Vegane Fleischalternativen

Erfahre mehr darüber welche Gründe für vegane Fleischalternativen sprechen und was es mit Tempeh, Tofu und Co. auf sich hat!

Vegane Fleischalternativen findest Du mittlerweile in jedem gut sortieren Supermarkt und sogar im Discounter. Die Nachfrage nach pflanzlichem Fleischersatz scheint somit definitiv vorhanden zu sein. Falls Du noch etwas skeptisch bist und Dich fragst, ob Tofu es tatsächlich mit einem Wiener Schnitzel aufnehmen kann, erfährst Du jetzt alles über vegane Alternativen zu Fleisch.

Das große Warum?

Warum Fleischalternativen, wenn es doch echtes Fleisch gibt? So oder so ähnlich lautet ein bekanntes Argument gegen den Konsum von Fleischersatz. Und zugegeben – Fleischalternativen ersetzen kein Fleisch. Der bekennende Fleischesser wird es mitunter schwer haben den pflanzlichen Produkten etwas abzugewinnen. Letztlich musst Du selbst entscheiden, ob pflanzliche Varianten für Dich in Frage kommen. Es sprechen jedoch einige Gründe für die veganen Produkte:

Hoher Eiweißgehalt

Gerade Soja steckt voller Proteine! Auf 100 Gramm kommen etwa 36 Gramm Proteine. Zum Vergleich: Das typische Sportlerlebensmittel Hühnchen hat hingegen nur rund 27 Gramm auf die gleiche Menge. Wenn es Dir also auf eine eiweißreiche Ernährung ankommt und Du Deinen Muskelaufbau unterstützen möchtest, dann sind Sojaprodukte, wie etwa geräucherter Tofu, eine gute Wahl.

Ressourcenschonend

Veganes „Fleisch“ ist nicht eindeutig besser für die Umwelt, aber unter Umständen ressourcenschonender. Nicht zu bestreiten sind die oftmals langen Transportwege der Sojaprodukte. Jedoch wird die Umwelt regional betrachtet durch die Massentierhaltung deutlich überstrapaziert. Mit dem Umstieg auf Veganes, kann dieser Entwicklung entgegengewirkt werden.

Aus Tierliebe

Für viele Veganer der Leitgedanke: Kein Konsum von tierischen Produkten aus ethisch-moralischen Gründen. Dass Tiere geschlachtet und zu Lebensmitteln verarbeitet werden wird wohl kaum so schnell verhindert werden, denn dafür gibt es eine noch zu hohe Nachfrage. Allerdings kannst Du Dich dazu entscheiden, den Konsum von Tierischem persönlich abzulehnen und damit zumindest zu mehr öffentlichem Bewusstsein beitragen.

Welche veganen Fleischalternativen gibt es für Dich?

Überzeugt? Musst Du nicht sein - auch wenn Du Fleisch isst, bringen die Fleischalternativen eine leckere Abwechslung in Deine Küche. Hier ein paar leckere Möglichkeiten für alle Neugierigen:
Vegane_Fleischalternativen

Tempeh

Tempeh stammt ursprünglich aus Indonesien und besteht im Grunde aus Soja. Die Sojabohnen werden dafür zunächst erhitzt und im Anschluss fermentiert. Fermentieren bedeutet hier, dass den Bohnen eine besondere Art von Schimmelpilz zugesetzt wird. Dieser sorgt für einen kräftigen Geschmack. Keine Sorge – genau wie beispielsweise beim Blauschimmelkäse ist der Schimmelpilz zum Verzehr geeignet und nicht gefährlich. Durch den Schimmelpilz erhält Tempeh nicht nur einen sehr kernigen, runden und intensiven Geschmack, sondern er sorgt auch dafür, dass die in der Sojabohne enthaltenen Proteine schnell und effektiv aufgeschlüsselt und verwertet werden können. Aufgrund seiner festen Konsistenz eignet sich Tempeh zum Beispiel als veganes Burger-Patty oder als Proteinquelle im Salat.

Seitan

Seitan ist neben Tofu wohl die bekannteste Fleischalternative. Seitan (umgangssprachlich auch „Weizenfleisch“ genannt) besteht aus Weizen, was zum Problem für Gluten-Allergiker werden kann. Daher solltest Du bei einer Glutenunvertäglichkeit lieber auf eine andere Fleischhalternative zurückgreifen. Seitan besticht durch seinen hohen Eiweißgehalt, ohne dabei die Cholesterinwerte in die Höhe zu treiben. Ursprünglich kommt er aus Japan. Dort wird das Weizenfleisch gerne pur oder in Gemüsepfannen gegessen. Da Seitan eine sehr feste und fleischähnliche Konsistenz hat, kommt er dem Fleisch zumindest in seiner Beschaffenheit am nächsten. Du kannst ihn z. B. als Wurstersatz auf Brot und Pizza oder als Schnitzelalternative verwendet werden.

Tofu

Die Mutter der veganen Fleischalternativen: Tofu! Tofu besteht aus gepresster Sojamilch und stammt ursprünglich aus China. Das Herstellungsverfahren ist ähnlich wie bei Käse. Tofu hat sehr viele Gesichter. Es gibt den klassischen Tofu, quasi pur und ohne weitere Bearbeitung, den Seidentofu, der flüssiger ist und eher an Quark erinnert, sowie schließlich den Räuchertofu, der im Grunde genommen klassischer Tofu in geräucherter Form ist. Letzterer wird, wie der Name schon vermuten lässt, traditionellerweise über Buchenholz geräuchert. Das lässt  ihn schön rauchig, kräftig und herzhaft schmecken. Räuchertofu kann zum Beispiel das Fleisch im asiatischen Curry ersetzen, gegrillt werden, als Salateinlage dienen oder im Ofen gebacken werden.

Bohnen

Zu guter Letzt eine eher unbekannte Variante – Bohnen. Die mehlige aber dennoch klebrige Konsistenz verschiedener Bohnen macht sie zum idealen Fleischersatz. Aus Kidneybohnen, Mungobohnen oder schwarzen Bohnen kannst Du z. B. tolle Patties herstellen. Dafür musst Du die Bohnen zunächst einweichen und mit Eiersatzprodukten, sowie Gewürzen zu einer homogenen Masse verarbeiten, anbraten, fertig!

 

Wir wünschen Dir viel Spaß beim Ausprobieren!

Tags: korotipps
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