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KoRo testet: Kokoswasser

Kokoswasser? Also Wasser, das nach Kokos schmeckt? Nicht so ganz! Erfahre in unserem Vergleichstest, um was es sich dabei handelt und welche Produkte es auf dem Markt gibt.

Um die hier dargestellten Produkte verschiedener Marken objektiv zu vergleichen, haben wir nach eigener Auffassung objektive Kriterien ausgewählt, die die Produkte am besten charakterisieren. Wir vergleichen hier unser Produkt mit anderen Angeboten am Markt, welche nach bestem Wissen und Gewissen objektiv nachprüfbar sind. Wir haben die Produkte erworben und direkt miteinander verglichen. Der Zweck des Vergleiches ist es, mit größtmöglicher Transparenz am Markt über die verschiedenen Angebote aufzuklären. Hierbei kommunizieren wir offen, wie ein Produkt verglichen mit anderen – aber insbesondere verglichen mit unserem eigenen Produkt – anhand der nach unserer Aufassung festgelegten objektiven Kriterien beurteilt wird. Es ist unser Anspruch, uns stetig zu verbessern. Dazu gehört es, positive Aspekte anderer Angebote anzuerkennen und hervorzuheben, aber gleichzeitig auch weniger positive Aspekte objektiv darzustellen, ohne die Produkte anderer Wettbewerber herabzusetzen. Dieser Hinweis ist uns sehr wichtig.

Pflanzenwissen

Bei der Kokospalme handelt es sich um die Cocos nucifera, eine Art der Palmengewächse. Sie wächst in tropischen Regionen rund um den Äquator und bevorzugt küstennahe Regionen. Nicht umsonst erinnert sie uns an Urlaub. Ihre Blätter sind perfekt an windige Verhältnisse angepasst und durch den biegsamen Stamm überstehen sie auch stürmische Zeiten. Die ausgewachsen Palmen können bis zu 30 m hoch werden. Kokospalme ist dabei nicht gleich Kokospalme, denn man kann heutzutage über 200 Sorten unterscheiden.

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Die äußerste Schicht der Früchte der Kokospalme kann dabei grün, gelb oder hellbraun sein und von lederartiger Struktur. Darin befindet sich der harte Kern, den wir als Kokosnuss kennen. Umgeben von der trockenen, dicke Faserschicht befindet sich das leckere weiße Fruchtfleisch. Daher wird die Kokosnuss auch als Steinfrucht kategorisiert. Das im Kern befindliche Kokoswasser müsste daher eigentlich Kokossaft heißen, aber das nur nebenbei. Eine Nuss kann je nach Reifegrad bis zu einem halben Liter Kokoswasser enthalten. Je jünger die Nuss, desto mehr Wasser ist noch vorhanden. Später bildet sich nämlich mehr Fruchtfleisch aus und verdrängt das Wasser. Kokosnüsse reifen übrigens aufgrund der gleichmäßigen klimatischen Bedingungen kontinuierlich über das Jahr heran.

Herkunft

Ursprünglich stammt die Pflanze aus Südostasien und hat sich von dort über den Seeweg ausgebreitet. Eine im Meer schwimmende Kokosnuss kann bei ihrer Ankunft nämlich immer noch auskeimen. Der Mensch nutzt die Kokospalmen seit schätzungsweise 3000 Jahren. Das Kokoswasser wird seit jeher von der Bevölkerung der tropischen Länder geschätzt. Das Wasser einer frisch geöffneten Kokosnuss ist nämlich steril und damit unbedenklicher als manches Frischwasser. In Zeiten von Wasserknappheit, kann die Kokosnuss also einen wichtigen Beitrag zur Wasserversorgung beitragen. Mittlerweile wachsen Plamen neben Südostasien auch in Indien oder Teilen Südamerikas, wie beispielsweise Brasilien. Hauptanbauländer für die weltweite Nachfrage nach Kokoswasser sind die Philippinen, Indonesien und Indien.

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Verarbeitung

Die Kokosnüsse werden je nach Land und Region auf unterschiedlicher Weise geerntet. Von kletternden Erntehelfern, über lange Stäbe mit Macheten, bis hin zu einer bestimmten dressierten Makakenart, es wird vieles unternommen, um die Früchte aus schwindelnder Höhe zu ernten. Das Kokosnusswasser wird anschließend über Hohlnadeln aus den Früchten gewonnen und über Filter gereinigt. Anschließend wird es entweder gefroren und in diesem Zustand direkt in die Zielländer verschifft oder kurz pasteurisiert und in flüssigen Zustand transportiert. Auch Kokosnusskonzentrat lässt sich herstellen und somit das teure Gut platzsparend verschiffen. Frisches Kokoswasser ist sehr empfindlich, da es von Natur aus kaum konservierende Mittel wie Zucker oder Säure enthält. Das ist auch der Grund, warum es kaum rohes Kokosnusswasser auf dem Markt gibt. Dieses ist nämlich nur einige wenige Tage haltbar. Möchtest du trotzdem einmal gerne das echte Strandfeeling erleben, kannst du unsere ganzen Trinkkokosnüsse aus dem Shop probieren!

Geschmack

In die Geschmacksbildung der Kokosnüsse spielen viele Faktoren rein. Je nach Sorte, Standort, Klima und Bodenverhältnisse kann mehr Süße oder Säure vorhanden sein. Zum Beispiel gilt Kokosnusswasser aus Thailand als das Süßeste. Selbst von einer Palme kann der Saft der Kokosnüsse unterschiedlich schmecken, je nachdem wann sie geerntet wurden. Generell lässt sich aber sagen, dass Kokosnusswasser aus jungen Früchten meistens mehr Zucker und Säure enthält und Kokosnusswasser aus vollreifen, aber noch am Baum hängenden Nüssen mehr Kokosgeschmack, dafür aber weniger Süße und Erfrischendes beinhalten. Deswegen hat jede Marke eine individuelle Rezeptur für einen besonderen Blend (Mischung) der verschiedenen Qualitäten. Bei KoRo wird hierfür Kokosnusswasser aus Sri-Lanka mit philippinischem Wasser vermischt. Leider wird besonders bei Kokoswasser auch häufig gepanscht und mit Zuckerwasser nachgeholfen. Daher werden die Produkte auf dem Markt regelmäßig Laborprüfungen unterzogen. Mehr zum Thema Kokoswasser kannst du übrigens auch im KoRo Podcast anhören.

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Inhaltsstoffe

Als isotonisch und besonders reich an Mineralstoffen wird Kokoswasser oft beworben. Tatsache ist, dass es einige Mineralien und Vitamine enthält und zudem wenig Zucker (ca. 3 g pro 100 g). Es kann also in einer abwechslungsreichen Ernährung eine tolle Erfrischung sein. Wunderheilung sind jedoch unwahrscheinlich, da die Mineralstoffmengen erst ab größeren Konsummengen eine Rolle spielen und davon wäre aufgrund des enthaltenen Zucker abzuraten. Lecker ist das Kokoswasser allemal. Besonders eisgekühlt mit ein paar Minzblättern oder als Zutat für deinen Smoothie. Ein Rezept dazu findest du hier.

Die verkosteten Kokoswasser unterscheiden sich in Herkunftsland und Preis. In den Gläsern konnten auch klare Farbunterschiede wahrgenommen werden. Dazu jetzt mehr.

1. KoRo

Das Kokoswasser von KoRo sah recht typisch weiß-gelblich aus. Es waren leichte Kokosnussablagerung auszumachen und oben setzten sich ein paar Schlieren ab. Der Geschmack war eher zurückhaltend mit süßen und sauren Noten. Unser Kokosnusswasser wird aus einem Blend aus Kokosnüssen aus Sri Lanka und den Philippen hergestellt und kostet in der Großpackung 3,42 € pro Liter.

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2. Fountain of Youth

Fountain of Youth ist der einzige Anbieter, der nicht die Verpackung über Tetrapacks gewählt hat. Das Kokosnusswasser wird in Weißblechdosen abgefüllt. Im Glas fiel es durch eine sehr gelbliche Färbung auf. Es waren ebenfalls leichte Schlieren zu erkennen. Die Tester mochten dieses Produkt, weil der Geschmack sehr süß war. Kein Wunder, laut Verpackung stammen die Nüsse auch aus Thailand, das bekannt ist für besonders süßes Kokoswasser. Das spiegelt sich auch in den Nährwerten wider. Mit 4,8 g Zucker sind über 2 g mehr Zucker als beim Durchschnitt enthalten. Auch der Preis ist nicht ganz ohne. 8,97 € zahlt man für einen Liter. Der mit Abstand teuerste Preis im Vergleich. FountainofYouth0b8jIjVmG9NfM

3. dmBio

Beim Kokosnusswasser von dmBio sind erstmal keine optischen Auffälligkeiten vorhanden. Die Farbe ist sehr weißlich. Der Hersteller gibt an, dass das Kokoswasser aus grünen Kokosnüssen gewonnen wird. Das spiegelt sich auch im Geschmack wider. Es ist keine Kokosnote wahrnehmbar. Weiter sind aber auch kaum süße oder säuerliche Geschmäcker vorhanden. Viele Tester beschreiben den Geschmack als wässrig. Der Zuckergehalt ist mit 2,3 g pro 100 ml der geringste. Das Kokoswasser stammt aus kontrolliert biologischen Anbau von den Philippinen. Ein Liter kostet 3,67 €. dmfokZ7EBW5EPI6

4. Biocompany

Das Kokoswasser von Biocompany hatte eine leicht orange, weißliche Farbe. Geschmacklich konnte es die Tester nicht überzeugen, es schmeckte sehr mild, mit nur wenigen süßen oder erfrischenden Aromen. Im Vergleich war es das einzige aus Konzentrat und der einzige Anbieter, der keine Angaben über die Herkunft der Kokosnüsse macht. Der mittlere Zuckergehalt von 2,6 g pro 100 ml lässt auf die Philippinen schließen oder aus einer Mischung mit Anteil aus philippinischen Anbau. Auf Nachfrage gibt BioCompany an, dass das Kokoswasser tatsächlich von den Philippen stammt. Ein Liter aus kontrolliert biologischem Anbau kostet 4,52 €.

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5. Kulau

Kulau hat ein Kokoswasser im Angebot mit einer leicht grünlichen, überwiegend weißlichen Färbung. Es lagerten sich leichte Schlieren auf der Oberfläche ab. Im Geschmackstest herrschte Uneinigkeit. Während einige Tester den Geschmack zu fad, oder gar als unreif beschrieben, schätzten andere die milden Noten. Definitiv war es weniger süß als einige der Vergleichsprodukte. Die Verpackung suggeriert, dass das Kokoswasser aus grünen Kokosnüssen gewonnen wird. Es stammt von den Philippinen, ist ebenfalls aus kontrolliert biologischen Anbau und kostet pro Liter 4,49 €

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6. UFC

Das Kokoswasser von UFC hat eine weißlich gelbe Färbung und bildet leichte Schlieren. Auch hier war die Geschmacksprobe schwierig. Viele Tester beschrieben einen eindeutigeren Kokosgeschmack und eine angenehme Süße. Andere nahmen Fremdaromen nach Seife wahr und beschrieben den Geschmack als unangenehm. Hier spielen wohl die einzelnen Geschmacksknospen eine Rolle. Das Kokoswasser hat einen vergleichsweise hohen Zuckergehalt mit 4,5 g pro 100 ml und stammt aus Thailand. Ein Liter kostet 4,21 €.

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7. Coco Primo

Coco Primo hat ein Kokoswasser im Angebot mit einer weißlichen, leicht orangen Färbung. Im Vergleich zu den anderen Proben scheint es sehr klar. Der Geschmack reicht von mild süß, bis säuerlich und frisch. Es wurde auch eine leichte bittere Note wahrgenommen. Das Kokoswasser ist das einzige aus Vietnam und hat einen Zuckergehalt von 3 g pro 100 ml. Im Handel kostete es 3,94 € pro Liter.

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Dieser Vergleich war mal wieder Geschmackssache und es gibt keinen eindeutigen Sieger. Wer es gerne süß mag, liegt mit Fountain of Youth und UFC richtig. Hier macht sich die thailändische Herkunft bemerkbar. Aber auch die milderen, frischeren Kokoswässer von Kulau und Coco Primo fanden ihre Fans. Einzig negativ ist das Kokoswasser von DmBio aufgefallen, da es mit seinem wässrigen Geschmack nicht punkten konnte. Knapper Preissieger bleibt KoRo mit dem 12 Liter Vorteils-Paket.

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