KoRo testet

KoRo testet: Schokodrops ohne Zuckerzusatz

Schokolade- nichts lässt unsere Herzen schneller schlagen und gibt uns gleichzeitig ein schlechtes Gewissen. Die Lösung: Schokodrops ohne Zuckerzusatz. Wir haben die Produkte verschiedener Anbieter getestet, damit Du die beste Schokolade gewissenlos genießen kannst.

Um die hier dargestellten Produkte verschiedener Marken objektiv zu vergleichen, haben wir nach eigener Auffassung objektive Kriterien ausgewählt, die die Produkte am besten charakterisieren. Wir vergleichen hier unser Produkt mit anderen Angeboten am Markt, welche nach bestem Wissen und Gewissen objektiv nachprüfbar sind. Wir haben die Produkte erworben und direkt miteinander verglichen. Der Zweck des Vergleiches ist es, mit größtmöglicher Transparenz am Markt über die verschiedenen Angebote aufzuklären. Hierbei kommunizieren wir offen, wie ein Produkt verglichen mit anderen – aber insbesondere verglichen mit unserem eigenen Produkt – anhand der nach unserer Aufassung festgelegten objektiven Kriterien beurteilt wird. Es ist unser Anspruch, uns stetig zu verbessern. Dazu gehört es, positive Aspekte anderer Angebote anzuerkennen und hervorzuheben, aber gleichzeitig auch weniger positive Aspekte objektiv darzustellen, ohne die Produkte anderer Wettbewerber herabzusetzen. Dieser Hinweis ist uns sehr wichtig.

Bildstrecke

Anbau Kakaobohnen

Schokolade wird aus Kakaobohnen hergestellt, welche die Samen des Kakaobaums sind. Kakaobäume brauchen ein warmes und feuchtes Klima zum Wachsen, sowie genug Schatten. Deshalb werden Kakaobäume beim plantagenmäßigen Anbau neben anderen Pflanzen wie Kokospalmen, Bananenstauden oder Mangobäumen gepflanzt. Diese werden als Kakaomütter bezeichnet, da sie den Kakaobäumen Schatten spenden und ihnen somit beim Wachsen helfen. Die Kakaofrüchte, welche grün, gelb oder rotviolett gefärbt sein können, entstehen aus den kleinen weiß-gelblichen Blüten, die nicht nur an den Ästen, sondern auch gesamten Stamm des Kakaobaums entstehen. Jede der etwa 500 g schweren Früchte enthält 25 bis 50 Kakaobohnen, sowie das zuckerhaltige, weiße Fruchtfleisch.

Herstellung

Nach der Ernte werden die Kakaofrüchte aufgeschlagen und das Fruchtfleisch mit den Kakaobohnen auf Bananenblättern ausgebreitet oder in Holzkisten verpackt. Nun beginnt der aufwendige Fermentationsprozess, bei dem als erstes das Fruchtmus vergärt und als Saft abfließt. Die übriggebliebenen Kakaobohnen entwickeln durch die Bildung von sogenannten Polyphenolen im Laufe der Fermentation ihren typischen Schokoladengeschmack sowie ihre braune Farbe. Anschließend werden die Kakaobohnen getrocknet und können nun verkauft und verschifft werden. Der größte Kakaoproduzent stellt mit rund 1.500.000 Tonnen pro Jahr die Elfenbeinküste dar.

Kakaofrucht1

Nach dem Export werden die Kakaobohnen weiterverarbeitet und dafür gründlich gereinigt. Nun werden die Bohnen gleichmäßig bei ca. 150 °C geröstet, damit sich das volle Aroma des Kakaos entwickelt. Die Bohnen werden durch die Röstung brüchig und die dünne Schale der Kakaobohnen kann dadurch leichter von der Bohne abgetrennt werden. Dazu werden die Bohnen durch Walzen aufgebrochen. Da die Schale leichter als die Kakaobohne ist, kann sie durch einen Luftstrom weggeblasen werden. Die Bruchstücke, auch Kakaonibs genannt, werden weiter zerkleinert und gewalzt, wodurch die sogenannte Kakaomasse entsteht. Durch die entstehende Wärme während des Walzens schmilzt das Fett der Kakaomasse, welches durch Pressen abgetrennt werden kann. Das entstehende Fett wird als Kakaobutter bezeichnet. Der übrigbleibende Presskuchen wird zu Kakaopulver verarbeitet. Schokolade wird entweder direkt aus der Kakaomasse hergestellt oder durch Mischung des Kakaopulvers und der Kakaobutter in unterschiedlichen Anteilen. Durch Zugabe von Zucker, Milchpulver, Vanille oder anderen Zutaten wie Xylit oder Stevia entsteht die uns bekannte süße Schokolade.

Schokolade

Schokolade ist nicht umsonst die beliebteste Süßigkeit in Deutschland. Dreiviertel der Deutschen essen mindestens einmal pro Woche Schokolade und jeder achte sogar täglich. Viele haben dabei ein schlechtes Gewissen, da Schokolade oft einen sehr hohen Zuckeranteil sowie Kaloriengehalt hat.

Eine perfekte Alternative zur klassischen Schokolade sind Schokodrops ohne Zuckerzusatz. Diese haben zwar einen ähnlich hohen Kaloriengehalt, weisen jedoch eine andere Nährwertzusammensetzung auf, da sie einen viel geringeren Zuckergehalt haben. Aber Achtung: Bei zu hohen Mengen kann Xylit abführend wirken.

Du kannst Schokodrops zum Backen benutzen und deiner Kreativität mit Muffins oder Schokocookies freien Lauf lassen. Oder du benutzt sie als Topping in deinem selbstgemachten Müsli oder einer Smoothiebowl.

Zuckeraustauschstoffe

Die meisten Schokodrops des Vergleichs enthalten Xylit als Zuckerersatz.  Dieser Zuckeraustauschstoff wird aus Mais oder Birkenholz hergestellt und kann im 1:1 Verhältnis zu Haushaltszucker verwendet werden, enthält jedoch nur 40 % der Kalorien ursprünglichen Zuckers.  Geschmacklich zeichnet sich Xylit durch sein kühlendes Mundgefühl aus.

Ein anderer Zuckeraustauschstoff stellt Erythrit dar. Dieser kommt in einigen Lebensmittel wie Melonen, Birnen oder Trauben vor, und wird industriell aus der Stärke vom Weizen oder Mais hergestellt. Erythrit hat mit 20 kcal pro 100 g nur eine sehr geringe Menge an Kalorien. Es enthält somit 20mal weniger Kalorien als Zucker und 70 % der Süßkraft von Zucker.

Stevia ist ebenfalls in einem der Produkte enthalten. Hierbei handelt es sich um einen Süßstoff, welcher durch industrielle Verarbeitung aus der Steviapflanze gewonnen wird. Die entstehenden Steviaglykoside haben eine bis zu 300mal stärkere Süßkraft als Haushaltszucker, haben jedoch keine Kalorien.

Übrigens: Zuckeraustauschstoffe sind nicht zu verwechseln mit Süßstoffen, wie Aspartam, Steviaglykoside oder Cyclamat, welche eine weitaus höhere Süßkraft besitzen.

 

Theobromin

Einer der Inhaltsstoffe des Kakaos ist Theobromin, eine organische Verbindung, welche der Struktur von Koffein ähnelt und bis zu 1-3 % in Kakao vorkommt. Es hat jedoch eine etwas andere Wirkung auf den Körper. Es wirkt leicht gefäßerweiternd sowie Blutdruck steigernd. Interessanterweise ist Theobromin auch der Grund warum Hunde auf keinen Fall Schokolade essen sollten, da sie davon vergiftet werden können. Hunden fehlt im Vergleich zum Menschen das Enzym, welches Theobromin in der Leber verstoffwechselt und damit abbaut und so würde ihr Blutdruck immer weiter steigen. Für uns Menschen soll es jedoch leicht stimmungsaufhellend wirken. Ob wir deshalb Schokolade so lieben?

Einige der Schokodrops, vor allem die von KoRo, sind an dem Tag des Tastings weiß angelaufen. Das Anlaufen passiert, wenn die Raumtemperatur zu heiß ist oder die Schokolade im Kühlschrank gelagert wird und es damit zu kalt ist. Aber kein Grund zur Sorge, es hat nur einen Einfluss auf die Optik und nicht die Qualität. Die weiße Farbe entsteht durch die enthaltene Kakaobutter, die nach außen tritt und kristallisiert.

In diesem Vergleich haben wir die Schokodrops verschiedener Anbieter getestet. Hier geht’s zum Vergleich:

 

  1. KoRo - Schokodrops mit Xylit

Die Schokodrops von KoRo bestehen aus 72 % Kakaomasse und 25 % Xylit zur Süße. Sie haben einen Durchmesser von ca. 1 cm. Sie haben einen typischen Geschmack nach Zartbitterschokolade und haben in Vergleich zu Zartbitterschokolade mit Zucker einen etwas kühleren Geschmack durch den enthaltenen Xylit. Im Vergleich zu den Schokodrops von Xucker sind sie ein bisschen süßer und fester im Biss. Mit 1,90 € sind sie der Preissieger dieses Vergleichs.KoRo-min5VqYlsN1Kz20k

  1. LOCA - Low Carb Schokodrops

Die Schokodrops von LOCA haben einen Kakaoanteil von 75 % und enthalten als Zuckerersatz ebenfalls Xylit (23 %). Sie sind mit 1,5 bis 2 cm fast doppelt so groß wie die Schokodrops von KoRo. Sie haben einen herben Zartbittergeschmack mit einer leichten kühlen Süße durch den Xylit. Außerdem weisen sie eine härtere und knackigere Konsistenz auf als die anderen Vergleichsprodukte. Die ist wahrscheinlich dem erhöhten Kakaogehalt geschuldet. Sie sind mit 1,99 € pro 100 g wie das Produkt von KoRo preisgünstig zu erwerben.Loca-min

  1. Xucker - Chocolate Drops

Auch die Schokodrops von Xucker enthalten Xylit (23 %) zur Süße, neben einem Kakaoanteil von 75 %. Sie haben mit 1 cm die gleiche Größe wie die Schokodrops von KoRo. Geschmacklich ähneln sie den Schokodrops von KoRo, sind jedoch weicher im Biss. Preislich sind sie mit 4,44 € für 100 g mehr als doppelt so teuer wie die Schokodrops von LOCA und KoRo.Xucker-min

  1. No Sugar Sugar - Schokodrops

Die Schokodrops von No Sugar Sugar haben einen Kakaoanteil von 80 % und sind im Vergleich zu den anderen Vergleichsprodukten mit Erythrit und Stevia gesüßt. Sie sind mit ca. 2,2 cm Durchmesser die größten Schokodrops. Geschmacklich unterscheiden sich diese Schokodrops von den Xylit-Schokodrops, da sie einen süßeren, vollmundigeren Geschmack haben. Die Stevianote lässt eine warme Süße entstehen. Die Drops haben eine weichere Konsistenz als die Schokodrops der Konkurenz. Du bekommst sie für 3,80 € pro 100 g.Zartbitter-min

Fazit

Die Favoriten dieses Vergleichs waren Schokodrops von LOCA sowie von KoRo, da diese sowohl geschmacklich als auch preislich überzeugten. LOCA bietet sehr knackige und vergleichsweise große Drops, welche sich gut zum Backen oder einfach so zum Snacken eignen. Die Schokodrops von KoRo sind durch die kleinere Form perfekt für dein Müsli oder zum Backen. Wer es etwas süßer will und eine weichere Konsistenz bevorzugt, sollte die Schokodrops von No Sugar Sugar probieren.

Tags: korotestet
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