Tee selber machen

Tee trinken und Plätzchen naschen – so mögen wir die Vorweihnachtszeit doch am liebsten. Wie Du Dir Deinen Tee ganz einfach selbst herstellen kannst und was es dabei zu beachten gibt, verraten wir Dir hier.

Das im Handel erhältliche Teesortiment ist mittlerweile wirklich umfangreich. Vom klassischen Ostfriesentee, über exotische Mango-Maracuja-Mischungen bis hin zu ausgefallenen Variationen wie etwa Lakritz-Tee, findet man dort eigentlich alles, was das Teeliebhaberherz höher schlagen lässt. Doch gerade in der kalten Jahreszeit kann es durchaus auch Spaß machen, sich seinen eigenen Tee zu kreieren. Denn so kannst Du Dir ganz individuelle Mischungen zusammenstellen und hast nebenbei auch noch eine tolle Beschäftigung, für diese fiesen, dunklen, kalten Sonntagnachmittage.

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1) Die Vorbereitung: Frisch oder getrocknet

Bevor Du richtig loslegen kannst, solltest Du Dich für eine Variante entscheiden. Möchtest Du frische Kräuter und Früchte überbrühen, oder diese zunächst einmal trocknen? Solltest Du Dich für erstere Methode entscheiden, musst Du vorab wissen, dass Dein Tee dann vergleichsweise weniger intensiv schmecken wird. Einige Kräuter wie Minze, Salbei, Zitronenmelisse, Thymian oder Rosmarin haben aber von Natur aus schon ein sehr starkes Aroma, sodass sich diese Kräuter durchaus auch für die Verarbeitung „pur“ eignen. Für alle anderen Kräuter bzw. Früchte, empfehlen wir Dir, dass Du sie zunächst trocknest.

2) Die (schwere) Entscheidung: Zutaten auswählen

Wenn Du Dich für die Trockenvariante entschieden hast, kannst Du nun mit der Zutatenauswahl weitermachen. Hier ist Deiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Ob Ingwer, Apfel-Chili, Lavendel oder eine simple Früchtemischung – erlaubt ist, was gefällt. Als besondere Note kannst Du in die getrocknete Mischung später auch noch Gewürze, wie etwa Zimt, beimengen.

Einige spannende Mischverhältnisse schlagen wir Dir an dieser Stelle vor:

  • Orientalisch-fruchtig-scharf: Datteln, Apfel, Ingwer, Rosinen, Kardamom, Zimt
  • Fruchtig-süß-weihnachtlich: Apfel, Zimt, Zitronenschalen, Orangenschalen, Hibiskus, Hagebutten
  • Frisch-gesund-grün: Pfefferminze, Fenchel, Lavendel, Zitrone

3) Das Trocknen: Im Backofen oder an der Luft

Jetzt geht es richtig los: Kräuter klein schneiden oder mörsern und für eine Trocknungsmethode entscheiden. Wenn Du ungeduldig bist, kannst Du die Kräuter auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten und dann bei wenig Hitze (50-70 Grad) für etwa 7 Stunden austrocknen. Wenn Du die traditionelle Variante bevorzugst und ein wenig mehr Geduld aufbringen kannst, dann lege die Kräuter z.B. auf einem Schneidebrett aus und verstaue dieses an einem warmen, dunklen, trockenen Ort. Hierfür kannst Du beispielsweise einen Schrank, oder - falls vorhanden und nicht feucht – den Dachboden nutzen. Auch neben der Heizung kannst Du die Kräuter platzieren. Lasse sie dort für etwa 2 bis 3 Tage und achte darauf, dass sich kein Schimmel bildet.

4) Fast fertig: Abfüllen und Aufbewahren

Die getrockneten Zutaten kannst Du nun entweder in kleine Teebeutelchen füllen und oben gut verschließen, oder sie in ein großes, verschließbares Gefäß umfüllen. Wichtig ist, dass so wenig Luft wie möglich an die Mischung kommt, da sie sonst ihr Aroma verliert. Danach kannst Du wie gewohnt den Tee mit kochendem Wasser aufbrühen.

5) Die Vor- und Nachteile: Selber machen oder kaufen?

Tee selber machen ist, wie Du gesehen hast, sehr zeitintensiv und nichts für Ungeduldige. Die vergleichsweise lange Zubereitungszeit kann sowohl Vorteil, als auch Nachteil sein. Die einen lieben es, den ganzen Prozess mitverfolgen zu können und sich dabei auf das Endergebnis zu freuen. Andere wiederum verstehen die ganze Warterei nicht und haben lieber sofort die fertige Tasse Tee in der Hand. Daher ist maßgeblich, ob Du an dem Entstehungsprozess interessiert bist oder ob Du einfach nur Deinen Tee möchtest.

Des Weiteren kann man durch die eigene Herstellung natürlich deutlich individuellere und personalisiertere Kreationen zaubern. Außerdem weißt Du so ganz genau, was alles in Deinem Tee enthalten ist und weißt um den Herstellungsprozess Bescheid. Die eigene Herstellung hat zudem den Vorteil, dass Du Zutaten, die Dir nicht schmecken, aber üblicherweise in Mischungen enthalten sind, einfach weglassen kannst.

Schön sind selbstgemachte Teemischungen nicht nur für Dich selbst, sondern beispielsweise auch als Geschenk. So kannst Du jemandem eine ganz persönliche Freude machen und Deine Mischung dazu noch hübsch verpacken und gestalten.

Nicht zuletzt ein Kriterium: die Kosten. Guter Tee kann oftmals auch seinen Preis haben. Falls Du Dich dafür entscheidest Deine eigenen Zutaten zu beschaffen, oder diese gar selbst anzupflanzen, wird es für Dich preislich natürlich um einiges günstiger.

Fazit: 

Du siehst also, Tee selbst herzustellen kann ein spannendes und spaßiges Erlebnis sein und hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Solltest Du Dich allerdings dazu entschließen, Deinen eigenen Tee zu mischen, dann wirst Du garantiert ein tolles Ergebnis erzielen.

Tags: korotipps
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