Haselnüsse - die heimische Knabberei

Diese heimische Leckerei ist nicht nur in der Tierwelt sehr beliebt, sondern auch bei uns Menschen eine der meist gefragten Nüsse. Hier entdeckst Du alle wichtigen Informationen rund um die leckeren Früchte des Haselstrauchs!

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Nicht nur Eichhörnchen und Mäuse knabbern gern die leckeren Früchte des Haselstrauchs. Auch wir Menschen haben Haselnüsse gern. Pro Jahr werden hierzulande etwa 3,7 kg Nüsse verzehrt pro Kopf! Haselnüsse sind sehr beliebt als Snack für Zwischendurch oder köstlich verarbeitet in Kuchen, Gebäck und herzhaften Speisen.

Allgemeine Informationen

Herkunft, Anbau und Merkmale

Die Haselnuss ist in Europa seit vielen Jahrhunderten bekannt. Schon die Jäger und Sammler suchten nach den feinen Nüssen und verzehrten sie. Sie sind damals schon wichtige Energielieferanten gewesen. Die Gemeine Hasel hat ihre Ursprünge in Europa und Kleinasien. Bis heute gedeiht sie auf der nördlichen Erdhalbkugel.

Der Haselnussbaum gehört zur Familie der Birkengewächse. Er ist einer der ältesten Pflanzen in Europa und ein beliebter Gartenbaum. Sind die Nüsse reif, fallen sie entweder direkt vom Baum, oder können durch Rütteln geerntet werden. Man erkennt eine reife Nuss daran, dass sich der Samen einfach aus der Fruchthülle lösen lässt. Die Ernte der Nüsse erfolgt zu großen Teilen noch von Handarbeit. Direkt nach der Ernte werden die Nüsse zunächst getrocknet, um Pilzbefall vorzubeugen.

In Deutschland werden Haselnüsse vorwiegend in Bayern und Baden-Württemberg angebaut. Dieser Anbau deckt aber bei Weitem nicht die Nachfrage der schmackhaften Nüsse ab. Haselnüsse werden deshalb vor allem aus der Türkei importiert. Große Produzenten sind außerdem die USA, Italien, Frankreich und Spanien.

Die eigentliche Haselnuss besteht aus einem Samen, in der Mitte, und einer verholzten Fruchtwand. Um den leckeren Samen, die Nuss, essen zu können, muss die Fruchtwand zunächst geknackt werden. Hierfür eignen sich herkömmliche Zangennussknacker am besten.

Ernährungsphysiologie 

Die Nüsse liefern einfache und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Außerdem werden positive Effekte auf das Nervensystem und das Gedächtnis vermutet. Das bekannte Studentenfutter schmeckt schließlich nicht nur lecker, sondern soll auch die Konzentration und Leistungsfähigkeit erhöhen. Im Vergleich zu anderen Nüssen haben sie einen hohen Ballaststoffgehalt ( 9,8 g/100 g). Die Nüsse schmecken super, aber auf Grund des hohen Energiegehaltes sollten sie nur in Maßen verzehrt werden. Vorsicht auch bei Nussallergien!

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100g):

  • Brennwert (kcal): 671
  • Fett: 63,8 g
  • Kohlenhydrate: 3,9 g
  • Eiweiß: 15,5 g
  • Ballaststoffe: 9,8 g

Verwendung von Haselnüssen

Die Haselnusskrise 2014 ließ die Welt kurz den Atem anhalten. Keine Haselnüsse mehr? Das wäre heute kaum vorstellbar. Haselnüsse sind nicht nur pur, oder in Nuss-Frucht-Mischungen ein köstlicher Snack, sondern veredeln viele Gerichte und spielen, vor allem in Verbindung mit Schokolade, die Hauptrolle in vielen Speisen.

Wer gehört noch zu den Menschen mit einer Schwäche für feine Nugatpralinen? Um Nugat herzustellen, werden die Haselnusskerne im Ofen erhitzt, anschließend abgekühlt und dann in einer Mühle zu einer feinen Paste gemahlen. Durch die Zugabe weiterer Zugabe entsteht ein Gemisch, das weitere Prozesse durchlaufen muss, bevor es Nugatrohmasse ist. Diese eignet sich sehr gut zum Backen oder zur Herstellung von Pralinen und Konfekt.

Haselnussmus entsteht aus gerösteten, geschälten Nüssen. Diese werden in einer Mühle fein vermahlen, bis eine homogene, dickflüssige Masse entsteht. Durch die Zugabe weiterer Produkte, wie Zucker, Milchpulver, Vanille, Lezithin und durch erneutes Mischen und Mahlen, kann Haselnusscreme oder Nussnugatcreme hergestellt werden. Die Konsistenz kann dabei, je nach Hersteller, stark variieren, genauso wie der Haselnussgehalt. Dieser liegt normalerweise zwischen 10% bis 15%. Man kann sowohl das Nussmus, als auch die Nusscreme verfeinern mit Kokos, Früchten oder weiteren Aromen.

Des Weiteren wird aus Haselnüssen Nusspulver hergestellt, welches vor allem Verwendung in Backmischungen findet. Haselnüsse sind nicht wegzudenken aus der Bäckerei. In geraspelter, gemahlener oder gehobelter Form sind sie tolle Komponenten in Kuchen oder Gebäck. Aber auch in Form von Krokant als Topping oder Dekoration von Süßspeisen.

Haselnussmilch, die auch sehr einfach selbst gemacht werden kann, ist eine super Alternative zu herkömmlicher Kuhmilch. Ebenso lässt sich Haselnusseis in wenigen Schritten in der eigenen Küche herstellen.

Um Haselnussöl zu produzieren, werden die Nüsse zunächst grob zerkleinert und danach in einer speziellen Schneckenpresse zerquetscht. Das Öl schmeckt sehr gut in Salaten. Bei der Ölprodukton entsteht als Nebenprodukt der Nusspresskuchen, der in besonderen Mühlen zerkleinert wird und zu Nussmehl verarbeitet wird.

 

Tags: Wiki, Nüsse
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