Maqui - das südamerikanische Superfood

Obwohl die Maqui Beere ein echtes Superfood ist, kennen hierzulande wenige Menschen die Beere. Äußerlich ähnelt sie zwar der klassischen, heimischen Heidelbeere, aber in der kleinen Frucht steckt tatsächlich wesentlich mehr, als man vermuten würde. Hier findest Du viele Informationen über das kleine Früchtchen.

Woher kommt die Maqui Beere?

Beheimatet ist die Maqui Beere in Patagonien, einem Teil Südamerikas, und gehört zur Familie der Ölfruchtgewächse. Die Beere wächst am sogenannten Maqui Baum, der zwischen zwei bis vier Meter groß werden kann und fast ausschließlich in gemäßigt, tropischen Regenwäldern der chilenisch-argentinischen Grenzgebiete gedeiht. Vereinzelt werden Maqui Bäume auch in westlicheren Zonen gezüchtet, dann aber eher als Zierpflanzen. Die Beeren haben eine schwarz-violette Färbung und einen Durchmesser von fünf Millimetern. Lange Zeit wurden die Beeren ausschließlich von Vögeln und Einheimischen verzehrt, erst in den letzten Jahren hat die Beere hierzulande an Bedeutung gewonnen, wenngleich sie nicht so bekannt ist wie beispielsweise die Goji Beere.

Welche positiven Eigenschaften hat die Maqui Beere?

Die Maqui Beere enthält einen hohen Anteil an Antioxidantien. Pulverisiert hat Maqui mit einem Wert von 945 den mit Abstand höchsten ORAC-Wert (Oxygen Radical Absorbance Capacity) im Vergleich zu anderen Superfoods. Die enthaltenen Antioxidantien bekämpfen die sogenannten "freien Radikalen" im menschlichen Organismus. Diese sind einigen Studien zufolge verantwortlich für den Alterungsprozess von Organismen, da sie nach und nach wichtige Zellfunktionen und -komponenten schädigen. Um dem vorzubeugen, schwören immer mehr Menschen auf das Pulver als natürliche Anti-Aging-Kur.

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100 g Fruchtpulver):

  • Brennwert: 232 kcal
  • Fett: 10,8 g
  • Kohlenhydrate: 27,6 g
  • Eiweiß: 6,2 g

Wie schmecken Maqui Beeren?

maqui

Der Geschmack der Maqui Beere ist schwer zu beschreiben. Die leicht säuerliche Note erinnert an den Geschmack anderer Beerenfrüchte. Verzehrt man die Beere roh, schmeckt sie wie eine Kombination aus Brombeere, Açaibeere und Heidelbeere. Obwohl Maqui auch als "chilenische Weinbeere" bezeichnet wird, ähnelt sie geschmacklich der klassischen Weinbeere nicht sonderlich. Die Weinbeere ist sehr viel süßer und nicht so vielseitig. In der Pulverform schmecken Maqui Beeren leicht herb und aufgrund der säuerlichen Note auch angenehm fruchtig.

Wie verwende ich die Maqui Beere?

Einheimische haben bereits vor langer Zeit Verwendung für die Frucht gefunden: Sie kann nicht nur pur verzehrt werden, sondern auch zu Saft oder einem alkoholischen Getränk verarbeitet werden. In Europa wird die Maqui Frucht überwiegend als Pulver angeboten, damit bei den langen Transporten keine wertvollen Nährstoffe verloren gehen.

Das Pulver an sich kann hervorragend als Zusatz für beliebige Smoothies oder Shakes benutzt werden. Es kann ebenfalls unter Joghurt oder Quark gerührt werden. Die täglich empfohlene Verzehrsmenge von sechs Gramm sollte allerdings nicht überschritten werden.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Super-News!

Keine Weitergabe von Daten an Dritte, jederzeit Abbestellung möglich. Datenschutz.