Die Berberitze - die Beere des Nahen Ostens

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Jeder von uns hat sie wahrscheinlich schonmal in einem Park gesehen. Die wenigsten wissen, dass man sie essen kann. Die Rede ist von der Berberitze. Dabei steht sie in vielen Ländern des Nahen Ostens fest auf dem Speiseplan. Du willst mehr wissen? Erfahre in diesem Artikel alles über die Essigbeere!

Allgemeine Informationen

Merkmale & Herkunft der Berberitze

Die Berberitzen gehören mit 400-600 Arten zu den Artenreichsten der Gehölzgattungen und sind Teil der Berberitzengewächse. Die kleinen Beeren wachsen an Sträuchern und manchmal auch an kleinen Bäumen. Dabei unterscheidet man immergrüne Sträucher, die schwarze Beeren tragen und die sommergrünen Sträucher. Diese tragen die kleinen, roten Früchte, die wir kennen. Andere Namen für die Berberitze sind zum Beispiel "Sauerdorn" oder "Essigbeere".

Das Besondere an Berberitzen ist, dass sie eine Gift- und Heilpflanze in einem ist. Alle Pflanzenteile bis auf die Beeren sind giftig. Diese sind frei von den Giftstoffen Berberin und Berbamin und damit harmlos für Erwachsene. Schwangere und Kinder sollten wohl aus Sicherheit trotzdem lieber verzichten. Im Iran und Nahen Osten stehen die kleinen Früchte jedoch schon immer auf dem Speiseplan.

Herkunft und Ernte

Ursprünglich stimmt die Berberitze aus Ostasien und dem Himalaya. Sie ist außerdem in den südamerikanischen Anden weit verbreitet. In Europa sind nur ca. 2-4 der über 400 Arten heimisch. Saison hat die Beere in Europa im Herbst und wenn man darauf achtet, kann man sie in vielen Parks entdecken. Der Iran steht mit einer Ernte von ca. 4500 Tonnen im Jahr auf dem 1. Platz der "Produktion".

Ernährungsphysiologie

Im Nahen Osten werden Erkältungs- und Grippesymptome sowie Entzündungen im Mund seit Jahrhunderten mit Berberitzen behandelt. Ihr Saft wird häufig auch gegen Zahnfleischbluten eingesetzt.

Mit ihrem hohem Vitamin C - Gehalt (5,4 mg/100 g) versorgt sie uns ideal und stärkt unser Immunsystem. Mit 9 g je 100g kann sie außerdem als Ballaststoff-Quelle genutzt werden.

Geschmacklich ist sie ähnlich wie die Johannisbeere sauer und fruchtig aber weniger süß.

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100 g)

  • Brennwert (kcal): 313
  • Eiweiß: 4,1 g
  • Kohlenhydrate: 71,2 g
  • Fett: 1,3 g

Verwendung & Rezeptideen

Wie viele andere Trockenfrüchte kann auch die Berberitze vielfältig eingesetzt werden. Da wären einmal die süßen Möglichkeiten: beispielsweise kann man sie super ins Müsli oder in den Obstsalat streuen. Auch in Marmelade, als Gelee oder der Saft machen sich sehr gut. Für den Saft kann man die getrockneten Beeren auch einfach mit etwas heißem Wasser ausgießen.

Auch der Herzhaft-Liebhaber kommt hier nicht zu kurz. Berberitzen kann man zum Beispiel in einen frischen, grünen Salat streuen oder wer mag kann auch den Kartoffelsalat damit verfeinern. Gerade in den östlichen Ländern werden die kleinen Beeren gerne mit Reis gegessen. Dazu werden Berberitzen einfach mit etwas Zucker und Safran in eine Pfanne geben, angeröstet und am Ende mit dem Reis und dem fertigen Gericht serviert.

Tags: Beeren, Wiki
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