Körper diese nicht mehr aufnehmen kann. Dadurch kann es zu einem Mangel kommen, der mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden ist, die dafür sorgen, dass Du Dich schlecht fühlst. Auch die Zufuhr von Mineralstoffen und Spurenelementen in konzentrierter Form kann Dir keine Hilfe sein, wenn Du zu viel Phytinsäure im Körper hast. Darüber hinaus blockiert der Stoff auf das Enzym, dass dafür verantwortlich ist, dass Dein Körper Eiweiß aufspalten und verwerten kann. Du siehst also, dass es sinnvoll ist, diesen Stoff weitestgehend zu vermeiden. Du kannst Dich also super gesund und ausgewogen ernähren – wenn Dein Körper die Nährstoffe nicht richtig aufnehmen kann, bringt es Dir trotzdem wenig.

Wie baust Du eingeweichte Nüsse in Deine Ernährung ein?

Wir wollen es nicht unnötig kompliziert machen. Wir beschäftigen uns sowieso schon viel zu viel mit dem Thema Ernährung und es ist kaum möglich alles richtig zu machen. Jeder sollte seine gesunde Mitte finden, in der er sich wohlfühlt. Dennoch ist Vorbereitung das A und O und kann Dir den Alltag um einiges erleichtern.

Du hast zwei Optionen: Zum einen kannst Du nur die Menge an Nüssen einweichen, die Du für Deine Mahlzeit brauchst. Dann musst Du diese Einweichzeit natürlich immer extra einkalkulieren und dadurch verlängert sich die Zubereitungszeit Deiner Mahlzeiten.

Du kannst allerdings auch direkt eine gesamte Großpackung Nüsse einweichen. Danach einfach gut trocknen lassen und für die nächsten Mahlzeiten aufbewahren. Im Sommer kannst Du die Nüsse dafür in die Sonne legen und regelmäßig wenden. Oder Du nutzt Deinen Backofen. Dafür schaltest Du den Ofen auf 50-80° und lässt die Nüsse auf Backpapier trocknen. Auch hier bei solltest Du die Nüsse immer wieder wenden.

Egal, wie Du Deine Nüsse trocknest, Du musst darauf achten, dass diese wirklich komplett durchgetrocknet sind, damit kein Schimmel entstehen kann. Wenn Du Dir dabei sicher bist, dann kannst Du die Nüsse in ein Ball Mason Jar füllen und wie gewohnt verarbeiten. Achte aber darauf, dass Du die Zeiten für das Wässern der Nüsse im Auge behältst. Denn jede Nuss hat unterschiedliche Ansprüche, die Du beachten musst, um nicht die wertvollen Inhaltsstoffe auszuschwemmen. Deshalb nimm Dir die Zeit und arbeite sorgfältig. So hast Du unglaublich leckere Nüsse, die nicht nur gut schmecken, sondern auch wirklich Deinem Körper etwas Gutes tun.

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