Linsen - Zubereitung und Verwendung

Linsen sind echte Alleskönner. Wir verraten Dir, was Du damit so anstellen kannst und wie Du sie richtig zubereitest.

Was Du über Linsen wissen solltest

Linsen kennst Du vielleicht noch aus dem Märchen. Doch zum Glück musst Du Deine Linsen mittlerweile nicht mehr selbst sortieren, sondern kannst sie fast überall kaufen. Es gibt zahlreiche Varianten und Sorten von Linsen und mindestens genauso viele Ideen, wie Du sie schmackhaft zubereiten kannst. Die kleinen Hülsenfrüchte sind wahre Alleskönner und liefern ganz nebenbei auch noch wichtige Nährstoffe für Deinen Körper. Was Du alles über Linsen wissen solltest und was Du mit ihnen alles anstellen kannst, verraten wir Dir hier.

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Was sind eigentlich Linsen?

Linsen gehören zu den sogenannten Kulturpflanzen. Man findet sie auf fast allen Kontinenten, vor allem in Indien, Spanien, Russland und Kanada werden sie vorzugsweise angebaut. Linsen sind in vielen Ländern Grundnahrungsmittel. In Indien existieren etwa 50 verschiedene Linsensorten. Auch in unseren Breitengraden wurden in manchen Regionen oft hauptsächlich Linsen in allerlei Variationen konsumiert, so zum Beispiel auf der Schwäbischen Alb. Linsen ordnet man den Hülsenfrüchten zu, genauso wie zum Beispiel auch Erbsen oder Bohnen. Linsen zeichnen sich durch ihren hohen Eiweißgehalt aus und enthalten zudem auch viele Ballaststoffe. Außerdem sind Linsen glutenfrei und damit auch für Menschen mit Unverträglichkeiten eine tolle Alternative.

Welche Linsensorten gibt es?

Bei uns verbreitet sind vornehmlich die braunen Tellerlinsen, gelbe sowie rote Linsen, schwarze Belugalinsen, Berglinsen oder Puy-Linsen, die schwarz-grün gesprenkelt sind. 

Die Tellerlinsen sind die in Deutschland am meisten verwendeten Linsen. Sie sind etwa 6 bis 7 mm groß und meist braun. Manchmal sind Tellerlinsen auch etwas gelblicher. Das hängt mit der Dauer der Lagerung zusammen. Geschmacklich sind aber sowohl braune als auch gelbe Tellerlinsen gleich. Sie eignen sich besonders für Eintöpfe oder das berühmte schwäbische „Linsen mit Spätzle“.

Ähnlich den Tellerlinsen sind die Berglinsen. Sie sind jedoch etwas kleiner und auch etwas aromatischer.

Rote beziehungsweise gelbe Linsen sind eher weich und werden schnell breiig. Daher eignen sie sich fantastisch für das indische Linsengericht Dhal. Diese Linsensorte gilt als besonders verdauungsfreundlich.

Die Belugalinse ist die exklusive Feinschmeckervariante. Belugalinsen sind klein und schwarz und haben einen sehr feinen, dezenten Geschmack, der beim Garen eine etwas nussigere Note dazugewinnt. Optisch ähneln sie dem Kaviar, daher stammt auch die Bezeichnung. Selbst nach dem Kochen bleiben Belugalinsen tendenziell eher fest, weswegen sie sich am besten für Salate eignen.

Auch die Puy-Linsen sind exklusiv und bei Spitzenköchen und Gourmets besonders beliebt. Sie sind deutlicher feiner und schmaler als andere Sorten und grau-blau-bräunlich gefärbt. Der Geschmack ist nussig mild und die Linse bleibt auch nach dem Kochen bissfest und knackig. Genau wie die Belugalinsen, werden Puy-Linsen hauptsächlich für Salate verwendet.

Wie bereitest Du Linsen am besten zu?

Linsen sollten vor dem Zubereiten immer gründlich in einem Sieb unter kaltem Wasser für einige Sekunden gewaschen werden. Um die in ihnen enthaltenen Giftstoffe zu reduzieren solltest Du Linsen zudem immer erstmal einweichen lassen und dann gut durchgaren. Rote Linsen musst Du vorher nicht unbedingt einweichen. Da Linsen viel Flüssigkeit benötigen, solltest Du immer die dreifache Menge Wasser im Verhältnis zum Rohgewicht der Linsen verwenden. Gerne kannst Du noch einen Teelöffel Salz zum Kochen hinzugeben. Am besten verwendest du einen großen Edelstahltopf und lässt die Linsen darin bei mittlerer Hitze je nach Größe und Einweichgrad 30-45 Minuten köcheln. Achte darauf, dass das Wasser nicht zu sehr sprudelt und decke den Topf am besten auch nicht ab. Wenn die Linsen fertig sind, gieße sie in einem Sieb ab und lasse sie kurz auskühlen.

Was kannst Du mit Linsen alles anstellen?

Wie Du oben bereits gesehen hast, lassen sich Linsen in vielerlei Hinsicht einsetzen. Ob im Salat, in der Suppe, als Püree oder pur – Linsen sind vielfältig und flexibel. Gerichte die ausschließlich auf Linsenbasis funktionieren sind zum Beispiel das indische Linsenpüree Dhal, die indische Linsensuppe oder ein indischer Linsenbrotaufstrich. Außerdem kommen Linsen in Indien in vielen vegetarischen Currys vor. Auch in Mexiko werden Linsen traditionell zum Anreichern von Suppen oder scharfen Eintöpfen, wie zum Beispiel Chillis, verwendet. Sie sind eine hervorragende Proteinquelle und sättigen lange. In der mediterranen und orientalischen Küche nutzt man Linsen meist zur Zubereitung von Salaten oder pikanten Dips. Selbstverständlich kannst Du Linsen auch pur als reine Beilage genießen. Und gerade jetzt im Herbst eignen sich die kleinen Hülsenfrüchte super für eine herzhafte Kürbis-Linsen-Curry-Pfanne.

Warum solltest Du Linsen essen?

Linsen sind eine tolle Eiweißquelle – etwa 26 Gramm Eiweiß stecken in 100 Gramm. Rohe, ungekochte Linsen haben circa 350 Kalorien auf 100 Gramm. Allerdings quellen Linsen, ähnlich wie Reis, beim Kochen auf, sodass Du im Regelfall schon mit 60 bis 80 Gramm rohen Linsen langanhaltend gesättigt bist. Außerdem können sie Dir dabei helfen, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten, sodass keine Heißhungerattacken entstehen.

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