Gehen wir im Müll unter?

Hast Du Dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie viel Müll Du so am Tag produzierst? Und wieso eigentlich Plastikmüll ins Meer geworfen wird? Wir sind der Sache für Dich nachgegangen!

Rund 13 Millionen Tonnen Plastikmüll landen jährlich in unseren Weltmeeren und stellen somit ein globales Problem dar. Leider sind Kunststoffe nicht biologisch abbaubar und werden dadurch zum dauerhaften Umweltproblem. Du siehst dies unter anderem an vermüllten Stränden aber auch in den Mägen oder Zähnen von Walen und anderen Tieren.

Aber wer bitteschön wirft Plastikmüll in die Weltmeere?

Für circa 20 Prozent des Plastikabfalls sind die Schifffahrt und die Fischerei zuständig. Sie werfen oft einfach ihren Plastikabfall über Bord und es kommt außerdem vor, dass Fischernetze aus Kunststoff im Meer verloren gehen und nicht mehr ans Land zurückkommen. Die restlichen 80 Prozent des Plastikmülls werden über große Flüsse in das Meer geschwemmt. Am meisten dafür verantwortlich sind Länder wie Afrika, Südamerika und Südostasien. Diese Länder trennen den Müll nicht ordnungsgemäß und werfen nicht selten ihren Müll einfach in die Flüsse. Aber es gibt auch viele illegale Müllkippen in der Nähe von Meeren und Flüssen.

Und wie sieht es mit den Auswirkungen aus?

Am schlimmsten trifft es ohne Zweifel die Tiere. Viele Meeresschildkröten verwechseln Plastiktüten mit Quallen und fressen den Plastikmüll. Auch Meeresvögel fressen Plastikmüll, da sie den Müll nicht von ihrer Nahrung unterscheiden können. Scharfkantiger Abfall kann zu schlimmen Verletzungen in Magen-Darm-Trakt der Tiere führen. Zudem können sie den Müll nicht verdauen, was wiederum zu Verstopfungen führen kann. In den verloren gegangen Fischernetze verfangen sich oft Delfine und Robben. Sie können sich nicht mehr befreien und müssen qualvoll sterben.

Landet der Müll durch die Fische auf unseren Tellern?

In der Regel werden Fische vor dem Verzehr ausgenommen und somit würde auch eventuell vorhandener Plastikmüll entfernt werden. Anders sieht es hingegen bei Meeresfrüchten. Austern oder auch Muscheln werden nicht ausgenommen. Über sie können wir zum Beispiel Mikroplastik aufnehmen. Welche gesundheitlichen Auswirkungen dies auf uns hat ist leider noch nicht erforscht.

Wie kannst Du Müll vermeiden?

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Mit ein paar einfachen Tricks kannst Du in Deinem Alltag schon sehr unkompliziert und stressfrei auf den Verzicht von Plastik achten. Benutze doch zum Beispiel einfach eine Jutetasche zum Einkaufen. Diese kannst du beliebig oft benutzen und musst nicht ständig Geld für eine Plastiktüte ausgeben. Außerdem können diese Taschen mittlerweile ziemlich stylisch aussehen. Und wenn wir schon beim Thema Einkaufen sind, dann gleich noch ein Tipp von uns um Plastikmüll zu vermeiden: Obst und Gemüse einfach unverpackt kaufen. Eine Gurke muss nicht in Folie eingewickelt sein und es macht auch keinen Sinn, Bio-Zucchinis in eine Plastikfolie zu stecken. Du kennst bestimmt die kleinen Gummibärchenpackungen, Schokoladenriegel, die wiederum in einer großen Plastiktüte eingewickelt sind. Ganz schön viel Müll! Greif doch einfach auf die große Verpackung zurück, Naschereien halten sich ohnehin auch geöffnet ziemlich lange. Du trinkst gerne Wasser? Dann trinke doch einfach Leitungswasser. So brauchst du auch keine PET-Flasche mehr zu schleppen und schonst dabei noch die Umwelt. Achte beim Kauf von Hygiene- und Kosmetikprodukten darauf, dass diese kein Mikroplastik enthalten. Leider sind in vielen Peelings, Duschgels, Deodorants, Fuß- und Handpflegeprodukten immer noch jede Menge Mikroplastik enthalten.

Auch wir geben unser Bestes!

Sicherlich kennst Du unsere leckeren Nussmuse. Diese bekommst Du von uns in einem wunderschönen Glas geliefert. Für alle anderen Produkte benutzen wir weitestgehend Blockbodenbeutel aus Einverbundsplastik. Diese sind vollständig recyclebar und wiegen 6 Gramm. In einen Beutel passen beispielsweise 2 kg Getreide oder 1 kg Chiasamen. Das bedeutet, wir haben einen Plastikverbraucht von lediglich 0,3 bis 0,6 Gramm Plastik auf 100 Gramm Produkt. Im stationären Handel hingegen liegt der Durchschnitt bei 9 bis 16 Gramm pro 100 Gramm Produkt. Unsere Etiketten bestehen zudem nicht aus dicken Folien, sondern aus einfachem Papier, welches zwar simpel aber liebevoll bedruckt wird.

Hier gelnagst Du zu unserer Verpackungsseite, auf der wir Dir nochmal Genaueres zu unserem Verpackungskonzept erklären.

Tags: korowissen
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