Nachhaltigkeit im Büro

Papiertüte statt Plastiktüte, den benutzten Kaffeefilter in den Biomüll, Recycling und Energiesparlampen – wir bemühen uns stets, Umweltschutz in unseren Alltag zu integrieren. Wieso nicht also auch im Büro?

1. Sparsames Drucken

Du kennst das sicher – nachdem Du Dein Dokument fertiggestellt und gespeichert hast, klickst Du fast schon automatisch auf „drucken.“ Ausgedruckt in den Händen fällt Dir dann plötzlich auf, dass sich hier und da doch noch ein kleiner Rechtschreibfehler eingeschlichen hat. Also ab in den Papierkorb mit dem Ausdruck und erneut ausgedruckt. Hier empfiehlt es sich, das routinierte Drucken bewusster zu gestalten und lieber noch einmal im Vorfeld etwas genauer nach Fehlern im Dokument zu suchen. In der Summe lässt sich so einiges an Papier und auch an Druckertinte sparen.

Auch was Du druckst, kann durchaus bewusster bedacht werden. Nicht jede E-Mail und jede To-Do-Liste muss gedruckt werden. Bevor Du etwas druckst, überlege Dir, ob das Ausdrucken des Dokuments tatsächlich einen Mehrwert hat, oder ob ein Weiterleiten bzw. eine mündliche Überlieferung auch ausreichend wäre.

2. Der letzte macht das Licht aus

Auch der Stand-By-Modus bei Geräten ist ganz normal in vielen Büros. Die Rechner werden nicht komplett ausgeschaltet, die Spülmaschine bleibt ebenfalls im Schlummermodus und selbst das Licht bleibt in manchen Unternehmen über Nacht angeschaltet. Der Stand-By-Modus ist allerdings ein wahrer Stromfresser. Zum Vergleich: Ein 3-Personenhaushalt verbraucht jährlich etwa 100 Euro Mehrkosten an Strom, nur aufgrund des Stand-by-Modus. Daher sollten alle Geräte vor dem Schließen grundsätzlich ausgeschaltet werden! Hier kann zum Beispiel ein kleines Memo an jedem Monitor oder auch eines an der Eingangstüre die Mitarbeiter daran erinnern.

3. Fair Trade Kaffee und Glasflaschen

Auch bei der Getränkeauswahl im Büro gibt es nachhaltige Alternativen. Statt Wasser in Plastikflaschen, sollte lieber auf umweltfreundlicheres Glas umgestellt werden. Das ist zwar ein bisschen schwerer zu heben, trägt dafür aber ungemein zur Reduktion von Plastikmüll bei.

Auch das Herzstück jedes Büros, die Kaffeemaschine, kann nachhaltig befüllt werden. Anstatt Alu-Kapseln könnte auf Filterkaffe oder Pads mit wenig Verpackungsmüll umgestiegen werden. Auch der Kaffee selbst kann nachhaltig sein. Achtet beim Kauf auf einen Fair-Trade Kaffee mit dem blau-schwarz-gelben Fair-Trade Siegel. Das gleiche Prinzip gilt natürlich auch für Snacks: Sofern ihr Schoko, Gummibärchen und andere Knabbereien für alle im Büro bereitstellt, achtet auf möglichst wenig Verpackungsmüll, zum Beispiel in Form von Großpackungen ohne einzelne separate Verpackungen, und auf fair gehandelte Produkte.

4. Wassersparendes Händewaschen und Handtücher verwenden

Gerade im Winter würden wir unsere Hände am liebsten stundenlang unter dem warmen Wasser am Waschbecken halten. Doch das verbraucht enorm viel unnötiges Wasser. Versuche die Dauer also auf das Nötigste zu reduzieren.

Auch beim Händetrocknen kann nachhaltig gehandelt werden. Statt Papiertüchern könnt ihr richtige Handtücher aus Frottee in der Toilette bereitstellen. Falls es doch Papiertücher sein sollen, dann sollte wenigstens darauf geachtet werden, dass recycelte Tücher genutzt werden.

5. Nachhaltig reisen

Im Büroalltag kommt es häufig vor, dass man für Termine verreisen muss. Hier gibt es viel Potential für mehr Nachhaltigkeit. Kurze Strecken, beispielsweise innerhalb Deutschlands, sollten am besten nicht mit dem Flugzeug zurückgelegt werden. Fahre lieber mit dem Zug oder bilde Fahrgemeinschaften.

Außerdem gibt es viele Alternativen zu Auswärtsterminen. Manchmal eignet sich eine Telefon- oder Videokonferenz genauso gut. So kannst Du bequem an Deinem Arbeitsplatz bleiben.

Zuletzt kannst Du selbstverständlich auch die Anreise zum Arbeitsplatz nachhaltig gestalten. Car-Sharing vermeidet unnötigen CO2-Ausstoß und fördert die Gemeinschaft. Im Sommer kannst Du bei schönem Wetter auch einmal gemütlich mit dem Fahrrad statt der U-Bahn in die Arbeit fahren.

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