Naschen ohne Sünde

“Mein Lieblingssport ist Naschen” flüstert die eine Naschkatze der anderen zu. Du kennst das sicher selbst: Wenn Du Dir vornimmst auf Süßigkeiten zu verzichten, rufen sie nach einem.

Doch mach Dir keine Sorgen - Leckereien müssen nicht zwangsweise zusätzlichen Zucker enthalten. Es gibt tolle Snacks die Deine Lust nach Süßem stillen und gleichzeitig von gesunder Natur sind. Außerdem gibt es Mittel und Wege den sogenannten und gefürchteten Sugar Cravings Einhalt zu gebieten. Hier im Artikel haben wir mehrere Tipps, Tricks und Alternativen für Dich aufgeführt.

Was verstehen wir unter Naschen?

Mit dem Thema Naschen verbinden wir gleich Verbotenes oder etwas, dass wir vielleicht lassen sollten. Oft wachsen wir damit auf, dass unsere Eltern es zur Ausnahme machen oder als müsste man es sich erst verdienen. Vielleicht erinnerst Du Dich auch an die Magnum-Werbung in der die verschiedenen Eissorten als 7 Sünden dargestellt waren?

Der deutsche Duden definiert den Begriff wie folgt: “Süßigkeiten o.Ä. (Stück für Stück) genießerisch zu verzehren.” Aha! Es heißt nicht unbedingt, dass es sich um Süßes handeln muss und es geht definitiv um den Genuss!

Woher kommt das Bedürfnis nach Süßem?

Jeder Mensch hat in seiner Mundhöhle tausende Geschmacksknospen. Wir können damit süß, salzig, sauer und bitter unterscheiden. Zusätzlich gibt es die Geschmacksrichtung “umami”, also die Wahrnehmung von würzig-fleischigem. 

Bittere Lebensmittel versuchen wir gerne zu vermeiden, denn es lässt uns an ungesunde, giftige Nahrung denken. Saure Dinge essen wir schon gerne, allerdings nur in kleinen Mengen. Und auch salzige Nahrungsmittel mögen wir nur in bestimmter Konzentration.

Umami gehört eher zu den beliebten Richtungen. Der Geschmack kommt in der Natur bei z.B. Käse oder Fleisch vor.

Doch nichts davon kann mit dem Geschmack nach Süßem mithalten! Dein Körper geht bei süßen Stoffen davon aus, dass es sich um ein nahrhaftes und genießbares Lebensmittel handeln muss. Dieser Instinkt war früher ein Hinweis, der einem das Überleben sichern konnte.

Auch als Baby wachsen wir mit der Geschmacksrichtung “süß” in Form der Muttermilch auf. Süßes zu mögen ist angeboren. Allerdings zeigen sich später große Unterschiede darin, wieviel der Einzelne nascht bzw. naschen möchte. Forscher haben sogar Gene entdeckt, die bestimmen, wie sehr man diesen Geschmack mag. Doch wie können wir dem Verlangen entgegenwirken?

Tipps gegen Sugar Cravings

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Sich selbst oder anderen Süßes komplett zu verbieten bringt Dich nicht ans Ziel. Weder bei Kindern noch bei Erwachsenen. Schließlich kennt man das selbst: Das Verbieten an sich führt meistens dazu, dass die Gelüste noch mehr werden.

Es hilft alleine schon möglichst geringe Mengen an Süßkram zu Hause oder in der Arbeit zu haben. Denn: Was da ist wird leider oft aufgegessen.

Genauso ist es mit den Portionsgrößen: Kleine Mengen führen dazu, weniger zu naschen. Am besten legst Du nie die ganze Packung auf den Tisch, sondern füllst bewusst nur wenig Leckereien in eine Schale.

Oft helfen Regeln, wie beispielsweise nur eine kleine Süßigkeit am Tag zu essen. Falls Du Dir so etwas vornimmst, erzähl es anderen Leuten um Dich herum: Deinem Partner, Deinen Eltern, Deinen Freunden oder Deinen Arbeitskollegen. So fühlt es sich für Dich mehr wie ein gefasster Entschluss an und Dir fällt es leichter, es umzusetzen.

Besonders hilfreich ist es leckere Alternativen für Schokolade, Chips, Kuchen, und Co. zu finden! Denn wenn wir ehrlich zu uns selbst sind: Ganz auf Naschen möchte keiner verzichten müssen. Müssen wir auch nicht.

Gesunde Alternativen zu Süßigkeiten

Dafür sind Nahrungsmittel geeignet, die den Süßhunger befriedigen, aber gleichzeitig ein Sättigungsgefühl hervorrufen.

Unterwegs im Alltag sind zum Beispiel Trockenfrüchte oder Nüsse gute Begleiter. So hast Du immer eine gesunde Alternative zum Naschen parat. Achte beim Kauf darauf, dass die Packungen keine Zusatzstoffe beinhalten, sondern nur die pure Frucht oder Nuss - sonst ist alles für die Katz.

Beispiele für Trockenfrüchte sind z.B. Mango-, Bananen- und Apfelchips, getrocknete Beeren, Datteln, oder Feigen.

Neben den Klassikern wie Hasel-, Walnüssen und Mandeln kannst Du Dich auch mal an Pekan-, Paranüsse oder Macadamianüsse wagen.

Für Dein Müsli oder Deine Smoothiebowl empfehlen wir Dir leckere Toppings, wie Kakao Nibs, Samen, Nussmus oder frische Früchte.  Auch dabei gibt es große Unterschiede bei den Inhaltsstoffen und wir empfehlen Dir, auf die Rückseite zu schauen und die Zutatenliste zu studieren. Vor allem beim Nussmus werden oft zusätzliche Fette oder Zucker beigefügt, der aber gar nicht nötig ist.

Eine große Vielfalt an Lebensmitteln ohne Zusatzstoffe und Zucker findest Du bei uns in der KoRo Drogerie: https://www.korodrogerie.de/

Viel Spaß beim Ausprobieren und gesundem Naschen.

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