Buchweizen - Glutenfreies Pseudogetreide

Buchweizen schmeckt und heißt wie eine Getreidesorte, ist allerdings gar keine. Bei Buchweizen handelt es sich um ein glutenfreies, proteinhaltiges Knöterichgewächs und es kann wie ein Getreide verwendet werden.

Genau wie Amaranth oder Quinoa zählt Buchweizen zu den Pseudogetreidesorten. Nicht zu verachten sind die gesundheitlichen Effekte, die der Verzehr von Buchweizen hervorrufen kann. Vor allem bei Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck kann Buchweizen behilflich sein – allerdings sind bislang recht wenige wissenschaftliche Studien vorhanden.

Das Buchweizengewächs bietet sich zur Diversifizierung einer Landwirtschaft an, die ansonsten von Weizen, Gerste und Mais dominiert wird. Buchweizen kann vielseitig eingesetzt und zubereitet werden. Er wird beispielsweise als Brot gebacken, als Grütze zubereitet oder für Salate und Beilagen verwendet. In China oder Russland gehört Buchweizen bereits seit Längerem zu den Grundnahrungsmitteln und wird seit mehr als 4.000 Jahren kultiviert.

Inhaltstoffe von Buchweizen

Im Buchweizen sind einige wichtige Inhaltsstoffe vorhanden, die das Pseudogetreide zu einem wichtigen Lebensmittel machen. Enthalten sind hohe Mengen an Proteinen, Nähr- und Mineralstoffen, Lezithin und weiteren Inhaltsstoffen. Im Vergleich zu anderen Weizensorten hat Buchweizen zwar weniger Protein, aber wegen der acht essenziellen Aminosäuren kann der es den Eiweißbedarf umso besser decken.

Außerdem kann sich Buchweizen förderlich auf den Blutzuckerspiegel und den Blutdruck auswirken. Der im Buchweizen enthaltene Stoff Chiro-Inositol soll den Blutzuckerspiegel senken und damit das Risiko von Herz-, Nerven- und Nierenproblemen minimieren. Das ebenfalls vorhandene Rutin soll Auswirkungen auf Schäden an Blutgefäßwänden reduzieren und den Bluthochdruck senken.

Dem Buchweizen werden weitere positive gesundheitliche Auswirkungen nachgesagt. Das vorhandene Lezithin kann dafür sorgen, dass der Cholesterinspiegel besser reguliert werden kann. Darüber hinaus soll Lezithin eine normale Leberfunktion unterstützen und dabei behilflich sein, die Gehirnaktivität zu steigern.

Zubereitungstipps für Buchweizen

Es wird zwischen zwei Buchweizen-Varianten unterschieden: Der unverarbeitete Buchweizen und die Buchweizen-Flocken. Aus beiden kannst Du super leckere Gerichte auf die verschiedensten Weisen zaubern.

Für einen einfachen Buchweizen-Macadamia-Pudding weichst Du den Buchweizen über Nacht ein. Am nächsten Morgen haben die zuvor harten Buchweizen eine weiche Struktur und werden mit Macadamiamilch und Süßungsmitteln einfach zu einem Pudding gemixt.

Wenn es schneller gehen soll, können die ganzen Buchweizenkörner auch gekocht werden. Es benötigt in etwa eine Kochzeit von 20 Minuten, bis die Körner weich und genießbar sind. Der gekochte Buchweizen kann ebenfalls ganz normal als Beilage für ein Hauptgericht verwendet werden. Es ist außerdem möglich die ganzen Buchweizenkörner roh als Snack zu verzehren oder als Topping für Salate oder Desserts zu verwenden.

Mit den Buchweizen-Flocken lassen sich ganz einfach Buchweizen-Pancakes zubereiten. Dafür werden die Flocken mit Sojamilch und Backpulver gemischt und in der Pfanne gebacken. Dazu gibt es eine leckere Superfood-Soße auf Dattelbasis.

Außerdem gibt es Buchweizen als Mehl zu kaufen. Das Buchweizenmehl kann zum Brotbacken oder für die Herstellung von Kuchen oder Plätzchen verwendet werden. Insgesamt sind die Einsatzmöglichkeiten von Buchweizen zahlreich, sodass Buchweizen eigentlich der perfekte Begleiter für die tägliche Ernährung sein kann.

Ein ganz klassisches Buchweizengericht kommt aus Russland: Gretschnawaja Kascha. Das heißt übersetzt nichts anderes als Buchweizengrütze. Hierfür wird der gekochte Buchweizen mit gedünsteten Champignons und Zwiebeln sowie gekochtem Fleisch verfeinert.

Bedeutung von Buchweizen

Buchweizen ist in östlichen und fernöstlichen Kulturen bereits seit Jahrtausenden ein bekannter und grundlegender Bestandteil der Küche. In Japan und China wird Buchweizen schon seit mehr als 4.000 Jahren angebaut und heute auf vielfältige Art und Weise eingesetzt. In Japan werden beispielsweise die Nudeln Soba und der Tee Sobacha aus Buchweizen hergestellt.

Heutzutage ist Russland der größte Produzent von Buchweizen. Dahinter folgt mit einigem Abstand China. In diesen Regionen der Welt gilt Buchweizen als Grundnahrungsmittel. Während in Nordamerika die Buchweizenpfannkuchen eine beliebte Spezialität darstellen, ist Buchweizen im westeuropäischen Bereich eher unbekannt.

Dieser Trend hat sich allerdings in der letzten Zeit wieder etwas abgewandelt. Inzwischen gibt es an einigen Orten Buchweizen zu kaufen und die glutenfreie Getreidealternative wird wieder bekannt und beliebt. Es gibt also viele gute Gründe, Buchweizen auszuprobieren und die gesundheitlichen und kulinarischen Vorzüge zu nutzen.

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