Maqui - das südamerikanische Superfood

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Obwohl die Maqui Beere ein echtes Superfood ist, kennen hierzulande eher weniger Leute die Beere. Äußerlich ähnelt sie zwar der klassischen, heimischen Heidelbeere, aber in der kleinen Frucht steckt tatsächlich wesentlich mehr, als man vermuten könnte. Hier findest du viele Informationen über das kleine Früchtchen.

Allgemeine Informationen

Herkunft und Anbau

Beheimatet ist die Maqui Beere in Patagonien, einem Teil Südamerikas, und gehört zur Familie der Ölfruchtgewächse. Die Beere wächst am sogenannten Maqui Baum, der zwischen 2 bis 4 Meter groß werden kann und fast ausschließlich in gemäßigt, tropischen Regenwäldern der chilenisch-argentinischen Grenzgebiete gedeiht. Vereinzelt werden Maqui Bäume auch in westlicheren Zonen gezüchtet, dann aber eher als Zierpflanzen. Die Beeren haben eine schwarz-violette Färbung und einen Durchmesser von 5 mm. Lange Zeit wurden die Beeren ausschließlich von Vögeln und Einheimischen verzehrt, erst in den letzten vergangen Jahren hat die Beere hierzulande an Bedeutung gewonnen, aber sie ist noch immer nicht so bekannt wie beispielsweise die Goji Beere.

Geschmack

Der Geschmack der Maqui Beere ist schwer zu beschreiben, aber die leicht säuerliche Note erinnert an den Geschmack anderer Beerenfrüchte. Verzehrt man die Beere roh, schmeckt sie wie eine Kombination aus Brombeere, Açaibeere und Heidelbeere. Obwohl Maqui auch als "chilenische Weinbeere" bezeichnet wird, ähnelt sie der klassischen Weinbeere vom Geschmack her nicht sonderlich stark. Die Weinbeere ist sehr viel süßer und geschmacklich nicht so vielseitig. In der Pulverform schmecken Maqui Beeren leicht herb, aber aufgrund der säuerlichen Note auch angenehm fruchtig.

Ernährungsphysiologie

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Die Maqui Beere enthält einen hohen Anteil an Antioxidantien. Pulverisiert hat Maqui mit einem Wert von 945 den mit Abstand höchsten ORAC-Wert (Oxygen Radical Absorbance Capacity). Das bedeutet, dass es die höchste antioxidative Wirkung besitzt und alle anderen Superfoods diesbezüglich in den Schatten stellt. Die enthaltenen Antioxidantien bekämpfen die sogenannten "Freien Radikalen" im menschlichen Organismus, diese sind einigen Studien und Theorien zufolge verantwortlich für den Alterungsprozess von jedem Organismus, da sie nach und nach wichtige Zellfunktionen und -komponenten schädigen. Um dem vorzubeugen, schwören immer mehr Menschen auf das Pulver als natürliche Anti-Aging Kur.

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100 g Fruchtpulver):

  • Brennwert (kcal): 232
  • Fett: 10,8 g
  • Kohlenhydrate: 27,6 g
  • Eiweiß: 6,2 g

Verwendung

Einheimische haben bereits vor langer Zeit Verwendung für die Frucht gefunden: Sie kann nicht nur roh verzehrt werden, sondern auch zu Saft oder einem alkoholischen Getränk verarbeitet werden. In Europa wird die Maqui Frucht überwiegend in Pulver Form angeboten, damit bei den langen Transporten keine wertvollen Nährstoffe verloren gehen.

Das Pulver an sich kann hervorragend als Zusatz für beliebige Smoothies oder Shakes benutzt werden. Es kann ebenfalls unter Joghurt oder Quark gerührt werden. Die täglich empfohlene Verzehrsmenge von 6 g sollte allerdings nicht überschritten werden.


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