Fit ist das neue Schlank

Schlank bedeutet nicht gleich Fit. Und dünn sein um jeden Preis lohnt sich nicht. Die perfekte Balance im heutigen Zeitalter der Medienbeeinflussung zu finden, ist gar nicht so leicht.

Shows wie Germanys Next Topmodel prägen nicht nur seit Jahren die mediale Landschaft, sondern auch einen gewissen Bodytyp, der auch Dir bekannt sein wird. Die obligatorischen 90-60-90 wirst Du, wenn der liebe Gott es nicht unglaublich gut mit Dir gemeint hat, nicht ohne entsprechende Arbeit erreichen beziehungsweise erreicht haben. Deshalb ist es an der Zeit, dass man über einen neuen Bodytyp spricht, der nicht nur dafür sorgt, dass Du Dich pudelwohl in der eignen Haut fühlst, sondern, dass Du auch gesund bist.

Wieso schlank nicht bedeutet, dass Du gesund bist

Wenn Du Dich in den letzten Wochen mit diversen Fitness-Zeitschriften beschäftigt hast, die alle auf dem gleichen Inhalt basieren, wird Dir der Begriff Skinny-Fat mit Sicherheit das ein oder andere mal in die Quere gekommen sein. Skinny-Fat bedeutet eigentlich nur, dass Du zwar schlank bist, aber nicht fit. Wir wollen jedoch nicht dazu beitragen, dass ein neues Zeitalter des Bodyshamings anbricht, sondern Dich dabei unterstützen, fit und gesund zu werden. Denn nur so kannst Du Dich rundum wohlfühlen!

Das Phänomen „Schlank, aber nicht fit“ ist leider weit verbreitet und durchaus gefährlich. Denn der Bodykult, der bestimmte Maße als Schönheit definiert, geht oft damit einher, dass Du Dich nicht gesund ernährst. Denn um diese Maße zu erlangen, ohne, dass Du die entsprechende Arbeit in Deinen Körper steckst, musst Du eine dauerhafte Diät einhalten, die zu Mangelerscheinungen und schwerwiegenderen Problemen führen kann. Neben Wahrnehmungsstörungen, Depressionen, Angststörungen und Essstörungen leidet auch das soziale Leben unter einer solchen Ernährung. Deshalb glauben wir fest daran, dass Fit das neue Schlank ist. Denn ein gesunder Körper ist die Grundvoraussetzung für eine gesunde Seele.

Wieso Fit und Schlank Partner sind

Vielleicht hast auch Du Angst, dass Du zu muskulös wirst, wenn Du trainierst und somit nicht mehr dem gängigen Schönheitsideal entsprichst. Allerdings solltest Du diese Bedenken direkt streichen, da es nur um das richtige Training geht. Denn es gibt verschiedenen Arten von Muskeln, die sich auch optisch deutlich unterscheiden. Vor allem solltest Du wissen, dass es mehr als nur ein paar Trainingseinheiten pro Woche benötigt, um so auszusehen wie die Bodybuilder aus der Fitnesszeitschrift. Damit Du weißt, was wir damit meinen, solltest Du Dir mal Bilder von den verschiedenen Olympiateilnehmern ansehen. Gerade die Läufer, Tänzer und Leichtathleten sind zwar muskulös, aber dennoch schlank. Das liegt daran, dass Ihre Sportart auf Ausdauer setzt und somit nicht auf klassische Kraft. Dadurch besitzen die Sportler einen straffen und durchtrainierten Körper, ohne, dass Du sie auf den ersten Blick als zu muskulös empfindest.

Obwohl viel Sport in diesen Körper steckt, entsprechen sie dennoch einer Ästhetik, die in unserer Gesellschaft gewünscht wird. Ein entscheidender Vorteil daran ist jedoch, dass Du wesentlich gesünder bist, wenn Du Dich an diesem Bodytyp orientierst. Denn Du hast mehr Freiheit, wenn es um Deine Ernährung geht und auch das furchtbare Kalorienzählen gehört der Vergangenheit an. Zudem sorgt die Muskulatur dafür, dass Du wesentlich widerstandsfähiger bist und Erkrankungen Dich nicht so schnell aus den Socken hauen. Auch klassische Volkskrankheiten, wie Rückenschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme kannst Du bekämpfen, indem Du gesunde Ernährung und Sport zu Deinem Mantra machst. Du wirst also nicht nur optisch von einer Veränderung profitieren, sondern vor allem mental.

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Der Umschwung beginnt im Kopf

Wenn Du zu den Menschen gehörst, die sich seit Jahren auf Dauerdiät befinden, dann wird es zunächst schwierig werden, sich an Deinen neuen Lifestyle zu gewöhnen. Denn Du wirst Dich von Essensverboten lösen und auch von Deiner Waage. Denn die Waage ist ein Aspekt, der für viel Verunsicherung und Probleme sorgt. Obwohl allgemein bekannt sein sollte, dass Dein Gewicht, sofern es sich in der Norm bewegt, nichts mit Deiner optischen Erscheinung zu tun hat, so sorgt die Waage immer wieder dafür, dass sich der innere Schweinehund meldet. Denn obwohl Du mit dem Ziel fit zu werden, nicht nur Deine Optik, sondern auch Deine mentale Verfassung verbesserst, wird sich der Zeiger der Waage nach oben bewegen. Das ist allerdings kein Aspekt, an dem Du verzweifeln solltest, sondern ein Grund zum Feiern. Denn Muskeln sind schwerer als Fett und wenn Du zunimmst und einen aktiven Lebensstil pflegst, dann bedeutet es, dass sich das Schwitzen und der Muskelkater auszahlen.

Deshalb ist es sinnvoll, dass Du die Waage verschenkst – am Besten an jemanden, den Du nicht so gerne hast, oder Du verbannst sie in die Rümpelecke des Kellers. Denn kein technisches Gadget sollte Dir sagen sollen, dass Du etwas ändern musst. Nur Du weißt, wann Du Dich wohlfühlst und was Dir gut tut.

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