KoRo testet

KoRo testet: Zwergfeigen

Die kleine Schwester der herkömmlichen Feige kommt mild süß daher. Der Anbietervergleich zeigt, welche uns am besten gefallen haben.

Um die hier dargestellten Produkte verschiedener Marken objektiv zu vergleichen, haben wir nach eigener Auffassung objektive Kriterien ausgewählt, die die Produkte am besten charakterisieren. Wir vergleichen hier unser Produkt mit anderen Angeboten am Markt, welche nach bestem Wissen und Gewissen objektiv nachprüfbar sind. Wir haben die Produkte erworben und direkt miteinander verglichen. Der Zweck des Vergleiches ist es, mit größtmöglicher Transparenz am Markt über die verschiedenen Angebote aufzuklären. Hierbei kommunizieren wir offen, wie ein Produkt verglichen mit anderen – aber insbesondere verglichen mit unserem eigenen Produkt – anhand der nach unserer Aufassung festgelegten objektiven Kriterien beurteilt wird. Es ist unser Anspruch, uns stetig zu verbessern. Dazu gehört es, positive Aspekte anderer Angebote anzuerkennen und hervorzuheben, aber gleichzeitig auch weniger positive Aspekte objektiv darzustellen, ohne die Produkte anderer Wettbewerber herabzusetzen. Dieser Hinweis ist uns sehr wichtig.

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Herkunft

Feigen sind einer der ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Laut griechischer Mythologie war Dionysos der Entdecker der Frucht, der Gott des Weines, der Freude und der Fruchtbarkeit. Kein Wunder also, dass die Feige heute noch für Fruchtbarkeit steht. Auch in der Bibel findet sie um die sechzig Mal Erwähnung und spielt damit eine wichtige Rolle. Ursprünglich stammen sie aus Vorderasien. Die besondere Art der Zwergfeigen stammt aus dem Iran. Den Unterschied zwischen unseren normalen und den Zwergfeigen kannst du hier nachgucken. 

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Anbau

Zwergfeigen oder auch Mini-oder Kugelfeigen genannt, sind eine besondere Art der Feigen, die nur im Zagros-Tal zwischen Irak und Iran wachsen. Dort stehen sehr alte, wilde Feigenbäume. Die Gegend ist bekannt für sehr trockene Verhältnisse und gilt als Halbwüstenregion. Aufgrund des Wassermangels bilden sich die Früchte nicht größer aus. Als einzige Quelle dient Tauwasser, entstanden durch die starken Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht. Zwergfeigen sind also wahre Überlebenskünstler! Die Bäume werden auch heute nicht kultiviert, sondern wachsen weiterhin im Wildwuchs. Das bedeutet auch, dass sie nicht mit Pflanzenschutzmitteln oder Düngern behandelt werden. Sind die Feigen am Baum reif, werden sie getrocknet. Einige Hersteller geben an, dass die Zwergfeigen sogar am Baum selbst getrocknet werden. Durch die schonenden Sonnentrocknung entwickeln die Feigen einen intensiven Geschmack. Sie behalten jedoch eine härtere Schale und sind weniger saftig, als ihre großen Kollegen. Was besser ist, kannst du selber entscheiden. Warum du beim Genuss von Feigen eigentlich nur Scheinfrüchte ist, kannst du übrigens hier nachlesen.

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Verwendung

Da Feigen wahre Energiebomben sind, eignen sie sich perfekt als Snack für unterwegs. Besonders Zwergfeigen sind praktisch, weil sie kleiner sind und nicht kleben. Sie eignen sich aber auch für die Weiterverarbeitung. Zum Beispiel kleingeschnitten ins Müsli geben sie zusätzlich Biss und Süße. Ein echter Genuss! In jedem Fall profitierst du von den wertvollen Inhaltsstoffen wie Kalium, Calcium, Magnesium und Ballaststoffen. Du solltest nur darauf achten, dass du vorher eventuell übrige gebliebene Stile entfernst, da diese sehr hart sind. Übrigens sind Zwergfeigen milder im Geschmack und werden meist auch von Menschen gemocht, die sonst keine Feigenfans sind.

Im Vergleich sind dieses Mal fünf verschiedene Produkte. Durch die besonderen klimatischen Wachstumsbedingungen der Feige stammen sie alle aus dem Iran. Mal gucken, ob sich trotzdem Unterschiede feststellen lassen.

  1. KoRo

In der Tüte von KoRo befinden sich kleine, helle Zwergfeigen. Vereinzelt befinden sich noch Stile an den Früchten. Unseren Testern sind teilweise dunklere Stellen an den Feigen aufgefallen, die vermutlich durch den natürlichen Trocknungsprozess entstehen. Im Geschmackstest konnte sie aber durch ein honigsüßes Aroma überzeugen. Der 100 g Preis beträgt 2,80 €.

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  1. Deine kleine Markthalle

Die Zwergfeigen von diesem Anbieter sehen ebenfalls schön aus und haben eine helle Schale. An den Früchten befinden sich kaum Stile. Die Schale ist etwas härter, im Inneren befinden sich aber sehr crunchy Kerne. Manche Tester mochten diese Eigenschaft, für andere schienen die Früchte dadurch eher zu trocken. Geschmacklich handelte es sich um aromatisch, zuckrig schmeckende Früchte. Mit 2,54 € pro 100 g befinden sie sich im preislichen Mittelfeld.

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  1. 1001 Frucht

Optisch ansprechend kommen die Feigen von 1001 Frucht daher. Die Früchte sind klein und mit heller Schale. Vereinzelt sind noch Stile vorhanden. Die Schale ist etwas fester und im Mund eher zäh. Insgesamt werden diese Früchte eher als trocken beschrieben. Der Geschmack reicht von aromatisch bis honigsüß, ein positives Urteil. 2,70 € zahlt man für 100 g.

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  1. Fru’Cha!

In der Packung von Fru’Cha! befinden sich neben hellen, typischen Früchten auch ein paar dunklere Exemplare. Im Mundgefühl sind sie eher weich, das macht sie aber auch besonders saftig. Geschmacklich waren sie unser Testsieger. Sie waren lecker aromatisch und mild honigsüß. Die Feigen sind Bio-zertifiziert und kosten 2,39 € pro 100 g.

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  1. Süß und clever

Die Früchte dieses Anbieters hatten eine helle Schale und eine typische Form. Es waren vermehrt Stile enthalten. Außerdem schienen einzelnen Früchte etwas schrumpelig. Die Konsistenz konnte die Tester aber überzeugen. Die Schale war fest, aber noch angenehm zu Beißen und das Innere schön saftig. Auch geschmacklich konnten sie mit einem honigsüßen Aroma überzeugen. Der Sieger im Vergleichstest. Sie sind mit 2,30 € pro 100 g außerdem Preissieger. Es handelt sich um Feigen in Bio-Qualität.

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Wie zu erwarten gab es keine gravierenden Unterschiede zwischen den Früchten. Sie ähnelten sich in der Optik und dem Geschmack. Der stark süße Geschmack machte es unseren Testern außerdem schwer die kleinen Feinheiten zu differenzieren. Was aber auffiel war die Konsistenz der unterschiedlichen Zwergfeigen. Von weich bis sehr hart rangierte hier die Skala. Bei uns waren die Weicheren eher hoch im Kurs. Die Konsistenz hat vermutlich viel mit der Verpackungsweise und dem Alter der Früchte zu tun. Je frischer und luftdichter verpackt, desto weicher und saftiger sollten sie sein. Nicht zuletzt sind Zwergfeigen aber auch ein Naturprodukt, das natürlichen Schwankungen unterliegt. Es kann also sein, dass jede Tüte etwas anders schmeckt. Grundsätzlich ist kein Anbieter schlecht aufgefallen.

Tags: korotestet
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