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Muss Frühstück sein? Wenn ja, dann richtig?

Frühstück, ja oder nein? Die Frage ist nicht immer leicht zu beantworten. Aber wenn Frühstück, dann richtig!

Immer wieder wird das Frühstück als die wichtigste Mahlzeit des Tages betitelt. Auch bei unseren Workshops fällt immer wieder die Frage, was denn zum Frühstück auf den Tisch kommen soll. Selbst bei fehlendem Hunger sollte niemand auf das Frühstücken verzichten, heißt es. Stattdessen führe der Verzicht auf die morgendliche Mahlzeit zu Heißhunger und dazu, dass Nicht-Frühstücker über den Tag verteilt mehr und ungesünder essen. Morgens nicht zu frühstücken galt aus diesem Grund lange Zeit als ein Risikofaktor für Übergewicht. Heute weiß die Wissenschaft jedoch, dass ein Frühstück nicht zwingend notwendig ist und jeder seine individuellen Vorlieben und Essensmuster berücksichtigen sollte. Jeder, also auch Du und ich.

Frühstück ja oder nein? Auf den eigenen Körper vertrauen

Das tägliche Frühstücken dient im Allgemeinen dem Auffüllen der Kohlenhydratspeicher, die in der Nacht von Deinem Körper genutzt wurden. Wählst Du die Lebensmittel optimal aus und gestaltest Deine Mahlzeit ausgewogen, kann das Frühstücken durchaus einen wichtigen Teil zur notwendigen Zufuhr von Nährstoffen beitragen. Neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge bedeutet das aber nicht, dass das Frühstück unbedingt notwendig ist. Jede und jeder sollte bewusst für sich selbst entscheiden, ob er frühstücken möchte oder nicht. Und vorab: Angst vor angeblichen Heißhungerattacken bei Verzicht auf das Frühstücken braucht wirklich niemand haben.

Studien widerlegen bisherige Annahmen

Die Annahme, ein fehlendes Frühstück würde Heißhunger und ungesunde Ernährung im Tagesverlauf fördern, konnte die oben zeitierte Studie der australischen Monash University in Melbourne widerlegen. Ein weniger ausgeprägter Effekt dieser Studie bezieht sich auf das Gewicht der Nicht-FrühstückerInnen. Demnach ist dieses minimal geringer als bei Menschen, die sich regelmäßig dem Frühstück bedienen. Die Annahme, dass das Auslassen der morgendlichen Mahlzeit ein Risikofaktor für Übergewicht ist, ließ sich somit widerlegen. Anhand weiterer Studien kamen Forscher am Ende zu dem Schluss, dass sowohl das Frühstücken als auch das Nicht-Frühstücken völlig okay sind und jeder für sich selbst entscheiden sollte.

Der persönliche Typ entscheidet

Du kennst das sicherlich auch: Einige Menschen stehen am Morgen auf und verspüren sofort einen ausgeprägten Hunger. Anderer haben lediglich Appetit. Und wieder andere schlagen bereits die Hände über dem Kopf zusammen, wenn sie nur daran denken, sich Bissen für Bissen hinunter zu quälen. Die Vorlieben und Gewohnheiten eines jeden einzelnen sind individuell. Der eigene Typ entscheidet darüber, ob am Morgen ein Frühstück erforderlich ist oder nicht. Wichtig für Dich: Aus ernährungspsychologischer Sicht solltest Du ohnehin nur dann essen, wenn Du auch wirklich Hunger hast. Mein Tipp: Warte doch einmal wirklich so lange mit dem Frühstück, bist Du Deinen Hunger richtig spürst. Warum Du das tun solltest? Einfach, um Dich selbst und Deinene Körper wieder wahrzunehmen. Wie fühlt sich Hunger für Dich wirklich an und wann hast Du normalerweise immer Hunger? Vielleicht wartet die eine oder andere Überraschung auf dich.

Frühstück trifft auf Lebensrhythmus

Neben dem individuellen Typen entscheiden aber noch andere Faktoren darüber, ob ein Frühstück für den Einzelnen notwendig ist oder nicht. Beispielsweise Dein persönlicher Tagesrhythmus. Schichtarbeiter kommen möglicherweise gar nicht dazu, sich ein ausgiebiges und gesundes Frühstück zuzubereiten. Mütter mit Hauskindern frühstücken dagegen häufig aus Gewohnheit und Gemeinschaft mit den Kindern. Auch Lehrer oder Erzieher sitzen nicht selten, gemeinsam mit den anvertrauten Kindern, beim Frühstücken in einer gemeinsamen Runde. Ein krasses Gegenteil bilden dagegen unter anderem Mitarbeitende im Rettungsdienst oder auch TaxifahrerInnen. Nicht selten sind diese Personenkreise froh, wenn sie die Zeit und Muse zum Essen finden. Pauschale Aussagen rund um das Thema Frühstück sind somit nicht zielführend und auch gar nicht möglich.

Auch der Stoffwechsel entscheidet

Daneben gibt es noch einen sehr relevanten Punkt, der über die Notwendigkeit von einem ausgewogenen Frühstück entscheidet: Dein persönlicher Stoffwechsel. Ist Dein Stoffwechsel sehr aktiv, können wir zumeist davon ausgehen, dass sich schnell am Morgen ein entsprechendes Hungergefühl einstellt. Ist Dein Stoffwechsel dahingegen schleppend, ist oftmals nicht mal ein Hungergefühl zu verspüren. Das ist nicht schlimm, zeigt aber, wie individuell der Mensch und jeder Organismus ist.

Das Frühstück beim Intervallfasten ausfallen lassen

Diversen Studien zufolge hat das Intervallfasten tatsächlich positive Auswirkungen auf das Gewicht. Beim Intervallfasten geht es im Prinzip darum, täglich über einen längeren Zeitraum nichts zu essen. Im klassischen Stil verzichten Intervallfaster 12-16 Stunden am Stück auf die Nahrungsaufnahme. Sie haben also "Essens-Fenster" von 12-8 Stunden, die mit Abkürzungen wie 16:8 oder 14-10 beschrieben werden. Auf welcge Mahlzeit dabei verzichtet wird, ist im Grunde nicht wichtig. Alternativ zum Frühstück lässt sich also auch auf das Abendessen verzichten - je nachdem, was zu Dir und Deinem Leben besser passt.

Wenn Frühstück, dann richtig!

Solltest Du zu den FrühstückerInnen zählen, solltest Du bei der Auswahl Deiner ersten Mahlzeit einiges beachten. Dein Frühstük sollte generell ausgewogen sein, aber auch hier solltest Du auf Deinen Stoffwechsletyp schauen. Vollkornbrot oder Getreideflocken sind eine Möglichkeit. Obst ist auch relativ häufig anzutreffen. Gemüse sollten allerdings auch nicht fehlen. Es versorgt den Körper mit notwendigen Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, ohne dabei viele Kohlenhydrate mit sich zu bringen. Milchprodukte, Eier, Fleisch, Fisch versorgen dich mit Mineralstoffen und Eiweiß. Fettquellen wie Nüsse und Avocados sorgen für eine sehr lange Sättigung und können in Kombination mit dem Intervallfasten noch zusätzlich deine Fettverbrennung ankurbeln, da du mit hoher Wahrscheinlichkeit in die gesunde Ketose kippst. Auf süße Speisen wie Nuss-Nougat-Cremes oder gesüßte Cerealien solltest Du allerdings wirklich verzichten. Selbst wirklich leckere und im grunde gesunde Brotaufstriche, wie die KoRo Dattel-Haslenuss-Vreme sind, wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, eine Nascherei. Alles andere als verboten, davon halten wir näcmlich gar nichts und wir haben sie selbst bei uns im Kühlschrank stehen, aber Süßigkeiten zum Frühstück sollten eher die Ausnahme bleiben. Richtig viele, geniale Frühstücksideen findest du in KoRos Rezeptdatenbank. Ob pikant, herb, fruchtig, zum Löffeln oder "on the go", hier findest du das passende für Dich, wen Du Dich für das Frühstück entscheidest. Und falls Du doch lieber intervallfasten magst, dann versuche doch einmal einen Bulletproof-Kaffee. Vielleicht ist das ja genau das Richtige für dich!?

Fazit: Frühstück ist nicht notwendig, doch wenn, dann richtig!

Abschließend kann ich also nur festhalten, dass nur Du für Dich selbst entscheiden kannst und sollst, ob das Frühstücken wirklich notwendig ist, oder nicht. Dein individueller Typ ist dafür ausschlaggebend. Solltest Du Dich allerdings für ein tägliches Frühstück entscheiden, sollte dieses stets ausgewogen und gesund gestaltet werden, sodass Du Deinen Körper mit allen notwendigen Nährstoffen versorgst.

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