KoRo testet

KoRo testet: Kokosraspeln

Ob beim Backen, im morgendlichen Müsli oder als Topping von herzhaften asiatischen Speisen - Kokosraspeln dürfen nicht fehlen.
In diesem Vergleich hat das KoRo-Team Kokosraspeln genauer unter die Lupe genommen.

Um die hier dargestellten Produkte verschiedener Marken objektiv zu vergleichen, haben wir nach eigener Auffassung objektive Kriterien ausgewählt, die die Produkte am besten charakterisieren. Wir vergleichen hier unser Produkt mit anderen Angeboten am Markt, welche nach bestem Wissen und Gewissen objektiv nachprüfbar sind. Wir haben die Produkte erworben und direkt miteinander verglichen. Der Zweck des Vergleiches ist es, mit größtmöglicher Transparenz am Markt über die verschiedenen Angebote aufzuklären. Hierbei kommunizieren wir offen, wie ein Produkt verglichen mit anderen – aber insbesondere verglichen mit unserem eigenen Produkt – anhand der nach unserer Aufassung festgelegten objektiven Kriterien beurteilt wird. Es ist unser Anspruch, uns stetig zu verbessern. Dazu gehört es, positive Aspekte anderer Angebote anzuerkennen und hervorzuheben, aber gleichzeitig auch weniger positive Aspekte objektiv darzustellen, ohne die Produkte anderer Wettbewerber herabzusetzen. Dieser Hinweis ist uns sehr wichtig.

Bildstrecke

Bei dem Wort Kokosraspeln denken die meisten Menschen oft an Kokospalmen an tropischen Stränden oder an leckere Desserts und Pralinen. Da Kokospalmen sehr frostempfindlich sind, wachsen sie nur in warmen, tropischen Klimazonen wie in Asien, Afrika sowie Süd- und Mittelamerika. Die größten Kokosnuss-Produzenten stellen heutzutage Indonesien und die Philippinen dar.

Je nach Reifegrad kann man zwischen der jungen, grünen Kokosnuss und der reifen, braunen Kokosnuss, unterscheiden. Die grüne Kokosnuss reift 6 Monate lang bevor sie geerntet wird und hat nur eine sehr dünne und weiche Schicht des weißen Kokosfleischs unter der Schale. Sie enthält dafür viel Kokoswasser, welches sowohl in den Ursprungsländern und auch bei uns gerne als Erfrischung getrunken wird.

Die braune Kokosnuss wird nach 12 Monaten geerntet und hat eine 1-2 cm dicke Schicht aus Kokosfleisch, welches wenn es getrocknet wurde als Kopra bezeichnet wird. Kopra stellt anschließend das Ausgangssubstanz für Kokosraspeln, Kokosmilch und Kokosöl dar.

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Herstellung von Kokosraspeln

Um Kokosraspeln herzustellen wird die ganze Kokosnuss nach der Ernte zuerst einige Tage in der Sonne getrocknet. Dabei löst sich das äußere Faserschicht etwas von der äußeren Schale, welche anschließend entfernt werden kann. Nun wird noch die dünne braune Schicht abgefräst, damit nur die weiße Kopra übrigbleibt. Die Kokosnuss wird in Stücke gebrochen, gewaschen und in unterschiedliche Größen geraspelt. Die Raspeln werden anschließend in einem Hordentrockner gleichmäßig getrocknet und sind danach zum Verzehr bereit.

Verwendung

Kokosraspeln kannst du in zahlreichen verschiedenen Gerichten verwenden. Beim Backen von Kuchen, im Müsli oder als Topping deiner Smoothiebowl. Oder probier doch mal eigene Bliss Balls aus und zaubere dir ruck zuck einen gesunden Snack für Zwischendurch. Selbst zu asiatischen Gemüsepannen oder leckeren Currys kannst du Kokosraspeln verwenden. Und in der Weihnachtszeit begeistern leckere Kokosmakronen. Du siehst also, die Einsatzmöglichkeiten sind endlos!

Welche Unterschiede es im Geschmack, der Qualität und im Preis gibt haben wir genauer untersucht und dafür Kokosraspeln verschiedener Hersteller unter die Lupe genommen. Hier seht Ihr die Ergebnisse des Vergleichs:

  1. KoRo Bio Kokosraspeln

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Die Bio Kokosraspeln von KoRo sind aus dem Vietnam und zeichen sich durch mittelgroße Raspeln aus, welche eine Größe von über 2,8 mm haben. Die Konsistenz ist erst hart und kross und anschließend etwas weicher. Sie hatten einen frischen und intensiven Kokosgeschmack. Mit 0,80 € pro 100 g sind die Kokosraspeln von KoRo die günstigsten Kokosraspeln aus biologischer Landwirtschaft.

  1. Rapunzel Bio Kokospaspeln

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Rapunzels Kokosraspeln aus Sri Lanka sind ebenfalls aus biologischer Landwirtschaft. Sie haben mittelgroße Raspeln und waren flockig und dann weicher im Mundgefühl. Sie hatten einen milden Kokosgeschmack und schmeckten etwas fettiger als alle anderen. Mit 1,08 € pro 100 g waren sie das zweitteuerste Produkt.

  1. Ja! Kokosraspeln

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Die Kokosraspeln von Ja! waren die feinsten Raspeln im Vergleich und hatten dadurch eine feine, pulverige Konsistenz, die durch die größere Oberfläche etwas trocken wirkten. Das Herkunftsland ist auf der Verpackung nicht ersichtlich. Sie hatten einen milden Kokosgeschmack und sind mit 0,35 € pro 100 g die weitaus günstigsten Kokosraspeln in unserem Vergleich. Wenn du sehr günstige, milde Raspeln zum Backen suchst, bist du hier richtig!

  1. Alnatura Bio Kokosraspeln

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Bei diesem bio-zertifizierte Produkt aus Sri Lanka fällt sofort auf, dass die Raspeln sehr grob im Vergleich mit anderen Produkten sind. Sie waren weicher im Mundgefühl als die Kokosraspeln der anderen Marken und wiesen einen intensiven und süßlichen Geschmack auf. Preislich liegen die Kokosraspeln mit 0,90 € pro 100 g im Mittelfeld.

  1. Manoko Bio Kokosraspeln

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Die bio-zertifizierten Kokosraspeln von Manoko haben mittelgroße Raspeln und haben eine harte Konsistenz. Sie wiesen einen leicht seifigen (ranzigen) Beigeschmack auf und wurden deswegen geschmacklich am schlechtesten bewertet. Das Produkt von Manoko war das teuerste in unserem Vergleich mit 1,39 € pro 100 g.

  1. Edeka Kokosraspel naturbelassen

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Die Kokosraspeln von Edeka hatten, wie das Produkt von Alnatura, sehr große Raspeln. Nach Anfrage beim Hersteller wurde uns mitgeteilt, dass die Kokosraspeln aus Indonesien und von den Philippinen bezogen werden. Die Konsistenz  der Raspeln war hart und blieb nach kurzem Kauen auch noch recht zäh. Ein sehr milder Kokosgeschmack ist hier vorhanden. Mit 0,50 € pro 100 g waren sie preislich sehr günstig, weisen jedoch keine Bio-Qualität auf.

Fazit

Im Vergleich stellten wir fest, dass die meisten Kokosraspeln einen sehr ähnlichen Geschmack aufweisen. Wir waren der Meinung, dass es am wichtigsten ist, dass die Raspeln keinen schlechten Bei- oder Nachgeschmack aufweisen, wie das Produkt von Manoko. Preislich konnten wir sehr große Unterschiede feststellen: Das teuerste Produkt (Manoko) war viermal so teuer als das günstigste Produkt (Ja!) des Vergleichs. 

Unser eindeutiger Favorit waren die Kokosraspeln von KoRo, da diese sowohl geschmacklich durch den typischen Kokosgeschmack als auch in der Konsistenz überzeugten. Dazu ist es das preisgünstigste Bio-Produkt des Vergleiches.Für einen ebenfalls etwas intensiveren Geschmack sind die Kokosraspeln von Alnatura empfehlenswert. Wer es lieber mild und günstig haben will sollte die Produkte von Ja! Und Edeka probieren.

Tags: korotestet
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