Maulbeeren – Ein Maul voll Beeren

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Ein Maul voll Beeren, bitte. Aber nicht, bevor wir uns angeschaut haben, was in Maulbeeren steckt, woher sie kommen und wie man sie in den eigenen Ernährungsplan integrieren kann. Warum die kleinen Beeren besser in getrockneter Variante zum Verzehr geeignet sind, erfahrt ihr auch in diesem Artikel.

Allgemeine Informationen über Maulbeeren

Herkunft, Anbau und Merkmale

Es gibt rote, schwarze und helle Maulbeeren. Sie gehören zur gleichnamigen Pflanzengattung aus der Familie der Maulbeergewächse. Die Pflanzen erreichen, je nach Art und Anbauregion, eine Höhe von 6 bis 15 Metern.

In Asien werden die Pflanzen bereits seit Jahrhunderten im Rahmen der Seidenraupenzucht angebaut, wohingegen wir sie hierzulande wohl nur als leckere Trockenfrüchte kennen. Das haben wir übrigens den Römern zu verdanken, die die Pflanzen als erstes Volk in Europa nutzten.

Maulbeeren werden vor allem in Asien und Nordamerika angebaut. In Europa hingegen sind die Pflanzen nicht verbreitet, was auf ungünstige klimatische Bedingungen zurückzuführen ist.

Ernährungsphysiologie

Maulbeeren sind nicht nur lecker, sondern stecken auch voller wertvoller Inhaltsstoffe. So liefern sie Mineralstoffe wie Kalium (260 mg/100 g), Calcium (36 mg/100 g), Eisen (1600 µg/100 g), Magnesium (15 mg/100 g), Zink (200 µg/100 g) und Mangan (900 µg/100 g). Außerdem enthalten sie eine ordentliche Portion Vitamin C (10000 µg/100 g) und Antioxidantien (Resveratrol).

Die inneren Werte sind es, die die Früchte seit Jahrhunderten in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) Anwendung finden lassen. Sie sollen laut der alternativen Heilmethode u.a. den Blutzuckerspiegel und den Cholesterinspiegel senken. 

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100g, getrocknet):

  • Brennwert (kcal): 320
  • Fett: 1 g
  • davon gesättigte Fettsäuren: 0 g
  • Kohlenhydrate: 65 g
  • davon Zucker: 45 g
  • Eiweiß: 10 g

Verwendung

Maulbeeren werden vor allem als Trockenfrüchte gegessen. Warum das so ist, lässt sich bei der Ernte reifer und frischer Früchte leicht erkennen: Sie reagieren empfindlich auf eigentlich alles. Lagerung und Druck mögen sie überhaupt nicht, sodass man sie möglichst bald verarbeiten sollte. Da das nicht immer möglich ist, haben sich die getrockneten Früchte rasch durchgesetzt.

Bei der Trocknung – und dem dabei stattfindenden Wasserentzug – werden das fruchtig-süße Aroma und die Nährstoffe konzentriert. Es entsteht eine Trockenfrucht, die sich sehr vielseitig einsetzen lässt.

Besonders gerne werden die getrockneten Früchte wie folgt gegessen:

  • als fruchtige Zutat im cremigen Schoko-Kokosoatmeal
  • pur als Snack für zwischendurch
  • als Topping für eine Acai Bowl 
  • als Zutat zum Backen, teilweise auch als Alternative zu Zucker

 

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