Himbeere – die Beere der Hirschkuh

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Die Himbeere galt schon in der Steinzeit als wichtige Obstpflanze. Doch der Name trügt. Die Himbeere ist nämlich eigentlich gar keine Beere. Wusstest du noch nicht? Dann lies unbedingt weiter.

Geschichte, Vorkommen und Merkmale

Die Himbeere (Rubus idaeus) stammt aus der Familie der Rosengewächse. Der Strauch kann eine Höhe von 0,6-2 m erreichen und trägt feine Stacheln. Aus den weißen Fruchtblättern bildet sich letztendlich die rote, uns allen bekannte Frucht. Der Trivialname Himbeere lässt uns glauben, dass die Frucht zu den Beeren gehört, was allerdings nicht der Fall ist. Botanisch gesehen zählt die "Beere" nämlich zu den Sammelsteinfrüchten.

Je nach Art können die Himbeeren von Juni-September geerntet werden. Sie kommen in gemäßigten Zonen Europas und in Westsibirien vor. Bestimmte Arten wachsen auch in Nordamerika, Grönland oder in Neuseeland. Die Pflanze kann in den Alpen auch in Höhenlagen von bis zu 2000 Metern wachsen. Sie bevorzugt kalium- und nitratreiche Böden und sonnige, halbschattige Plätze, wie zum Beispiel eine Waldlichtung.

Der Name Himbeere leitet sich von dem althochdeutschen Ausdruck Hintperi ab. Hind bedeutet im altnordischen Hirschkuh. Hintperi bedeutet also "Beere der Hirschkuh".

Schon seit dem Altertum gilt die Himbeere als Heilpflanze. Im Mittelalter wurde sie vor allem in Klöstern viel genutzt. Kultiviert wurde sie erst im 16. Jahrhundert.

Ernährungsphysiologie

Wieso aber war die Himbeere nun schon im Mittelalter in den Klöstern so beliebt? Wie auch andere "Beeren" enthält die Sammelsteinfrucht eine große Menge an Antioxidantien, welche unseren Körper vor freien Radikalen schützen. Außerdem punkten sie mit jeder Menge Vitaminen und Mineralstoffen, wie z.B. Vitamin C (25 mg/100 g), Kalium (170 mg/ 100g) und Calcium (40 mg/100 g).

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100 g, frisch)

  • Brennwert (kcal): 34
  • Eiweiß: 1,30 g
  • Kohlenhydrate: 4,80 g
  • Fett: 0,30 g
  • Vitamin C: 25 mg
  • Kalium: 170 mg
  • Calcium: 40 mg

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100 g, getrocknet)

  • Brennwert (kcal): 256
  • Eiweiß: 9,10 g
  • Kohlenhydrate: 33,60 g
  • Fett: 2,10 g
  • Vitamin C: 64,57 mg
  • Kalium: 646 mg
  • Calcium: 129 mg

Verwendung

Verwendung der frischen Frucht

Was soll man zu der Verwendung von Himbeere sagen? Am besten schmeckt sie natürlich pur von der Hand in den Mund. Doch wir kennen auch alle Himbeer-Marmelade auf dem morgendlichen Brötchen oder die Himbeersoße auf unserem Grießbrei oder dem kühlen Vanilleeis. Außerdem macht sie sich super in Muffins oder Kuchen. Himbeere kann absolut vielfältig eingesetzt und verarbeitet werden und überzeugt überall mit ihrem einzigartigen, fruchtigen Aroma.

Verwendung der getrockneten Frucht

Die getrocknete Himbeere hat einen großen Vorteil: sie ist sehr lange haltbar. So ist gewährleistet, dass man immer Himbeere zu Hause hat. Außerdem zählt die frische Himbeere nicht gerade zu den günstigsten Früchten. Wenn man sich also gerne jeden Morgen in sein Müsli oder in den Joghurt Himbeeren reinmachen möchte, sind die getrockneten Früchte perfekt geeignet. Wenn sie mit Feuchtigkeit in Berührung kommen, quellen sie außerdem noch etwas auf und schmecken noch fruchtiger und aromatischer. Außerdem lässt sich mit den getrockneten Beeren mindestens so gut backen wie mit der frischen Frucht.

Zusätzlich sind bei den getrockneten Himbeeren die Vitamine und Mineralstoffe noch konzentrierter enthalten. Auch richtig lecker: gefriergetrocknete Himbeeren!

Tags: Wiki, Beeren
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