KoRo testet

KoRo testet: Aroniabeeren

Heute beschäftigen wir uns mit einem Superfood, das auch in heimischen Gefilden zu finden ist: Aroniabeeren. Du findest sie meist entweder in getrockneter Form oder als Saft. Heute untersuchen wir die getrockneten Beeren von KoRo im Vergleich mit anderen Anbietern.

Um die hier dargestellten Produkte verschiedener Marken objektiv zu vergleichen, haben wir nach eigener Auffassung objektive Kriterien ausgewählt, die die Produkte am besten charakterisieren. Wir vergleichen hier unser Produkt mit anderen Angeboten am Markt, welche nach bestem Wissen und Gewissen objektiv nachprüfbar sind. Wir haben die Produkte erworben und direkt miteinander verglichen. Der Zweck des Vergleiches ist es, mit größtmöglicher Transparenz am Markt über die verschiedenen Angebote aufzuklären. Hierbei kommunizieren wir offen, wie ein Produkt verglichen mit anderen – aber insbesondere verglichen mit unserem eigenen Produkt – anhand der nach unserer Aufassung festgelegten objektiven Kriterien beurteilt wird. Es ist unser Anspruch, uns stetig zu verbessern. Dazu gehört es, positive Aspekte anderer Angebote anzuerkennen und hervorzuheben, aber gleichzeitig auch weniger positive Aspekte objektiv darzustellen, ohne die Produkte anderer Wettbewerber herabzusetzen. Dieser Hinweis ist uns sehr wichtig.

Bildstrecke

Herkunft

Ursprünglich stammt der Aroniastrauch aus dem östlichen Teil des nordamerikanischen Kontinents. Seit Ende des 17. Jahrhundert wurde die Beere in den Vereinigten Staaten und Kanada kultiviert, bis sie ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Russland Aufmerksamkeit erhielt und dort als Obstsorte angebaut wurde. Das Besondere des Aroniastrauchs ist die große Toleranz gegenüber Kälte und Frost. Sie soll sogar Temperaturen von bis zu – 30°C überstehen und in kälteren Teilen Sibiriens wachsen. Nicht umsonst gilt sie als Volksheilmittel in Russland.

Anbau

Aroniabeeren gehören zu den mehrjährigen Rosengewächsen. Sie haben wenig Anspruch an die Bodenbeschaffenheit und die klimatischen Bedingungen. Auch sind die Pflanzen kaum anfällig für Pflanzenschädlingen, was den Einsatz von Pestiziden meist unnötig macht. Die Pflanze eignet sich auch zum Anbau im eigenen Garten. Betrachtet man den Strauch wird klar, warum die Aronia auch Apfelbeere genannt werden. Die Blüten der 1-2 m hohen Sträucher erinnern an Apfelblüten. Auch das Kerngehäuse der frischen Früchte gleicht dem von Äpfeln. Erntezeit ist von Ende August bis Oktober. Auf den Plantagen werden sie dann meist mithilfe von Rüttelmaschinen von den Sträuchern geholt.

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Inhaltsstoffe

Frische Aronias haben eine tiefrote dunkle Farbe und schmecken herb-sauer. Das liegt an den vielen enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen wie Anthocyane und Flavonoide. Diese sind auch für die stark färbende Eigenschaft der Beere verantwortlich. Nicht ohne Grund wurden sie früher häufig als Lebensmittelfarbstoff verwendet. Das wirst du spätestens bei der Weiterverarbeitung der Früchte merken. Also Vorsicht mit weißen T-Shirts!197A8402

 

In unserem Vergleich haben wir diesmal Aroniabeeren von 6 verschiedenen Anbietern mit einander verglichen. Hier kannst du lesen, wie sie uns geschmeckt haben:

  1. KoRo

Die KoRo Aroniabeeren glänzten ein wenig und hatten eine weiche, nicht zu trockene Konsistenz. Geschmacklich waren sie unser Favorit, da sie am wenigsten bitter waren und an Rosinen erinnerten. 100 g in Bio-Qualität kosten 1,60 €.

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  1. Biojoy

Die Aroniabeeren von Biojoy waren eher matt. Im Mund fühlten sie sich trocken und hart an. Auch geschmacklich waren sie keine Freude, weil sie ein sehr saures und bitteres Aroma hatten. Außerdem hinterließen sie einen stark pelzigen Geschmack auf der Zunge. 1,65 € kosten 100 g. Auch hier handelt es sich um Bio-Früchte.

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  1. 1001Frucht

1001 Frucht lieferte saftige und weiche Früchte. Sie waren leicht süßlich, schmeckten aber nur wenig beerig. Weil sie vergleichsweise kaum herb waren und keinen pelzigen Nachgeschmack hinterließen, gehörten die Früchte trotzdem zu den Favoriten. 100 g kosten 1,19 €. Das ist das günstigste Angebot und auch das einzige ohne Bio-Label. Der Hersteller bietet sehr unterschiedliche Angaben zur Herkunft. Laut Website stammen die Beeren aus Österreich, laut Verpackungsaufschrift jedoch aus Italien.

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  1. Howa

Auch die Beeren von Howa glänzten im optischen Vergleich. Im Mund waren sie trocken und hart. Auch der Geschmack war sehr bitter und sauer. Sie kosteten ebenfalls 1,19 €, wie die Früchte von 1001 Frucht. Hier bekommt man den günstigsten Preis jedoch für Beeren aus kontrolliert biologischem Anbau.

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  1. Wohltuer

Die Früchte von Wohltuer glänzten leicht. Die Konsistenz war recht unterschiedlich, es waren weiche, saftige Früchte dabei, aber auch teilweise harte Exemplare. Geschmacklich waren sie süß, nicht zu bitter und vergleichsweise wenig pelzig. Sie wurden von den Testern positiv bewertet. 1,45 € ist der Preis für 100 g Bio Früchte.

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  1. Aronia Original Naturprodukte GmbH

Optisch fielen die Aroniabeeren wenig auf. Sie waren leicht süß, aber insgesamt eher geschmacksarm und leicht holzig im Abgang. Sie waren das teuerste Produkt im Vergleich mit 2,75 € pro 100 g. Auch diese stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.

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Insgesamt war der Test kein reiner Genuss, da die Beeren pur alle sehr bitter und sauer schmeckten. Zur Verwendung im Müsli oder zum Backen konnten wir sie uns aber gut vorstellen. Qualitativ waren zwischen den Hersteller nur geringe Unterschiede festzustellen. Am besten schnitten Aroniabeeren ab, die etwas süßlich schmeckten. Dazu gehörten die Aroniabeeren von KoRo, 1001 Frucht und Wohltuer.

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