Granatapfel - Gut verschlossene Rubine

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Rötlich funkeln die kleinen Kerne des Granatapfels - fast so schön wie Rubine. Was genau kann man aber von dieser speziellen Frucht essen und warum sollten wir immer mal einen Granatapfel oder dessen Saft zu uns nehmen? Wegen der wertvollen Inhaltsstoffe! Genauere Infos findet ihr in diesem Artikel. 

Allgemeine Informationen

Herkunft, Anbau und Merkmale

Ursprünglich kommt der Granatapfel wahrscheinlich aus Asien. Die so genannte Punica Granatum wächst als Strauch oder kleiner Baum und kann dabei eine Höhe von 5-8 Metern erreichen und mehrere 100 Jahre alt werden. Heute wird er vor allem im Mittelmeerraum und im nahen Osten kultiviert. Die Blüten erstrahlen in einem saftigen orangerot - somit eignet sich das Gewächs auch als Zierpflanze. Allerdings kann der Baum nicht in Deutschland angebaut werden, da er zum Gedeihen suptropisches Klima benötigt und dementsprechend nicht winterbeständig ist.

Die Granatapfelfrucht setzt sich zusammen aus einer sehr robusten Schale, in den Farben gelb bis rot (je nach Herkunft und Reife), und deren Samen, welche alle mit saftigem Fruchtfleisch umhüllt sind. Diese Kerne sind der essbare Teil und ein Granatapfel kann circa 400 dieser kleinen Samen enthalten. Granatäpfel gehören zu den nicht klimakterischen Früchten, sie reifen also nach ihrer Ernte nicht nach, anders als zum Beispiel Bananen oder Birnen.

Dem Granatapfel wurde schon früh Bedeutung zugesprochen, wie zum Beispiel in der Bibel. 613 Kerne soll er haben – genau so viel wie es Gesetze im alten Testament gibt. Auch in der griechischen Mythologie hat man sich mit dem Granatapfel beschäftigt, hier galt er als ein Symbol für Fruchtbarkeit und Liebe.

Ernährungsphysiologie

Die Kerne des Granatapfels stecken voller Polyphenole und Anthocyane. Das sind so genannte sekundäre Pflanzenstoffe, welche antioxidantische Eigenschaften aufweisen. Mit diesem Gehalt an bioaktiven Stoffen hebt sich der Granatapfel von vielen anderen Lebensmitteln, die weit aus weniger dieser Pflanzenstoffe enthalten, ab. Das Fruchtfleisch besteht zu 85% aus Wasser, 10% aus Zucker und zu 1,5% aus Pektin.

Mineralstoffe wie Kalium (220 mg/100 g) und Calcium (8 mg/100 g), sowie verschiedene Vitamine, lassen sich ebenfalls in der Frucht finden. Im Kernöl befinden sich vorwiegend mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Punicinsäure.

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100 g, frisch):

  • Brennwert (kcal): 78
  • Fett: 1 g
  • Kohlenhydrate: 17 g
  • Eiweiß: 1 g

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100 g, Saft):

  • Brennwert (kcal): 75
  • Fett: 0,5 g
  • Kohlenhydrate: 18,5 g
  • Eiweiß: 0,5 g

Verwendung und Rezeptideen

Granatäpfel kann man sehr vielseitig verwenden. In süßen sowie herzhaften Speisen, als Hauptzutat oder in Smoothies.

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Der Saft eignet sich zum Verfeinern von Drinks. Du kannst ihn auch einfach mit Leitungs- oder Sprudelwasser mischen und ein paar Früchte deiner Wahl hinzugeben. Schon ist der erfrischende Sommerdrink fertig.

Auch Proteinpulver haben wir aus den tollen Kernen im Angebot. Dieses eignet sich als gesunde Alternative zum Backen oder als Zugabe zu Smoothies für die extra Portion Proteine am Tag.

Tags: Wiki, Früchte
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