Apfel - die vielseitige Nummer eins

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Er ist das Lieblingsobst in Deutschland: der Apfel. Pro Jahr kommen die Deutschen auf einen Konsum von rund 25 kg Äpfel pro Kopf! Das ist mehr als in jedem anderen Land Europas. Was macht ihn so beliebt? Und welchen Apfel verwendet man am besten wofür?

Allgemeine Informationen

Herkunft, Anbau und Merkmale

Ursprünglich stammt der Apfelbaum aus Mittelasien. Bis heute kann man dort Wildformen in den Bergen finden. Die ersten Tafeläpfel gelangten schließlich auf den Straßen des römischen Reiches nach Mitteleuropa. Der Apfel ist der älteste kultivierte Baum in Europa. Bereits im Mittelalter wurden Apfelbäume gezielt angebaut.

Der Apfel gehört zur Familie der Rosengewächse, wie auch Birnen, Kirschen, Pflaumen oder Rosen. Die Frucht des Apfelbaums, der Apfel, kann eine Dicke von 3 bis 5 Zentimeter erreichen.

In Deutschland hat der Apfelanbau einen hohen Stellenwert in der Landwirtschaft. Es sind landesweit rund 2.000 verschiedene Sorten bekannt, wovon etwa 20 Sorten im Handel erhältlich sind. Die Färbung von Äpfeln ist breit gefächert von gelb über rot bis grün.

Apfelbäume sind hervorragende Gartenbäume mit wunderschönen, weiß-roten Blüten. Die Ernte der Äpfel erfolgt im Herbst, je nach Sorte, zwischen Juli und Oktober. Sie werden auch heute noch vorwiegend von Hand geerntet. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Apfel eine harte, glatte Schale hat.

Geschmack

Die Lieblingssorte der Deutschen ist der sogenannte Elstar Apfel. Weitere beliebte Sorten heißen Braeburn, Jonagold, Royal Gala, Pink Lady, Golden Delicious, Boskop, Granny Smith oder Topaz. Für jeden Geschmack und Anlass gibt es die perfekte Apfelsorte.

Genauso wie es die unterschiedlichsten Sorten gibt, gibt es verschiedene Aromen, durch die sich die jeweiligen Sorten auszeichnen. Himbeer-, Muskat- oder Ananasaromen sind nur einige Beispiele dafür. Das natürliche Aroma eines Apfel lässt sich intensivieren durch die Zugabe von Zimt oder Zitrone. Grüne Äpfel haben normalerweise einen säuerlichen Geschmack, während rote Äpfel süßer schmecken.

Ernährungsphysiologie

Wer hat nicht schon einmal das alte englische Sprichwort „An apple a day, keeps the doctor away.“ gehört? Demnach reicht es, jeden Tag einen Apfel zu essen, um gesund zu bleiben. Ist das ganze nur eine veraltete Weisheit oder steckt dahinter wirklich das Rezept zu ewiger Gesundheit?

Äpfel enthalten viele Ballaststoffe, die zu einer gesunden Verdauung beitragen können. Sie sind kalorienarm, enthalten viel Wasser (85 g /100 g), sind reich an Vitamin C (12 mg/100 g) und haben einen hohen Kaliumgehalt (120 mg/100 g). Beim Verzehr sollte darauf geachtet werden, die Schale mitzuessen, weil in ihr die wichtigsten und meisten Bestandteile stecken.

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100 g, frisch):

  • Brennwert (kcal): 54
  • Fett: 0,6 g
  • Kohlenhydrate: 11,4 g
  • Eiweiß: 0,3 g
  • Ballaststoffe: 2 g

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100 g, getrocknet):

  • Brennwert (kcal): 245
  • Fett: 1,6 g
  • Kohlenhydrate: 55,4 g
  • Eiweiß: 1,4 g
  • Ballaststoffe: 11,2 g

Verwendung

Äpfel sind vielseitig einsetzbar. Sie sind nicht aus der Küche zu denken und können, sowohl herzhafte, als auch süße Speisen in wahre Geschmacksexplosionen verwandeln.

Verwendung frischer Äpfel

Äpfel sind ein toller Snack für Zwischendurch. Außerdem eignen sie sich hervorragend in süßen und herzhaften Salaten, als Saft, in Smoothies, alkoholischen Getränken, Mus, Püree, Gelee, Essig oder Kompott.

Frische Äpfel kann man auch zum Backen oder Kochen benutzen. Der allseits beliebte Bratapfel ist ein köstliches Dessert in der Weihnachtszeit. Apfelkuchen sind in allen erdenklichen Variationen bekannt.

Leidenschaftliche Köche wissen den Apfel in der Küche hoch zu schätzen. Sie geben passende Aromen oder wirken ergänzend bei der Zubereitung von Braten, Soßen, Fischgerichten oder Eintöpfen. Sie runden Mahlzeiten wunderbar ab und geben den Gerichten das gewisse "Etwas".

Ein Tipp ist es, alte, schrumplige Äpfel nicht wegzuschmeißen, sondern diese, trotz Schönheitsfehlern, für Mus oder Kuchen zu verwenden.

Bei der Zusammenstellung der Zutaten für ein Gericht lohnt sich die gründliche Auswahl der passenden Apfelsorte. Manche Sorten zerfallen beim Kochprozess, andere behalten ihre Form bei. Daher sollte man den Unterschied zwischen „Koch-„ und „Essäpfeln“ beachten.

Verwendung getrockneter Äpfel

Getrocknete Apfel, in Form von Apfelringen oder Apfelchips, sind ein beliebter Snack. Sie eignen sich aber auch als Zugabe in Salaten, Müslis oder Kuchen. Generell ist der Kreativität hier keine Grenze gesetzt.

 

Tags: Wiki, Früchte
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