Azukibohne - die rote Vitaminbombe

Azuki_Titel

Azukibohnen sind in der asiatischen Küche längst zu einem festen und vorallem beliebten Bestandteil geworden, denn die roten Bohnen haben nicht nur einen angenehmen süßlichen Geschmack und eignen sich deshalb bestens für kleine Leckereien, sondern sind zudem noch eine geheime Fundgrube vieler Vitamine und Mineralstoffe. Was es sonst noch so über die Azuki zu wissen gibt, erfahrt ihr wie immer hier!

Herkunft, Anbau und Herstellung

Die Azukibohne gehört der Gattung Vigna der Familie der Hülsenfrüchtler an. Sie ist eng mit der Mungbohne verwandt, aus welcher man die sogenannten Sojasprossen gewinnt. Ihren Ursprung hat die Azukibohne größtenteils im ostasiatischen Raum, vorallem in Japan, China und Korea. Die ältesten Belege für die Züchtung der Azukibohne gehen auf das 8. Jahrhundert zurück. Inzwischen wird die Bohne auch außerhalb Asiens angebaut, wie beispielweise in Südamerika, den Südstaaten der USA, sowie in einigen Gebieten Afrikas. Normalerweise befinden sich ihre Anbaugebiete zwischen 40°N und 45°N, doch die Kultur der Pflanze kann auch bei bis zu 48°N vollzogen werden.

Der Temperaturanspruch der Pflanze fällt zwar nicht sonderlich hoch aus, dennoch sollte die Jahresdurchschnittstemperatur für ein optimales Wachstum zwischen 15°C bis 30°C liegen. Außerdem sollte Frost vermieden werden, da der Strauch auf diesen empfindlich reagiert.

Die Anthese kann bis zu 40 Tage dauern, wobei die Blüten der Pflanze im unteren Bereich des Stängels zuerst anfangen zu blühen. Der Prozess des Aufkeimens der Blüten zieht sich dann langsam nach oben. Die reifen Früchte des Hülsenfrüchtlers haben eine satte rote Färbung und einen charakteristischen weißen Streifen, welcher sich der Länge nach über die Bohne erstreckt.

Ernährungsphysiologie

 Azuki_Facts

Nicht nur verfügen Azukibohnen über eine hohe Menge an Kalium (1254 mg pro 100 g Frucht) und über eine Vielzahl an Vitaminen (überwiegend Vitamine der B-Kategorie – B1, B2, B3, B6) und Mineralstoffen, sondern auch über Ballaststoffe, welche für den menschlichen Organismus leicht verwertbar sind. Diese Ballaststoffe können dem Cholesterinspiegel helfen und die Verdauung regulieren, als auch Verstopfungen lösen. Magnesium und Mangan (pro 100 g Frucht 127 mg bzw, 1,7 mg) – ebenfalls Stoffe, die relativ reichhaltig in Azukibohnen enthalten sind, können sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken und arbeiten der Übersäuerung des Körpers entgegen. Darüber hinaus verfügen die kleinen Bohnen über eine große Menge an Proteinen, welche nicht nur bei der Senkung des Blutzuckerspiegels hilfreich sind, sondern auch bei der Gewichtsreduktion von nicht geringem Nutzen sein können.

 

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100 g Bohnen, trocken):

  • Brennwert (kcal): 444
  • Fett: 31,1 g
  • Kohlenhydrate: 4,5 g
  • Eiweiß: 21,2 g

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100 g Bohnen, gegart):

  • Brennwert (kcal): 128
  • Fett: 0,1 g
  • Kohlehydrate: 24,8 g
  • Eiweiß: 7,5 g

Verwendung

Azukibohnen werden in Asien vorzugsweise als Zutat für die Herstellung von Süßwaren und Konfekt verwendet. Allerdings werden sie nicht nur in verarbeiteter Weise verkauft, sondern sind ebenfalls frisch und getrocknet käuflich. Auch in Form von Pulver und Mehl sind sie erwerbbar. Als eines der bekanntesten Produkte, zu denen die kleinen Bohnen verarbeitet werden, zählt Anko (jap. Bohnenpaste). Diese wird oftmals als Füllung verschiedener Teigwaren eingesetzt.

Zudem kommen Azukibohnen in der traditionellen chinesischen Medizin zum Einsatz. Dort gelten sie als ein Heilmittel für Erkrankungen des Harn- und Geschlechtssystems.

 

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