Was kannst Du gegen Bauchschmerzen unternehmen?

Der Bauch grummelt oder der Magen zwickt? Was Du bei Bauchschmerzen essen kannst und worauf Du besser verzichten solltest, verraten wir Dir hier.

Ob leichte Magenverstimmung oder mal wieder eine richtig fiese Sommergrippe – manchmal muss man seinen Magen etwas schonen und sollte ihn nicht mit zu schwer verdaulichen Lebensmitteln überfordern.

Schonkost oder leichte Vollkost – was ist das überhaupt?

Wenn der Magen Schwerstarbeit zu leisten hat und es in der Bauchgegend zwickt und grummelt, dann sind Pizza, Pommes und Co nicht unbedingt die beste Idee. Wenn Du Deinem Körper in einer angeschlagenen Phase etwas Gutes tun und Dein Verdauungssystem entlasten möchtest, dann solltest Du gezielt auf Schonkost oder leichte Vollkost umsteigen. Dazu zählen magenschonende und gut bekömmliche Lebensmittel. Sie können Deinem Körper dabei helfen, sich schneller zu erholen und manchmal auch das subjektive Wohlbefinden deutlich verbessern.

Wann solltest Du auf schonende Lebensmittel zurückgreifen?

Immer dann, wenn Dein Verdauungstrakt überbeansprucht oder sogar bereits beeinträchtigt ist, empfiehlt es sich die Heilung mittels Schonkost voranzutreiben. Schonkost ist zwar keine medizinische Therapie – bestimmte Lebensmittel können dennoch deutliche Veränderungen im Organismus bewirken. Bei Beschwerden wie einem Magen-Darm-Infekt, bei Bauch.- bzw. Magenschmerzen oder bei einem unangenehmen Völlegefühl, Übelkeit und Erbrechen, sowie bei Blähungen, bei Menstruationsbeschwerden, Verdauungsproblemen, wie Verstopfung oder Durchfall und bei Sodbrennen, ist eine magenschonende Diät immer empfehlenswert.

Welche Lebensmittel eignen sich bei Magen-Darm-Beschwerden?

Es gibt eine Menge Lebensmitteln, die lecker, bekömmlich und gesund sind. Trotz der eher tristen Bezeichnung „Schonkost“ muss der Genuss dabei nicht auf der Strecke bleiben.

Abwarten und Tee trinken

Für die Kaffee-Junkies ist das wohl die größte Herausforderung, aber bei Bauchbeschwerden solltest Du morgens lieber keinen Kaffee trinken und stattdessen zu einem beruhigenden Tee wie Fenchel-, Kamillen- oder Minztee greifen. Der Kaffee ist tendenziell eher sauer, was den Magen zusätzlich reizen kann. Die anregende Wirkung des Koffeins kann zudem mehr Darmbewegungen verursachen, was z. B. bei Durchfall kontraproduktiv ist. Auch bei Früchtetee ist je nach Beschwerdebild Vorsicht geboten: Viele Früchtetees sind sehr sauer und reizen, ähnlich wie Kaffee, Deinen Magen. Bei Übelkeit, Erbrechen und Sodbrennen also lieber beim Kräutertee bleiben!

Obst und Gemüse ist doch immer gut, oder?

Fast immer! Im Falle dessen, dass Du an Blähungen und Völlegefühlen leidest, solltest Du stark blähende Lebensmittel wie etwa Bohnen, Hülsenfrüchte oder Kohl besser erstmal nicht essen. Auch die Zubereitung des Gemüses spielt eine wichtige Rolle! Besser ist es, gut bekömmliches Gemüse wie Möhren, Fenchel, Erbsen oder Kürbis nicht zu fettig zuzubereiten. Am besten ist es, alles nur anzudünsten oder schonen zu garen. Achte auch darauf, dass Du das Gemüse nicht zu heiß garst oder blanchierst, denn hier könnten Vitamine verloren gehen, die Dir bei der Regeneration behilflich sein können. Bei Verstopfung eignen sich Pflaumen, Äpfel oder Datteln besonders gut, um die Darmaktivität anzuregen. Bei Durchfall hingegen lieber darauf verzichten und bestenfalls zu Bananen greifen. Diese enthalten wertvolles Kalium, was bei starkem Durchfall und Erbrechen manchmal verloren geht und für Elektrolytstörungen sorgen kann.

Milchprodukte, Fleisch und Fisch?

Auch hier gilt: Weniger Fett ist mehr! Fett ist besonders schwer verdaulich und verlangt Deinem Körper ziemlich viel Anstrengung ab. Daher solltest Du lieber zu Magerquark, fettarmer Milch oder pflanzlicher Milch greifen. Reis, Grieß, Zwieback und alles was eher kohlenhydratlastig und am besten aus feinem Mehl besteht ist gut bekömmlich. Auch bei Fisch und Fleisch gilt dasselbe Prinzip: Greife lieber zu fettarmen Alternativen. Keine gute Idee sind Aal, Makrele oder Frittiertes. Gut hingegen sind mageres Hühnchen, Rind oder Kalb.

Was musst Du sonst noch beachten?

Egal um welche Magenbeschwerden es sich handelt – scharfe Gewürze oder extrem säurehaltige Nahrungsmittel solltest Du lieber erst einmal nicht verzehren. Kohlensäurehaltige Getränke, Nüsse oder Steinobst sind ebenso wenig Teil einer magenschonenden Ernährung. Wichtig ist es stets viel zu trinken um Deinen Körper einerseits gut durchzuspülen und andererseits einem Flüssigkeitsmangel entgegenzuwirken. Außerdem kann es hilfreich sein, viele kleine Portionen statt wenigen großen zu essen. Das hält Deinen Darm auf Trapp, überfordert ihn aber nicht.

Tags: korotipps
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