Cashewkerne - buttrig, cremig, mild

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Ob als Knabberei, im Pesto, als Sahneersatz oder einfach im Müsli - Cashewkerne lassen sich vielfältig verwenden. Doch nicht nur die Einsatzmöglichkeiten sind breit gefächert, sondern auch die gesundheitlichen Vorteile, die die vermeintliche Nuss zu bieten hat. Lest unbedingt weiter, wenn ihr mehr wissen wollt!

Allgemeine Informationen

Ursprung & Merkmale der Cashewkerne

Die Portugiesen entdeckten den Cashewbaum als erste Europäer im Nordosten Brasiliens. Im 16. Jahrhundert brachten sie ihn auch nach Mosambik und Indien, um dort der Erosion entgegenzuwirken. Wie genau der Cashewbaum bei Erosion helfen kann, wird im Folgenden noch erklärt werden. Im 19. Jahrhundert begann dann der Anbau auf Plantagen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Nach einem Bericht sind Indien, Brasilien, Nigeria und Tansania mit die größten Produzenten der Cashewnuss.

Der Cashewbaum, auch Acajoubaum, Nierenbaum oder Kaschubaum genannt, gehört zu der Familie der Sumachgewächse. Er wächst ausschließlich in tropischem Klima und trägt Cashewkerne und Cashewäpfel. Der Name leitet sich von dem portugiesischen Namen 'Caju' und dem Wort 'Cajueiro' aus einer indianischen Sprache ab. Die Bezeichnung Nierenbaum entstand wohl wegen der Form der Cashewkerne.

Der Baum ist ein immergrüner Laubbaum und wird ca. 10-12 Meter hoch. Mit seiner intensiv beasteten Krone sieht er sehr dekorativ aus. Seine 1-2 Meter tief reichenden Pfahlwurzeln und das dazu ausgebildete Seitenwurzelsystem machen ihn zu einem nützlichen Schutz gegen Wind und Erosion und außerdem sehr tolerant gegenüber Nährstoffmangel und Trockenheit.

Der Cashewapfel ist uns Europäern oft nicht bekannt. Im Reifestadium ist er gelborange bis rot. Die Frucht ist süßsäuerlich und apfelartig, ist jedoch sehr leicht verderblich und äußerst druckempfindlich. Aus diesem Grund wird sie auch international nicht gehandelt. Innerhalb von drei Stunden nach der Ernte muss der Cashewapfel entweder verarbeitet oder weitertransportiert werden. Sein Saft ist in Brasilien sehr beliebt und im indischen Goa wird sogar Schnaps aus dem Fruchtstiel gebrannt.

Von diesem Cashewapfel hängt eine harte, nierenförmige Schale herab, woraus im Endeffekt dann der heißbegehrte Cashewkern gewonnen wird. Cashewkerne sind im botanischen Sinne übrigens keine Nüsse, sondern zählen zu den Steinfrüchten.

Ernährungsphysiologie

Cashewkerne sind echte Kraftpakete. Im Vergleich zu anderen Nüssen enthalten sie verhältnismäßig wenig Fett und munden jedermann mit einem milden, leicht süß-buttrigen Geschmack. Außerdem ist in fast keinem anderen Lebensmittel der Anteil der essentiellen Aminosäure Tryptophan so hoch, wie in Cashewkernen (238 mg/100 g). Zusammen mit Vitamin B6 (420 mg/100 g) kann es helfen, Depressionen zu behandeln und ist unerlässlich bei der Serotonin-Produktion. Serotonin wirkt als Neurotransmitter - das sind wichtige Botenstoffe des Nervensystems.

Auch mit Mineralien und Spurenelementen kann die Nuss auftrumpfen. Sie enthält ganze 552 mg Kalium je 100 g, welches den Elektrolythaushalt im Körper stabilisiert. Für Sportler vielleicht interessant: der Magnesium-Gehalt ist nicht zu verachten (270 mg/100 g). Eisen (2,8 mg/100 g) und Zink (2,1 mg/100 g) sind ebenfalls vertreten. Zink ist unter Anderem an der Verwertung von Nährstoffen in unserem Körper beteiligt.

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100 g):

  • Brennwert (kcal): 553
  • Eiweiß: 18,22 g
  • Kohlenhydrate: 30,19 g
  • Fett: 43,85 g

Verwendung & Rezepte

Cashews lassen sich einfach überall einsetzen. Sehr beliebt sind sie natürlich als Snack, häufig werden sie aber auch in herzhaften und süßen Gerichten verwendet.

Herzhafte Inspiration

Wer Pinienkerne nicht mag oder verträgt, der sollte unbedingt einmal versuchen, ein Pesto mit Cashewkernen zu machen. Auch asiatische Wok-Gerichte und indische Currys harmonieren perfekt mit der kleinen Nuss. Sehr zu empfehlen ist außerdem eine "Käsesoße" aus Cashews, Hefeflocken, Salz, Pfeffer und etwas Pflanzenmilch. Damit kann man sogar prima eine Pizza überbacken.

Für die etwas Kreativeren bieten sich noch weit mehr Möglichkeiten. So lässt sich zum Beispiel aus eingeweichten Cashewkernen ein veganer Mozzarella herstellen, aber auch verschiedene Salatdressings und andere herzhafte Soßen.

Für unsere Süßschnäbel

Dank ihrem cremigen Geschmack und ihrer Konsistenz, ermöglichen Cashews so Einiges: von veganem Käsekuchen über leckeres Gebäck, rohe Törtchen, leckere Cremes und Sahneersatz - da dürfte für jeden etwas dabei sein. Ein kleiner Tipp: sollen die Kerne püriert werden, ist es immer sehr ratsam sie für mindestens zwei Stunden in Wasser einzuweichen, um eine cremige Konsistenz zu ermöglichen.

Tags: Nüsse, Wiki
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