Alles, was Du über Avocados wissen solltest

Avocados sind ein echtes Superfood. Der Hype um die Frucht findet sich inzwischen nicht nur im Supermarkt sondern auch als Print auf Shirts und Co. wieder. Ob auch Du die Avocado mit in Deinen Speiseplan einbauen solltest, erfährst Du jetzt.

Woher kommt die grüne Superfrucht?

Die Avocado ist eine Pflanze, die aus der Familie der Lorbeergewächse stammt und ist somit aus botanischer Sicht eine Beere. Wenn Du eine Avocado selbst pflücken möchtest, dann musst Du in den tropischen Regenwald von Mexiko oder Zentralamerika reisen. Heute kannst Du die über 400 Sorten auch in den weltweiten Tropen, wie Israel, Kalifornien, Chile, Peru und Granada finden. Da nicht nur Du, sondern viele Menschen die Avocado lieben, wird sie inzwischen auch in Mitteleuropa angebaut. Da die Avocado sehr klimaabhängig ist, hast Du leider keine Chance, die Avocado einfach in Deinem Garten zu kultivieren. Zudem ist es auch wirtschaftlich keine Option, denn die Avocado braucht sehr viel Wasser, um zu wachsen und zu reifen.

Wieso ist die Avocado eigentlich so gesund?

Vor ein paar Jahren wurde die Avocado Dir noch als absoluter Dickmacher verkauft und war nicht in die tägliche Ernährung einzubauen. Die Avocado enthält zwar viel Fett, aber dieses Fett ist sehr gesund, da es sich um ungesättigte Fettsäuren handelt. Zudem findest Du auch die Vitamine A, D, E und K sowie Carotinoide, Biotin, Folsäure und Kalzium in der Avocado. Alle notwendigen Aminosäuren sind in der Avocado enthalten und dadurch wird die Beere zur richtigen Superfrucht.

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Was solltest Du beim Kauf beachten?

In Deutschland findest Du zwei Sorten von Avocados. Die schwarze Hass Avocado ist intensiver und aromatischer, als die grüne Fuerte. Die Fuerte ist milder im Geschmack und eignet sich deshalb für andere Gerichte, als die Hass. Deshalb solltest Du Dir überlegen, wofür Du die Avocado verwenden möchtest und welche Sorte dann die richtige für Dich ist. Wenn Du die Avocado als Basis für ein Gericht nimmst, das allerdings nicht nach Avocado schmecken soll, wie beispielsweise bei veganer Schokoladenmousse, dann ist die Fuerte die richtige Variante für Dich. Für Avocadogerichte solltest Du die Hass bevorzugen, da Du mehr Geschmack bekommst.

Wie lagerst Du Avocados richtig?

Ein Vorteil von Avocados ist, dass Du sie ziemlich lange lagern kannst. Deshalb ist es eine Option, bei einem guten Angebot richtig zuzuschlagen und Dich mit der Superfrucht einzudecken. Denn Avocados werden unreif geerntet und der Reifeprozess beginnt erst, wenn die Frucht vom Baum genommen wird. Wenn Du gerne Avocados auf Vorrat kaufen möchtest, dann solltest Du darauf achten, dass diese noch unreif sind und die Schale bei Druck kaum nachgibt. Einen Teil der Avocados kannst Du dann im Kühlschrank lagern und so den Reifeprozess verlangsamen. So kannst Du mehrere Wochen auf leckere Avocados zurückgreifen. Solltest Du die Avocado aber die nächsten Tage benötigen, dann lass sie beim Zimmertemperatur liegen. Du bemerkst am Vorabend, dass die Avocado noch zu hart ist, um sie zu verarbeiten? Dann leg die Avocado einfach zu ein paar Äpfeln. Denn Äpfel produzieren ein Reifegas, von dem auch Deine Avocados profitieren.

Wofür Du Avocados benutzen kannst

Du kannst Avocados für unglaublich viele Gerichte verwenden. Grade, seitdem die vegane Küche die Avocado auch als Alternative entdeckt hat, ist die Bandbreite an erprobten Leckereien noch gewachsen. Klassischerweise kommen Avocados in der südamerikanischen sowie mexikanischen Küche vor, die weitaus mehr zu bieten hat, als Guacomole. Darüber hinaus ist die Avocado auch ein Ersatz für viele Lebensmittel und eignet sich deshalb hervorragend, um Deinen Speiseplan bunter zu gestalten und Dich beim Abnehmen zu unterstützen.

Jedoch solltest Du nicht denken, dass Du Avocados nur für herzhafte Gerichte verwenden kannst. Auch als süße Alternative sind Avocados optimal geeignet. Probier doch mal Brownies oder Schokoladenmousse aus, die auf der Basis von Avocado hergestellt sind. Du wirst weder merken, dass Avocado enthalten ist, noch, dass Du eine vegane Alternative anbietest. Auch als Salattopping, Gazpacho oder für Aufläufe eignet sich die Avocado optimal – Stöber doch mal durch unser Food Journal und entdecke die vielen tollen Rezepte mit Avocado.

Also alles super mit der Avocado?

Wenn Du Dich intensiver mit Avocados auseinandersetzt, dann wirst Du merken, dass es auch viel Kritik an der Superfrucht gibt. Das liegt daran, dass der Anbau nicht unbedingt wirtschaftlich ist. Denn die Avocado braucht sehr viel Wasser, um wachsen zu können. Dadurch und durch die vorgegebenen Anbaugebiete ergibt sich die Frage, ob es moralisch vertretbar ist, die Avocado anzubauen. In Peru ist bereits ein großer Fluss ausgetrocknet, weil das Wasser für den Anbau von Avocados genutzt wurde, die exportiert werden.

Tags: Bowls, Früchte
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