Getränkesirup selber machen

Einen süßen, leckeren Getränkesirup selbst herzustellen ist gar nicht so schwer. Hier zeigen wir Dir, worauf du achten solltest und geben einige Tipps, wie Du Deine Getränke versüßen kannst.

Besonders gut am selbst hergestellten Sirup ist der gesundheitliche Vorteil, den sie mit sich bringen. Bei der „self-made“ Herstellung hast du die volle Kontrolle über die Qualität der verwendeten Zutaten und kannst sogar bestimmen, welcher und wieviel Zucker im Sirup sein soll.

Bei der Auswahl der Zutaten gibt es eine ganze Reihe an Möglichkeiten. Für Sirup sind alle Obstsorten geeignet und es können sogar Blüten oder Kräuter zum Einsatz kommen. Hier sind einige Beispiele für Zutaten, aus denen sich Sirup herstellen lässt:

- Beerensorten (z.B. Erdbeeren, Himbeeren oder Holunderbeeren)

- Holunderblüten

- Minze

- Ingwer

- Zitrone

- Obst mit fester Konsistenz (z.B. Äpfel oder Birnen)

Sirup selber kochen - So gelingt’s

Um einen Sirup selber zu machen benötigst Du einige grundsätzliche Dinge.

Zunächst natürlich die Zutaten (Früchte, Wasser, Zucker), dann einen Topf, ein Messer zum Bearbeiten der Früchte, Flaschen zum Abfüllen des Sirups sowie einen Trichter und ein Sieb.

Die Herstellung läuft im Prinzip immer ähnlich ab, egal welche Zutaten verwendet werden.

Für einen Saft-Sirup muss zunächst der Saft aus den Früchten gewonnen werden. Weiche Früchte, wie z.B. Beeren, können püriert werden und härtere Früchte werden vor dem pürieren weichgekocht.

Das bearbeitete Obst, bzw. die Kräuter oder Blüten, werden dann in eine erhitzte Wasser-Zucker-Mischung gegeben und für etwa 30 Minuten köcheln gelassen – bei diesem Vorgang geben die Zutaten ihr einzigartiges Aroma an das Zuckerwasser ab und der Sirup entsteht. Je länger diese Mischung kocht, desto dickflüssiger wird der Sirup.

Wenn der gewünschte Geschmack erreicht ist, wird der Sirup durch ein Sieb oder Baumwolltuch gefiltert und mit Hilfe eines Trichters in Flaschen abgefüllt.

Bei steriler und sauberer Herstellung hat ein guter Sirup eine Haltbarkeit von bis zu sechs Monaten.

Pineapple

Leckerer Ananas-No-Cook-Sirup

Manche Früchte haben einen derart sauren Saft, dass sie von sich aus bereits viel Zucker ziehen. Daher müssen die sogenannten No-Cook-Sirups nicht gekocht werden.

Die Ananas ist ein gutes Beispiel dafür und ein No-Cook-Sirup lässt sich super easy herstellen. Dabei wird sogar der Ananaskern verwendet, so dass fast nichts von der Frucht (bis auf die Schale und der Strunk) weggeschmissen werden muss.

So funktioniert es:

Bevor es mit der Herstellung des Sirups losgehen kann, muss die Ananas geschnitten werden. Danach kommen etwa 175 Gramm der gewürfelten Ananas, inklusive Kern, zusammen mit 80 Gramm Zitrone in eine Schüssel.
Dann wird der Zucker hinzugefügt und untergerührt – in etwa 120 Gramm sollten es sein. Dazu eignen sich am besten die komplexen Zuckersorten, wie beispielsweise Rohrzucker. Diese sorgen dafür, dass der Eigengeschmack der Ananas extrahiert wird und der dickflüssige Sirup entsteht.
Die Mischung wird mit einem Tuch abgedeckt und sollte in etwa alle 45 Minuten erneut umgerührt werden. Nach vier Stunden sollte sich bereits genug Sirup gebildet haben. Wem das nicht genug ist, der kann den Sirup bis zu zwölf Stunden ruhen lassen. Am Ende gibt man die Mischung durch ein Sieb in die abfüllbereiten Behälter.

Vorteile von selbstgemachtem Sirup

Ein Vorteil vom selbstgemachten Sirup ist sicherlich, dass man am Ende auch weiß, was drin ist. Kommen die Früchte aus kontrolliertem Anbau? Sind die Kräuter oder Blüten auch unbehandelt? Und welcher Zucker wird verwendet? Auf alle diese Fragen hast Du beim selbstgemachten Sirup eine Antwort parat.

Bei industriellen Sirups kommt es manchmal vor, dass der Geschmack künstlich erzeugt wird. Das ist beim natürlich selbstgemachten Sirup nicht der Fall. Auch die künstlichen Farbstoffe, die bei kommerziellen Sirups manchmal verarbeitet sind, wird es beim eigenen Getränkesirup wohl eher nicht geben.

Und bereits die Herstellung kann große Freude bereiten. Zudem kannst Du bei Deinem selbstgemachten Sirup Variationen erzeugen, die es so nicht im Laden zu kaufen gibt. Bei der Auswahl der Zutaten kannst Du der Kreativität freien Lauf lassen und sogar versuchen, verschiedene Geschmacksrichtungen miteinander zu kombinieren. Exotische Früchte, wilde Kräuter wie Löwenzahn, oder sogar Zutaten wie Schokolade oder Sahne können ebenfalls zu Sirup verarbeitet werden.

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