Buchweizen- eigentlich gar kein Getreide?

Der Name ist ausnahmsweise mal nicht Programm: Hier erklären wir Dir, weshalb Buchweizen nicht sonderlich viel mit Buchen oder Weizen zu tun hat und zeigen Dir, wie vielseitig einsetzbar er doch ist!

Buchweizen_Facts

Der Name führt schon etwas hinter´s Licht: Buchweizen hat nicht sonderlich viel mit Buchen oder Weizen zu tun. Eigentlich gar nichts. Er ist nicht mal ein richtiges Getreide. Alle verwogenen Fakten erfährst du in diesem Artikel.

Allgemeine Informationen

Herkunft, Geschichte und Merkmale

Der Buchweizen, auch Fagopyrum genannt, gehört zu der Familie der Knöterich-Gewächse und ist eine krautige Pflanze, die 15-16 verschiedenen Arten aufweist. Der bei uns populäre Buchweizen ist in den meisten Fällen der „Echte Buchweizen“, Fagopyrum esculentum. Der Name setzt sich aus dem lateinischen Wort fagus für Buche und dem griechischen Wort pyrus für Weizen zusammen.

Und was hat die Pflanze jetzt mit der Buche zu tun? Eigentlich nichts, bis auf die Tatsache, dass die Achäne der Pflanze (eine besondere Form der Nussfrucht und letztendlich das, was wir von der Pflanze verzehren) starke Ähnlichkeit zu den Bucheckern der Rotbuche aufweist.

Der Buchweizen wird in Japan schon seit 3500 Jahren und in China bereits seit 4600 Jahren angebaut. Die erste Erwähnung in Österreich war im Jahre 1442 unter anderem im Jauntal, wo es auch heute noch als traditionelles Lebensmittel gilt. Die heutzutage größten Produzenten sind mit Abstand Russland und China.

Ernährungsphysiologie

Bei Buchweizen denkt man natürlich an Weizen und somit an Gluten. Aber der Name täuscht. Er ist nämlich nicht mal ein Getreide und absolut glutenfrei. Neben Quinoa und Amaranth zählt es zu den sogenannten Pseudogetreiden.

Was den Samen außerdem so besonders macht, ist sein hochwertiges Protein und sein hohes Aminosäurespektrum, bei dem besonders Lysin als erwähnenswert gilt (499 mg/100 g). Neben dem hohen Ballaststoffgehalt (3,7 g/100 g) enthält Buchweizen außerdem sehr viel Magnesium (85 mg/100 g) und kann mit einem hohen Gehalt an B-Vitaminen glänzen (Vitamin B5 (1200.00 µg/100 g, Vitamin B6 (580.00 µg/100 g).

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100 g):

  • Brennwert (kcal): 346
  • Fett: 1,7 g
  • Kohlenhydrate: 71 g
  • Eiweiß: 9,8 g

Verwendung

Die Verwendung ist von Kultur zu Kultur sehr vielseitig. So wird das Pseudogetreide in Japan zum Beispiel hauptsächlich zu Buchweizennudeln, den sogenannten Soba, verarbeitet oder auch als Buchweizentee (Sobacha) genossen. In Nordamerika hingegen sind die Buchweizen-Pancakes mit Ahornsirup ein sehr beliebtes Gericht.

Buchweizen lässt sich im Allgemeinen als Graupe, als Grütze, als Grieß, in Form von Buchweizenmehl, in Form von Buchweizenflocken oder einfach als geschälter und gekochter Samen verzehren. So kann der geschälte Samen genau wie Reis oder Quinoa als Beilage, als Füllung, als süße Speise oder auch Risotto genossen werden. Jedoch kann man aus Buchweizenmehl ebenso super Pfannkuchen/Pancakes oder auch andere Gebäcke zaubern. Der Kreativität sind hier absolut keine Grenzen gesetzt. Da Buchweizenmehl glutenfrei ist, kann dieser als auch super als Alternative dienen, wenn man Gluten nicht verträgt oder bewusst darauf verzichten möchte.

Rezepte

Buchweizen-Macadamia-Pudding

Buchweizen-Amaranth-Pancakes

 

Tags: Wiki, Körner
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