Der Chagapilz – Heilmittel aus dem fernen Sibirien

Wir klären Dich auf – über einen Pilz der im Fernen Osten schon vor mehreren Jahrhunderten als Heilmittel galt.

Ist der Chagapilz ein neues Superfood? Und wenn ja, warum? So viel ist sicher: In Russland fand der Chagapilz schon im 16. Jahrhundert, als Heilmittel gegen mittelschwere bis schwere Krankheiten, Anwendung. Auch in der traditionellen chinesischen Kräuterkunde findet er sich wieder.

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Zu finden ist der Chaga Pilz, der hierzulande auch als Schiefer-Schillersporling bekannt ist, vorwiegend an Birken in Feuchtgebieten nördlich der Hemisphäre, d.h. in Russland, Asien, Skandinavien und Kanada. Im Gegensatz zu herkömmlichen Pilzen, hat der Chagapilz eine eher feste, korkenähnliche Konsistenz. An einem Baum finden sich nicht selten mehrere Individuen.

Eine sichtbare, schwarze Kruste bildet sich an der Außenseite eines Baumes. Während die jungen Exemplare aussehen wie Knollen, erinnern die mehr als 5 Jahre alten Chaga Pilze an eine verhärtete Lavamasse.

Bis der Wirtsbaum abstirbt, lebt der Pilz mit ihm in einer Symbiose. Die Lebenszeit des - Inonotus obliquus, wie er in Fachkreisen auch genannt wird, beträgt in der Regel 10-20 Jahre. Einige Exemplare werden jedoch bis zu 40 Jahre alt.

Weißfäulepilze, unter denen der Chagapilz klassifiziert ist, haben sich vor etwa 300 Millionen Jahren entwickelt.

Der an Bäumen parasitierende Vitalpilz macht seinem Ruf alle Ehre, denn er steckt voll mit Vitaminen und Mineralstoffen.

Der Chaga enthält viele bioaktive Stoffe, wovon einige einzig und allein in diesem Pilz zu finden sind. Solchen Substanzen hat er seine zahlreichen gesundheitlichen Effekte zu verdanken. Zu diesen Bestandteilen gehören: Triterpenoide, Phenole, Melanin und kleine Mengen Betulinsäure.

Zudem ist der Vitalpilz Lieferant weiterer Mineralstoffe und Vitamine wie: B-Vitaminen, Kalium, Mangan und Natrium. Außerdem konnten geringe Mengen an Calcium, Eisen, Magnesium, Zink, Cadminium und Kupfer. Daneben gehören verschiedene Polysachharide, Polyphenole, Phytosterole, Flavonoide und Gerbstoffe zu den festen Bestandteilen.

In Sibirien nutzte ein Großteil der Bevölkerung den Chaga-Pilz seit dem 16. Jahrhundert als Volksheilmittel. Dort gilt der Vitalpilz als wahre Wunderwaffe gegen viele verschiedene Leiden und wird aus diesem Grund auch „Geschenk Gottes“ oder „Pilz der Unsterblichkeit“ genannt.

Folgende Wirkungen werden dem „Wunderpilz“ zugesprochen:

  • Entzündungshemmend
  • Antioxidantisch
  • Immunsystemsträrkend
  • Antiviral
  • Schmerzstillend
  • Adaptogen (gegen Stress)
  • In einigen Fällen krebsheilend

Ein Immunbooster

Das enthaltene Beta-D-Glucan, hat die Fähigkeit Dein Immunsystem zu aktivieren, wenn es notwendig ist und reguliert es, wenn es ohne Grund überaktiv ist.

Die Wirkung auf das Immunsystem könnte auch der Grund sein, warum er möglicherweise gegen Krebs aktiv ist. Erste Studien haben gezeigt, dass der Pilz genau jene Zellen aktiviert, die gegen Krebs kämpfen. Genauere Angaben können dazu jedoch noch nicht gemacht werde, weil bisher noch nicht genug Forschung betrieben wurde.

Alltagsstress adé

Unsere heutige Gesellschaft ist immer öfter Stress ausgesetzt, der durch alle möglichen Faktoren verursacht wird, wie - zu viel Arbeit, Umwelteinflüsse wie Lärm, zu wenig Schlaf und vieles mehr. Die adaptogene Wirkung des Pilzes kann dem Körper helfen solchen Stress abzubauen und so das natürliche Gleichgewicht des Körpers fördern. Harmonie und Balance gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen für einen gesunden Lebensstil.

Ewige Schönheit Dank antioxidativer Aktivität

Tatsächlich ist es wissenschaftlich belegt, dass der Chagapilz ein Enzym namens Superoxiddismutase (SOD) enthält, das Deinen Zellen dabei helfen kann, den Zellschädigungs-, sprich den Alterungsprozess aufzuhalten.

Die antioxidative Wirkung des Pilzes liegt, gemessen auf einer Messtabelle für antioxidative Fähigkeiten von Lebensmitteln (ORAC-Skala), noch vor den beliebten Superfoods Gojibeeren und Aronia Melanocarpa.

Bildschirmfoto-2018-08-28-um-19-28-56Allein gemessen an seiner antioxidativen Wirkung ist der Chaga, unserer Meinung, Superfood-verdächtig und somit wohl eines der ältesten Superfoods, die wir kennen.

Verzehrempfehlung

Den Pilz gibt es in Pulverform, das du beispielsweise in Deinen Smoothie oder unter Deine Smoothiebowl mischen kannst. Wenn du jedoch lieber Tee magst, kannst du den Chaga auch als Tee zubereiten und so zu Dir nehmen. Die Zubereitung ist unkompliziert: Der Tee muss lediglich 10 Minuten gekocht werden und ist dann bereit zum Verzehr. Da er einen relativ bitteren Abgang hat, empfehlen wir Dir den Tee entweder mit geschäumter Getreidemilch zu versehen oder mit reichlich Gewürzen wie Zimt, Süßholz, Ingwer und Kardamom, dazu zum Beispiel noch etwas Kokosblütenzucker. Wenn man russischen Volksmedizinern Glauben schenkt, sollte man über den Tag verteilt fünf Tassen von dem Aufguss zu sich nehmen.

Tags: superfoods, wiki
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