So gelingt's - Blumenkohl richtig kochen!

Der Blumenkohl als wahres Allroundtalent in der Küche bietet vielseitige Zubereitungsweisen an und wir erklären Dir, wie Du diese meistern kannst!

Blumenkohl ist gesund, aber nicht jedermanns Sache. Dabei ist er ein wunderbares Gemüse, das nicht nur hochwertige Nährstoffe enthält, sondern sich auch vielseitig zubereiten lässt. Er ist ein wahrer Allrounder in der Küche. Mit ihm kannst Du Komponenten, die beispielsweise viele Kohlenhydrate enthalten, zur Abwechslung auch einfach mal durch Blumenkohl ersetzen, ohne dabei auf den guten Geschmack verzichten zu müssen. Allerdings sind die gesunden Alternativen aus Blumenkohl nur dann wirklich gut, wenn Du nicht das Gefühl bekommst, dass Du auf etwas verzichten musst. Deshalb ist es wichtig, dass Du für jede Variante den Blumenkohl richtig zubereitest. Wie Du das am besten machst, erklären wir Dir hier!

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Ab in den Kochtopf! Wie Du Blumenkohl als klassische Beilage zubereitst

Wenn Du Blumenkohl als klassische Beilage zubereiten willst, dann solltest Du den Blumenkohl in gleichmäßige Röschen zerteilen. Am besten entfernst Du hierfür die äußeren Blätter und schneidest den Blumenkohl in Viertel. Dann entfernst Du den Strunk und erhältst somit feine Röschen, die gleichmäßig garen. Diese solltest Du dann in kaltem Wasser waschen. Dann setzt Du einen Topf mit ausreichend kochendem Salzwasser auf den Herd und gibst den Blumenkohl erst hinein, wenn das Wasser kocht. Nach 5 bis 10 Minuten ist Dein Blumenkohl fertig und Du kannst ihn dann als Beilage mit einer entsprechenden Soße servieren. Das Kochwasser für den Kohl kannst du übrigens gut als Grundlage für Soßen oder auch Suppen nehmen, denn viele wertvolle Vitamine des Blumenkohls lösen sich beim Kochen vom Kohl und gelangen ins Wasser.

Tipp:

Eine tolle Alternative ist Blumenkohlpüree. Dafür kochst Du den Blumenkohl direkt in ausreichend Milch oder auch in Brühe. Auch hier reichen 5 Minuten, um den Blumenkohl weich zu garen. Wenn der Blumenkohl weich ist, dann kannst Du etwas Butter hinzugeben und den Blumenkohl stampfen oder am besten mit dem Pürierstab mixen. Anschließend kannst Du das Püree mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss mischen. Und wenn Du es schärfer magst, dann passen Chilliflocken besonders gut dazu! Und wenn Du etwas mehr Geschmack in den Kohl bekommen möchtest, kannst Du ihn auch in einer Gemüsebrühe kochen, anstatt in Salzwasser. 

Unsere Top 5 alternativen Zubereitungsmethoden

  1. Dünsten

Um den Blumenkohl zu dünsten, solltest Du den Blumenkohl von den Blättern befreien und in Röschen teilen. Dann gibst Du einen Esslöffel gutes Öl in Deinen Topf und bratest den Blumenkohl für eine Minute an. Danach gibst Du so viel Wasser hinzu, bis der gesamte Blumenkohl zur Hälfte mit Flüssigkeit bedeckt ist und lässt ihn dann für 8 bis 10 Minuten köcheln. Wichtig ist, dass Du den Deckel nicht abnimmst, da der Blumenkohl durch den Wasserdampf im Topf gart. Dabei solltest Du das Wasser nicht salzen.

Eine Alternative ist auch ein Dampfgarer oder ein entsprechender Topfeinsatz. In diesen bereitest Du den Blumenkohl so zu, wie es in der Anleitung beschrieben wird.

Tipp:

Wenn Du den Blumenkohl dünstest, dann kannst Du ihn für einen Pizzaboden oder auch für Salate verwenden. Der Vorteil bei dieser Zubereitungsmethode ist, dass dabei keine Nährstoffe verloren gehen und Du gleichzeitig eine leckere Alternative bekommst. Für einen leckeren Pizzateig gibst Du den gedünsteten Blumenkohl in den Mixer und fügst im Anschluss zwei Eier und etwa 150 Gramm Käse hinzu. Danach kannst Du die Masse noch nach Belieben würzen, sie dann in Form eines typischen Pizzabodens auf dem Backpapier verteilen und abschließend für 15 Minuten bei 180 Grad Umluft im Ofen backen. Jetzt kannst Du alles darauf geben, was Du gerne auf Deiner Pizza isst und im Anschluss backst Du die Pizza nochmal für 10 Minuten. Den gedünsteten Blumenkohl kannst Du aber auch super als Zutat für Deinen Salat verwenden. Dabei sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt.

  1. Backen und rösten

Auch gebackener und gebratener Blumenkohl ist wirklich lecker. Dafür zerlegst Du den Blumenkohl in Röschen und wäschst diese gründlich. Dann solltest Du den Blumenkohl etwas marinieren, damit er ausreichend Geschmack annimmt. Besonders gut geht das, wenn Du dafür den Blumenkohl mit der Marinade vakuumierst oder es in einem Plastikbeutel in den Kühlschrank legst. Darin sollte der Blumenkohl mindestens 2 Stunden ziehen, am besten sogar über Nacht, um alle Aromen und den vollen Geschmack anzunehmen. Ein hochwertiges Öl Deiner Wahl mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss, eignen sich hierfür beispielsweise sehr gut. Danach gibst Du die Röschen in eine Auflaufform und lässt den Blumenkohl bei 200 Grad im Ofen für 20 Minuten garen. Der Blumenkohl sollte goldbraun sein. Besonders lecker ist es, wenn Du geröstete Nüsse oder auch gehackte Kräuter hinzugibst.

  1. Braten

Wenn Du den Blumenkohl knusprig in der Pfanne brätst, dann bekommt er einen leicht nussigen Geschmack und eignet sich besonders gut in der Kombination mit cremigen Suppen oder Pürees. Dafür solltest Du den Blumenkohl in sehr kleine Röschen brechen und diese nach dem Waschen abtrocknen. In Öl gebraten wird Dein Blumenkohl schön kross und sorgt für ein spannendes Aroma. Du kannst dafür das Öl übrigens auch mit Knoblauch, Chili und Kräutern aromatisieren.

  1. Grillen

Danach schneidest Du ihn in 2 cm dicke Scheiben und legst diese in eine Marinade ein. Dabei kannst Du klassische Fleischmarinaden nehmen aber auch „Rubs“ sind gut geeignet. Auch hier solltest Du dem Blumenkohl etwas Zeit geben, um den Geschmack der Marinade anzunehmen. Wenn Du eine Marinade auf Ölbasis verwendest, dann kannst Du den Blumenkohl direkt auf den Grill legen. Solltest Du aber ein „Rub“ verwenden, dann leg den Blumenkohl lieber in eine Grillschale oder Pinsel ihn dünn mit Öl ein. Danach grillst Du den Blumenkohl so lange, bis er braun ist. Mit leckeren Soßen, Kräuterquark und Guacamole ein echter Genuss – nicht nur für Vegetarier.

  1. Blanchieren

Durch das Blanchieren hat Dein Blumenkohl noch besonders viele Nährstoffe und das Gemüse bleibt sehr knackig. So kannst Du dafür sorgen, dass ein Salat, eine Gemüsepfanne oder auch die Gemüseplatte zum Dippen besonders gesund wird. Damit Du den Blumenkohl blanchieren kannst, brauchst Du pro 500g Blumenkohl 4 Liter Wasser. Die Röschen solltest Du dann 3 Minuten kochen lassen und dann kommt der Blumenkohl direkt in Eiswasser. Das Eiswasser verhindert, dass Dein Blumenkohl weiter gart.

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Ein echtes Allroundtalent

Wenn Du Dich auch schon immer gesünder ernähren wolltest, aber nicht auf Pizza, Grillen oder auch cremiges Püree verzichten willst, dann ist Blumenkohl eine hochwertige Alternative. Durch ihn nimmst Du nur durchschnittlich weniger Kalorien auf, sondern gleichzeitig eben auch viele wertvolle Nährstoffe. Zudem brauchst Du keine extravaganten Zutaten und die Zubereitung ist schneller, als wenn Du die klassischen Gerichte zubereitest. Dank dem Blumenkohl hast Du nicht nur keine Ausreden mehr, sondern Du erkundest auch neue Geschmackswelten.

Tags: korotipps
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