Amaranth - Das Power-Korn

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Mittlerweile ist Amaranth zumindest vom Hören den allermeisten bekannt. Das Pseudogetreide ist zwar schon steinalt, ist aber für lange Zeit in Vergessenheit geraten. Erst als das Gesundsheitsbewusstsein der Bevölkerung im Verlauf der letzten Jahre stark angestiegen ist, wurde Amaranth ihre wohlverdiente Aufmerksamkeit zu Teil.

Allgemeine Informationen

Wie schreibt man es denn jetzt eigentlich richtig? Amaranth oder Amarant? Die unterschiedlichen Schreibweisen können durchaus zu Verwirrungen führen, deswegen vorab schon mal die Antwort: Beides ist korrekt! Wie man das Trend-Food schreiben möchte, ist einem also gänzlich selbst überlassen. Der Name selbst stammt aus dem Griechischen und bedeutet in etwa "unvergänglich". Es ist dennoch beeindruckend, dass sich die über 9000 Jahre alten Samen auch heutzutage solch großer Beliebtheit erfreuen.

Herkunft & Anbau

Amaranth gehört zu der Familie der Fuchsschwanzgewächse, genauer gesagt wachsen die kleinen Samen am sogenannten Garten- Fuchsschwanz. Die 60 bis 70 Arten die es mittlerweile gibt, können mit Ausnahme der Antarktis auf allen Kontinenten vorkommen. Besonders gut gedeiht Amaranth aber in warmen und trockenen Gegenden. Da die Samen so winzig sind, wachsen an einer einzigen Pflanze durchschnittlich ganze 50.000 Körner! Umso beeindruckender ist es, dass Amaranth trotzdem per Hand geerntet wird.

Schon bei den Inkas wurde Amaranth aufgrund seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften als Wunderkorn verehrt. Kein Wunder also, dass es bei den Inka, Azteken und auch Maya als Grundnahrungsmittel gedient hat. Heutzutage wird Amaranth außerdem systematisch in afrikanischen und südamerikanischen Gebieten angebaut, um einer Mangelernährung entgegenzuwirken. Ein weiterer Vorteil der Pflanze: sie wächst und gedeiht wie von allein – sie ist beständig und hat auch kein Problem damit an höher gelegenen Standorten zu wachsen.

Geschmack

Wer das leckere Pseudogetreide noch nicht probiert hat, der sollte das unbedingt nachholen! Es hat einen herzhaften und leicht nussigen Geschmack, bleibt aber dennoch mild! Amaranth schmeckt sowohl kalt, als auch warm sehr gut. Ebenso passt der dezente Geschmack genauso gut zu süßen wie zu herzhaften Gerichten. Ausprobieren lohnt sich also!

Ernährungsphysiologie

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Wusstet ihr, dass Amaranth das noch bekanntere Superfood Quinoa in so mancher Kategorie in den Schatten stellen kann? Denn es punktet unter anderem durch höhere Magnesium- (248 mg), Calcium- (159 mg) und Vitamin B2-Werte (0,2 mg). Vorallem der Eisenanteil (8 mg/100 g) ist außerordentlich hoch, weswegen die Körner besonders Schwangeren und Menschen mit Anämie, also Blutarmut bedingt durch Eisenmangel, ans Herz gelegt werden. Super Nachrichten also!

Durchschnittliche Nährwerte (pro 100g, roh):

  • Brennwert (kcal): 383
  • Fett: 8,8 g
  • davon gesättigte Fettsäuren: 2,1 g
  • Kohlenhydrate: 56,8 g
  • davon Zucker: 1,7 g
  • Eiweiß: 15,8 g
  • Salz: 0,01 g

Verwendung

Das Anwendungsfeld für Amaranth ist schier endlos. Häufig wird es in Kindernahrung verwendet, darüber hinaus wird es aber noch in diversen Müslis, Backwaren und Snacks eingesetzt. Genauso gut kann man Amaranth aber auch einfach als Beilage, im Salat oder in einer guten Gemüsepfanne genießen. Damit aber auch alle enthaltenen Nährstoffe möglichst gut von unserem Körper aufgenommen werden können, sollte man die Körnchen vor dem Kochen einmal gründlich mit heißem Wasser in einem Sieb abwaschen. Alternativ kann man die Samen auch über Nacht in einer Schüssel Wasser stehen lassen. Gut machen sich die Körner übrigens auch in Süßspeisen! Hierzu solltest du unbedingt unser tolles Superfood Rezept für Amaranth Riegel ausprobieren, die eignen sich perfekt als handlicher Snack und liefern gleichzeitig super viele wertvolle Nährstoffe und Vitamine.

Wusstet ihr übrigens, dass man Amaranth nicht bereits gepufft kaufen muss? Das kann man nämlich auch super leicht zuhause selber machen – ohne zusätzliches Fett oder Zucker! Das einzige, was ihr benötigt ist eine beschichtete Pfanne mit dazu passenden Deckel. Hier rein gibt man dann einige wenige Esslöffel der Körner, gerade soviel, dass der Boden knapp bedeckt ist. Hier gilt: Lieber etwas weniger, anstatt zu viel. Wenn man die Pfanne nun für 20-30 Sekunden erhitzt, sollte man merken wie die Samen bereits anfangen aufzupuffen. Anschließend nimmt man die Pfanne mit Deckel von der Hitzequelle und schwenkt sie noch etwas hin und her. Et Voilà, fertig ist der gepuffte Amaranth!

 

Tags: Körner, Wiki
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